Ulf Peterlein, Martin Sturm, David Barth führten Verfugungsaktion am Glockenhaus Eckolstädt; Unteres Mauerwerk neu verfugt, Glanz zurück
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Abschlussgottesdienst der Familienfreizeit in Bad Sulza und der Pilgertour
Die „Toskana des Ostens“ während der Pilgertour (AB)
Ökumenischer Brückengottesdienst in Dorndorf (Klaus Enkelmann)
3 R ü c k b l i c k e
Familienfreizeit 2026 Unsere Familienfreizeit vom 3. bis 6. Juli 2026 führte uns in diesem Jahr nach Bad Sulza. Nicht weit, aber doch woanders, fanden wir uns am Freitagabend in der Ju- gendherberge ein. Ein warmes Abendbrot und ein kurzes Kennenlernbingo und schnelle Spiele wurden gefolgt von einem fetzigen Discoabend. Der Samstag brachte uns viel Bewegung. Nach dem Frühstück machten wir uns auf zur Stadtrallye. Den Berg hinab, auf der Suche nach Kneipp, Baumhöhlen und dem Gradierwerk, fanden wir am Ende einen ruhigen Platz, um unser Lunchpaket zu ge- nießen. Wieder zurück an der Jugendherberge, gab es zur Belohnung ein Eis. Den Nachmittag verbrachten wir mit Kerzengießen und dem Formen von Specksteinen. Das Abendbrot und die Abendrunde, erweitert um einige Pilger aus unserer Ge- meinde, bildeten aber noch nicht den Abschluss des Tages. Eine junge Dame führte uns durch die Nacht. In den Wald hineinlaufend unterhielten uns Spiele, und nach und nach umhüllte uns die Nacht. Verstecken im dunklen Wald und dunkle Pfade ohne Taschenlampe führten zu einigen Stolperern. Doch die Einzellaufchallenge mit Licht- streifen brachte wieder neuen Mut in die Runde. In der Nacht halb 12 trafen wir aber alle wieder gesund in der Jugendherberge ein. Der Sonntag brachte uns zunächst einen Einblick in die Steinzeit. Bewegte Bilder, Feuer und Musik waren damals schon bekannt. Auch dazu konnten wir uns wieder Mitbringsel selbst gestalten. Nach dem Mittagessen bereiteten wir unseren gemein- samen Gottesdienst für den Nachmittag vor. Zusammen mit den Pilgern beteten und dankten wir in der Kirche St. Wigbert. Anschließend durften wir sogar selbst die Glo- cken läuten. Nach dem Grillabendbrot regnete es, unser Lagerfeuer fiel aus. Dennoch gab es bei der Geschichte der Hochzeit zu Kanaa und einem aufregenden Disneykla- vierquiz ein schönes Beisammensein der Familien. Am Montag aßen wir noch einmal zusammen und verabschiedeten uns bis zum nächsten Jahr. Elisa Gloge
„Sommerglaube“ – gibt es so etwas? Wenn es einen Weihnachtsglauben gibt, der uns mit der faszinierenden Geschichte von Jesu Geburt anrührt, gibt es vielleicht auch einen Sommerglauben: Er spiegelt die menschliche Sehnsucht nach Leichtigkeit und Glücklichsein. Er klingt nach Aus- gelassenheit und Freude, nach warmer Sonne, nach Urlaub. Er hat etwas Anziehen- des, denn er weiß um die schönen Seiten des Lebens. Gott will, dass es uns gut geht, er will, dass unsere Seele entspannen darf. (nach Pfr. Ludwig Hecker) Diesen Sommerglauben erlebten wir beim Pilgerwochenende Anfang Juli - in wohltu- ender kleiner Gemeinschaft, mit guten Gesprächen, stillem Genießen, leisen Tönen. Im nächsten Jahr geht’s weiter (danke an Marlies Rauschenbach!). Diesen Sommerglauben erlebten wir auch in großer Runde bei „Kirche unterwegs“ Mitte Juli - diesmal auf dem Weg von Poppendorf nach Mertendorf. Nächstes Mal übernehmen wahrscheinlich die Frauenprießnitzer den organisatorischen Teil, Ange- lika und Volker Böhm bringen wieder Impulse ein. Dann erleben wir erneut unter freiem Himmel: „Gott nahe zu sein ist mein Glück“ (Psalm 73). AB
Interesse an einer kleinen Sonntagspilgertour im Herbst? Bitte melden.
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Verfugungsaktion Glockenhaus Eckolstädt Von Ende April bis Mitte Mai wurde der Sockel am Eckolstädter Glockenhaus gesäubert. Hierbei wurde das alte Fugmaterial am Bruchsteinsockel abgearbeitet und anschließend neu verfugt. Ein herzliches Dankeschön geht an Ulf Peterlein, Martin Sturm und David Barth, welche die Verfu- gungsarbeiten durchführten. Gleichzeitig wurde das unweit ste- hende Jahresdenkmal mit bear- beitet, rechts im Bild Hanjo Hiß- bach, welcher beim Abstemmen mithalf. Den Mörtel sponserte Thomas Schütze, vielen Dank da- für. Unser Glockenhaus erstrahlt nun auch unten herum im neuen Glanz. Marlen Koch (Bilder: David Barth)
Pfingsten am Sängerstein Eckolstädt
Bei bestem Sonntags- Pfingstwetter startete die Pfingstandacht am Sänger- stein. Irina Ziesche führte durch den Gottesdienst und der Posaunenchor um- rahmte das Ganze musika- lisch. Einige Kinder der Christenlehre beteiligten sich und lasen Fürbitten vor. Anschließend lud der Hei- matverein zum gemütlichen Beisammensein mit Kaffee, Kuchen und Gebratenem ein. Eine schöne Veranstal- tung mit zahlreichen Gästen und sommerlichem Wetter. Marlen Koch
5 T e r m i n e – V e r s c h i e d e n e s
nächstes Gemeindeblatt Zeitraum 1. Dezember bis 28. Februar Beiträge zur Veröffentlichung > bis 15. Oktober an die Redaktion
- Adventsplanung * Di. 27. Oktober, 19:00 Uhr, Dorndorf
gemeinsame Abstimmung aller Interessierten am „Lebendigen Adventskalender“
Redaktionssitzung Di. 27. Oktober, 19:30 Uhr
Planungskreis Kirchspiel Di. 12. Januar, 19:00 Uhr, Dorndorf
Gemeindekirchenratssitzungen (bereits feststehende Termine) Dorndorf: 10.9. | 29.10. Dornburg: 21.10. Wetzdorf: 30.9. Eckolstädt: 8.9.
Abwesenheit Pfr. Philipp Gloge 12. - 18.10.2026 Kasualvertretung: über das Gemeindebüro
Besuchsdienst Martina Urlau 036427 207727
Kirchenkreissozialarbeit Maximiliane Götz 036428 60925 (Seelsorge – Beratung – Projektbegleitung) www.diako-thueringen.de
Ausstellungseröffnung in Wetzdorfer Kirche Die Kirche in Wetzdorf ist künftig an jedem Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Am Tag des offenen Denkmals (13. September) wird eine Fotoausstellung mit Bildern von Hans Leichsenring, die unsere Wetzdorfer Flur in ein romantisches Licht setzen, er- öffnet. Wir laden ein zu Musik und Gesprächen bei einem Imbiss, den die Frauen der Spinnstube vorbereiten. Beginn: 14:00 Uhr.
NEU: Themenabend – Umgang mit Trauer und Tod Donnerstag, 1. Oktober, 19:30 Uhr, Pfarrhaus Dorndorf Nicht nur die Sterbenden, auch die Hinterbliebenen fühlen sich oft alleingelassen und einsam. Wie trauern wir, wo finden wir Trost?
Vorplatz der Dorndorfer Kirche soll schöner werden - Aktueller Stand Der Kirchenvorplatz sieht aktuell eher wie ein Biotop aus und ist keine „Visitenkarte“ für unsere schöne Kirche, die im nächsten Jahr ihren 300. Geburtstag feiert. Über die anstehende Umgestaltung wurde bereits im letzten Gemeindeblatt auf S. 18 berichtet. Nun hat der Gemeindekirchenrat weitere Details mit leichten Änderungen besprochen und in Auftrag gegeben. Wenn Sie diese Zeilen lesen, haben die Arbeiten wahrschein- lich schon begonnen. Erste Spenden für die Umgestaltung sind bereits eingegangen, wir freuen uns über Ihre weitere finanzielle Unterstützung dieses Projektes, das so- wohl für unsere Gemeinde als auch für die vorbeikommenden Radfahrer und Wande- rer die Aufenthaltsqualität erhöht. Seien Sie freudig gespannt! Volker Böhm
6 K i n d e r k i r c h e – C h r i s t e n l e h r e
Dorndorf, Frauenprießnitz, Wetzdorf und Dornburg
Wir treffen uns zur gewohnten Zeit, jeweils im Pfarrhaus, mittwochs von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr zu folgenden Terminen:
Wetzdorf: alle Schulkinder von Klasse 1 - 6: 09.09. l 07.10. l 25.11.
Dorndorf: alle Schulkinder von Klasse 1 - 6: 26.08. l 23.09. l 28.10.
Eckolstädt
Die Kinder der Klassen 1 bis 6 treffen sich vierzehntäglich mittwochs von 15:30 bis 16:30 Uhr im Pfarrhaus Eckolstädt mit Frau Almut Heineck ( 0176 47829755)
( V o r ) K o n f i r m a n d e n
Gruppe 2027er und 2028er Konfis in Dorndorf bei Pfarrer Gloge: (wenn nicht anders angegeben, von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr im Pfarrhaus Dorndorf)
• Do. 03.09.: Schlauchboot-Tour auf der Saale Treff: 14:15 Uhr am Bootshaus in Camburg. Ca. 1,5 – 2 h Fahrt auf der Saale nach Großheringen. Ab ca. 16:30 Uhr Mitbring-Picknick auf dem Sportplatz in Großheringen. Abholung durch die Eltern. Kosten 20 € pro Person. • Do. 24.09.: Teilnahme an der deutschlandweiten Aktion: „Konfirmanden ba- cken und verkaufen 5000 Brote“, in Zusammenarbeit mit der „Hofbäckerei Schlösserblick in Dorndorf“ • Do. 08.10.: Konfistunde Pfarrhaus Dorndorf • Fr. 30.10. bis So. 01.11.: Sonder-Konfifahrt nach Erfurt • Do. 19.11.: Vorbereitung Gottesdienst der Konfirmanden zum Thema Bibel • Do. 03.12.: Gottesdienst Durchlaufprobe in Wetzdorf (!) • So. 06.12. zum 2.Advent: Gottesdienst der Konfirmanden zum Thema Bibel in Wetzdorf. Beginn 10:00 Uhr, danach Kirchenkaffee/Mitbring-Buffet im Pfarrhaus
Aufruf an ALLE: Kauft Brote der Konfi-Brotback-Aktion
Donnerstag, 24. September ab 8:00 Uhr Hofbäckerei Schlösserblick in Dorndorf
Die Konfirmanden verkaufen die „Dorndorfer Kirchenkruste“. 2 € je verkauftem Brot gehen an Bildungsprojekte von „Brot für die Welt“. Pfr. Gloge brät mittags wieder im Biergarten Bratwürste.
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Auf dem Weg zum neuen Kirchenkreis Erläuterungen von Superintendent Arnd Kuschmierz
2028 wird ein denkwürdiges Jahr werden. Dann gibt es den Kirchenkreis Eisenberg nämlich nicht mehr. Und in unserer Nachbarschaft das gleiche - auch der Kirchenkreis Jena wird zum 1.1.2028 Geschichte sein. Aber keine Angst: Wir schaffen die Kirche nicht ab! Wir bündeln nur die Kräfte neu. Und deshalb wird am 1.1.2028 ein neuer Kirchenkreis “aus der Taufe” gehoben: “Ev.-Luth. Kirchenkreis Jena-Eisenberg”. Und Sie merken - es wird uns noch geben. Und Jena auch. Aber eben zukünftig im Doppelpack! Als ich (Sup. Kuschmierz) das Superintendentenamt in Eisenberg 2003 übernommen habe, waren 28 Pfarrer/innen in 26 Pfarrstellen tätig. Seit 2019 bis heute sind es nur noch 14 Pfarrer/innen in 12 Gemeindepfarrstellen und zwei Sonderseel- sorgestellen (Diakoniezentrum Bethesda und Asklepios-Klinikum in Stadtroda). Wir haben uns halbiert. Dank des großen Engagements der hauptamtlich und vor allem auch der ehrenamtlich Mitarbeitenden haben wir das - den Umständen entsprechend
ganz gut bewältigt. Es gibt uns noch, wenn auch in deutlich größeren Zusammenhängen (Pfarrstellen). Doch manch übergreifende Aufgabe kann nicht mehr so verteilt werden, wie es vorher war. Und so ist es gut, die Kräfte zu bündeln und künftig - mit Jena zusammen - einen gemeinsamen Weg als Kirchenkreis zu gehen. Wir haben das Glück, dass unser Kir- chenkreis den Kirchenkreis Jena vom Norden (Dornburg), über den Osten (Schöng- leina-Bürgel) bis zum Süden (Kahla-Orlamünde) “liebevoll” umfängt. Mit dem jetzigen Kirchenkreis Jena im Westen wird das eine “runde Sache”, nicht nur, aber auch geo- grafisch. Aber es war uns auch für die ehrenamtliche Arbeit im Kirchenkreis wichtig: Kreissynoden und Ausschüsse dürfen nicht “unerreichbar” weit weg stattfinden. Für Sie, die Kirchengemeinden, bedeutet dieser Zusammenschluss erstmal keine Veränderung. Allerdings wissen Sie aus den letzten Jahren und Jahrzehnten (spätes- tens seit 27 Jahren), dass es immer wieder Anpassungen an die zurückgehenden Gemeindegliederzahlen geben muss. Ich kann Ihnen also nicht versprechen, dass sich das grundsätzlich ändert. Zunächst einmal wird dieser Zusammenschluss aber - so sehe ich das - vorwiegend positive Effekte haben. Auch wenn ich gespannt bin, wie es am Ende genau sein wird! Aber Sie wissen ja: nichts ist beständiger, als die Veränderung! Ich erwarte, hoffe und bete, dass es - für alle - gut wird! Wir sind mitei- nander seit über zwei Jahren auf einem guten Weg der Annäherung und - mit Gottes Hilfe - wird es am Ende gut sein!
Sup. Arnd Kuschmierz
Denn Weisheit wird in dein Herz eingehen, und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein, Besonnenheit wird dich bewahren und Einsicht dich behüten.