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title: "Kirchengemeinde Eisenberg diskutiert Monatsspruch über Schwerter zu Pflugscharen; Ukraine-Konflikt verstärkt Debatte über gerechten Krieg"
sdDatePublished: "2026-09-02T14:18:00Z"
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Kirchengemeinde Eisenberg diskutiert Monatsspruch über Schwerter zu Pflugscharen; Ukraine-Konflikt verstärkt Debatte über gerechten Krieg

September

     2026
Oktober
November

2
Überblick
Inhalt | Bildnachweis | Cartoon
Editorial | Abkürzungsverzeichnis
3
Andacht
Schwerter zu Pflugscharen (Sup. Kuschmierz)
4
Vorgestellt
Posaunenchor Eisenberg
5
Lebensstationen
6
Rückblick und Dank
Kinderbibelwoche (30 J.), Dank an die Helfer |
34. Waldgottesdienst | Konfirmation(en) |
Jubelkonfirm.Hainspitz / Großhelmsdorf |
Wochenend & Celloklang | Treppenturm |
Pfarrgassenhauer | Madonna Hainchen |
Sommerfest Caaschwitz | Johannesfest
10
Ausblick und Information
Musikalische Gottesdienste Hainchen | Mit-
sing-Gottesdienst Buchheim | Hubertus-
messe Dothen | Gemeindeversammlung
Eisenberg | Erntedank Eisenberg | Feuershow
Bethesda | Ermutigungstag Christusdienst |
Holzmühle: »Erntedank« | Einladung in die
Holzmühle | Adventsspiel Eisenberg (mit-
machen!) | Telefonseelsorge
14
Kalender über Land
18
Kalender Eisenberg
20
Kinder, Jugend, Familie
Kinderstunde Königshofen | Martinstage |
Gemeindeinsel Termine | Konfirmanden |
Veranstaltungen | Besinnliches und Buntes
22
Kirchenmusik
Chortreffen | Termine | Rückblick | Musik zum
Zuhören | Musik zum Mitmachen (Proben)
24
Kontakte und Ansprechpartner
Kontaktadressen | Bankverbindungen |
Friedhofsverwaltung | Impressum
26
Historisches und Spendenaktion
Gemälde-Restauration Crossen
27
Gottesdienst-Übersicht
28
Bilder aus dem Gemeindeleben
Inhalt
Es ist zum Haareraufen (wenn man
welche hätte): die Weltlage macht
einen manchmal ganz meschugge.
Da passt die Andacht - ein paar
Gedanken zum Motto: »Schwerter
zu Pflugscharen«.
Aber September und Oktober sind
doch auch recht bunt! Das Erntedankfest erinnert uns
an all das Gute, das wir auch in diesem Jahr bekom-
men (haben). Und es ist bewusst mehr als ein Ernte-
fest. Der Dank gegenüber dem Geber der Gaben soll
ganz laut werden in unseren Kirchen.
Und dann geht es auf das Ende des Kirchenjahres zu.
Die Tage werden kürzer. Wir denken nicht nur an das
Wachsen und Werden, sondern auch an das Verge-
hen. Nicht immer ganz leicht!
Vielleicht sollten wir dabei einfach auf beides acht
haben: Wachsen, Werden, Beschenktsein - und auf
das Loslassen (müssen) und, ja, auch auf das Ende.
Am Ende des Kirchenjahres kommt uns das ganz
nahe. Und wir laden ein, es unter Gottes Wort mit-
einander zu bedenken - wie schon vorher den Ern-
te-Dank!
Ganz am Ende kommt uns dann ein Licht entgegen.
Und es beginnt wieder etwas: ein neues Kirchenjahr!
1. Advent - bereits im November! Licht! Leben!
Seien Sie behütet, Ihr Edi Torial
AK
Liebes GemeindeLeben
Cartoon von Christian Habicht
AB
Alexander Böhme
AK
Arnd Kuschmierz, Superintendent
CA
Christiane Arnold
CH
Christian Habicht (Cartoon S. 2)
FL
Falko Löbel, Gemeindesekretär
HK
Heiko Kertscher, Gemeindesekretär
JK
Jieun Kim, Kantorin
RC
Reno Christoph, Pfarrer
RH
Rainer Hoffmann, Pfarrer
RvT
Regina von Thaler, Prädikantin
SG
Sonja Gröbe, Lektorin
UMK
Ulrike Magirius-Kuchenbuch, Pastorin
Abkürzungen der Mitarbeiter
Bildnachweis: 1+3 AK mit ChatGPT | 2 CH, AK | 4 KI, Po-
saunenchor | 6 S.Herbach (2) | 7 S.Herbach, FL, RH | 8 H.Arnold,
H.Pabst, A.Guth, privat | 9 R.Kunze (2), RH, HK | 10/11 H.Kuchen-
buch (4) | 13 Diakoniestiftung TH, Holzmühle | 17 pixabay, Ueb-
bing, pixabay (2) | 20/21 A.Waghubinger (2) | 22 Kirchengemeinde
EIS, | 23 D.Rieboldt | 24 Kirchengemeinde EIS, pixabay | 26 Kir-
chengemeinde Crossen | 27 Uebbing (3) | 28 HK (2), RC, H.Ku-
schnbuch (3), RH, S.Herbach(2), H.Kuchenbuch, H.Arnold, UMK
2
Überblick

Da ist es wieder: »Schwertern zu Pflugscharen«! Es ist
der Monatsspruch für den November.
Wie sicher waren wir uns doch in den Achtzigern, als
wir - auch im Westen - die Aufnäher oder Aufkleber
zeigten: »Schwerter zu Pflugscharen«!
Doch spätestens als Russland die Ukraine überfiel
und ein Krieg losbrach, der immer noch tobt, schien
das mit einem Mal gar nicht mehr so klar zu sein.
»Müssen wir die Ukraine nicht unterstützen in ihrem
verzweifelten Kampf gegen den Aggressor?« fragen
Viele. Und mit einem Mal wird selbst in der Kirche
mehr darüber diskutiert, ob es einen »gerechten
Krieg« geben kann als über »Frieden schaffen (ohne
Waffen)«!
Lassen Sie uns deshalb mal ge-
nauer auf den Monatsspruch
schauen - die Jesaja-Version die-
ses Wortes, mit ein paar wichti-
gen Sätzen drumrum:
Der HERR wird Recht schaffen
zwischen den Nationen und
viele
Völker
zurechtweisen.
Dann werden sie ihre Schwer-
ter zu Pflugscharen umschmie-
den und ihre Lanzen zu Win-
zermessern. Sie erheben nicht
das Schwert, Nation gegen
Nation, und sie erlernen nicht
mehr den Krieg. (Jesaja 2, 4)
Das Erste, was auffällt, ist, dass es nicht einfach nur
ein Appell ist: »Haltet endlich Frieden! Nun macht
mal! Schmiedet aus euren Schwertern endlich Pflüge!“
Es gibt da einen ersten, notwendigen Schritt: »Der
HERR wird Recht schaffen zwischen den Nationen und
viele Völker zurechtweisen.“ Die Konsequenz dieses
Recht-Schaffens Gottes aber ist dann - ohne Wenn
und Aber: »Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflug-
scharen umschmieden und ihre Lanzen zu Winzermes-
sern. Sie erheben nicht das Schwert, Nation gegen Na-
tion, und sie erlernen nicht mehr den Krieg.“
Dieses Bild beschreibt die Sehnsucht nach einer Welt,
in der Gerechtigkeit und Frieden herrschen, wo alle
Menschen in Sicherheit und Frieden leben.
Da kann man eigentlich nur sagen: »Schöne neue
Welt!« Und Mancher denkt sich vielleicht: »Und wann
soll das passieren? - Ach komm... träum weiter!«
Aber es ist wichtig, diese Voraussetzung zu kennen,
damit wir keine hohlen Handlungsaufrufe starten, die
in unserer Welt im Grunde nichts ändern können.
Denn es muss sich erst etwas grundsätzlich in unse-
rer Welt ändern! Erst dann »werden sie ihre Schwerter
- ihre Raketen, Jagdbomber und Kampfdrohnen - zu
Pflugscharen umschmieden!“ - Es ist eine Vision der
Hoffnung. Sie spricht von einem grundsätzlichen
Wandel. Da hat dann der Krieg keinen Platz mehr und
die Menschheit lebt im Frieden Gottes (»Shalom«).
Doch - ist das nicht wieder nur so eine Vertröstung
auf einen Sankt-Irgendwann-Tag? Dann müssen wir
uns also gar nicht anstrengen!?
Nicht ganz! - Denn Gott hat schon gehandelt und ist
immernoch am Handeln. Schon zur Zeit Jesajas vor
2750 Jahren hat er Menschen bewegt, nicht auf mili-
tärische Macht zu vertrauen, sondern auf Gott.
Das heißt nun allerdings nicht, dass wir einfach Polizei
und Militär abschaffen könnten. Das brächte keinen
Frieden, sondern Chaos in unsere Welt.
Und doch ist dies auch eine Ermutigung, sich für eine
Welt einzusetzen, in der Gott auch jetzt schon han-
delt. Nicht durch Gewalt, sondern durch Liebe und
Versöhnung!
Und da, wo Gottes Liebe zum Tragen kommt, beginnt
es schon zu wachsen, dieses Friedensreich! Etwa da,
wo ich z. B. darauf verzichte, dem Nachbarn, der mich
beschimpft hat, wieder eine auszuwischen. Ich kann
das »Schwert« in meinem Herzen
»umschmieden« - zu einem gu-
ten Wort oder einer hilfreichen
Tat, die das »harte Land« des
Ärgers »umpflügt«, damit etwas
Gutes wachsen kann.
Und Gott hat dazu bereits die
Voraussetzung geschaffen. Er hat
uns seinen Sohn, Jesus Christus
gesandt. Der kann diese Versöh-
nungsarbeit leisten. - In seinem
Leben hat er uns gezeigt, wie das
geht. Und nach Ostern wissen wir:
Jesus ist der lebendige Herr, der
uns beisteht und hilft.
Und trotzdem gilt: Es ist noch kein solcher Friede,
dass wir auf Waffen und staatlich geordnete Gewalt
verzichten könnten. Und es herrscht ja selbst im nor-
malen zwischen mensch lichen Zusammenleben oft
kein Frieden. Da machen wir Christen leider keine
Ausnahme: Auch in christ lichen Familien wird gestrit-
ten. Und was »die Kirche« im Laufe der Geschichte
hervorgebracht hat, ist oftmals kein Ruhmesblatt und
leider immer wieder alles andere als friedlich! Ist die
Jesaja-Weissagung also zu opti mistisch?
Zwei Antworten darauf!
Erstens: im Zusammenhang dieses Wortes aus Jesaja
2 wird beschrieben, dass die Völker zum »Haus Got-
tes« pilgern, damit er »uns lehre seine Wege und wir
wandeln auf seinen Wegen!« Wir sind also »auf dem
Weg«, um Frieden, auch jetzt schon, zu lernen!
Und das zweite ist unser Jahreslosung, wo Gott in der
Offenbarung, also am Ende der Bibel - und der Welt
- sagt »Siehe, ich mache alles neu!« Am Ende wird es
so sein, wie Jesaja es beschreibt! Das gibt Hoffnung!
Doch Gott beginnt damit jetzt schon - bei uns. Da, wo
wir von Jesus lernen und uns von ihm leiten und stär-
ken lassen, können wir schon im Kleinen »abrüsten«.
Und wir können unseren Gott bitten, dass er auch in
unserer großen Welt Frieden schafft.
Deshalb setze ich mich für Frieden ein - und bete da-
für. Seien Sie so Friedensstifter - gerade jetzt!
Es grüßt Sie
»Schwerter zu Pflugscharen« !?!
3
Andacht

meine Musiker dar und es war in weiten Teilen eine
traurige Zeit, die es mir nicht ermöglichte, durch
meinen warmen, weichen Klang die Menschen zu er-
freuen. Einzelne Gelegenheiten wurden gesucht, so
wurde vom Turm geblasen, einzelne Stücke für 2 Blä-
ser eingeübt, aber auch einsam unter der Laterne ein
Weihnachtslied gespielt. So erinnere ich mich z.B. an
die Wandelweihnacht 2020 in der Eisenberger Kirche:
4 Musiker auf der Empore und die Gemeindemit-
glieder mit gehörigem Abstand und Maske unten im
Kirchenschiff . An den Bildern von Schülern zur Weih-
nachtsgeschichte und der Krippe im Altarraum vorbei
und durch den Seiteneingang wieder raus.
Einerseits bedrückend, andererseits aber auch ein
Zeichen, wie sich der Glaube auch in schweren Zeiten
durchsetzt und den Menschen Trost und Hoffnung
bietet.
Aber die Corona-Zeit brachte auch für mich etwas
Gutes, da mein Musiker mich nicht so häufig spielen
konnte, wurde ich wieder zur Überholung gegeben
und konnte so eine technische Aktualisierung erfah-
ren, welche mir für die nächsten 5-6 Jahre ein prob-
lemloses Funktionieren ermöglicht.
Mit dem Weggang unseres langjährigen Kantors,
Phillip Popp, musste nach einer neuen Lösung der
Chorleitung gesucht werden. Die Zeit der Vakanz,
wurde gut überbrückt und es zeigten sich bei ein-
zelnen Musikern Talente und Fähigkeiten, von denen
wir in der Vergangenheit gar nichts geahnt hatten.
So übernahmen mehrere Musiker einzelne Proben.
Es gelang, jemanden für die organisatorischen Auf-
gaben zu gewinnen und ebenso jemand für die Si-
cherstellung unserer Probenarbeit zur Vorbereitung
der Gottesdienste und Konzerte.
Diese Herausforderung hat wieder einmal gezeigt,
wie es in der Gemeinschaft möglich ist, Herausfor-
derungen anzunehmen und mit Gottes Hilfe auch zu
einer guten Lösung zu finden.
Soweit für heute – ein Bericht über mich. Thomas –
das freche Flügelhorn
Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, wen-
den Sie sich bitte an unser Gemeinde-Kirchenbüro,
welche Ihre Anfragen an mich weiterleiten. Ich freue
mich von Ihnen zu hören und verbleibe mit den bes-
ten Grüßen
Ihr Thomas – das freche Flügelhorn
Posaunenchor Eisenberg
Liebe Leserinnen und Leser des Gemeindeleben,
heute melde ich mich bei Ihnen als Thomas - das fre-
che Flügelhorn - aus Ihrem Posaunenchor Eisenberg.
Ich möchte Ihnen heute einen Einblick in die Arbeit
im Posaunenchor Eisenberg geben.
Zunächst möchte ich mich jedoch erst einmal vorstel-
len und zeigen, wie die Geschichte der Instrumente in
unserem Posaunenchor aussehen kann.
Wie
bereits
gesagt, bin ich
Thomas – das
freche Flügel-
horn und ich
arbeite
seit
2007 im Po-
s a u n e n c h o r
zur Ehre Got-
tes
und
zur
Freude
der
Menschen.
Meine
Arbeit
begann jedoch
bereits
1973,
als ich in Böhmen bei der Firma Amati in Kraslice zu-
sammengefügt wurde. Kraslice liegt auf der böhmi-
schen Seite des Musikwinkels, welcher vom südlichs-
ten Zipfel Sachsens bis nach Böhmen hinein reicht.
Von dort aus kam ich Anschluss zur Blaskapelle der
Möbelwerke Eisenberg und nahm hier meine Tätig-
keit auf. Zu dieser Zeit spielten wir zu Volksfesten und
erfreuten die Menschen mit verschiedensten Titeln
der böhmischen Blasmusik. Bis 1985 hatte ich hier ein
ausgefülltes Musikantenleben, jedoch verstarb dann
leider mein Musiker