Saarland Wirtschaftsminister Jürgen Barke fordert Saarbrücken als Standort des KI-Sicherheitsinstituts AISI Deutschland in Berlin; Zweite Phase offen, Bund entscheidet.

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Medieninfo vom: PressRelease vom 01.09.2026

Barke: Beim weiteren Aufbau des KI-Sicherheitsinstituts müssen die fachlichen Argumente zählen

Die Bundesregierung hat entschieden, das neue KI-Sicherheitsinstitut AISI Deutschland in einer ersten Phase mit einer politischen Analyseeinheit in Berlin aufzubauen.

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und Bundesnetzagentur bilden dafür zunächst einen virtuellen Nukleus in der Hauptstadt. In einer zweiten Phase soll das Institut dann thematisch und kapazitär weiter ausgebaut werden. Wie und wo diese zweite Phase konkret ausgestaltet wird, ist bislang offen. Das Saarland hält sein Angebot an die Bundesregierung, als ein Standort für das AISI zu fungieren, daher aufrecht.

Von Beginn an hat sich das Saarland intensiv für Saarbrücken als Standort des KI-Sicherheitsinstituts eingesetzt und dafür auf politischer wie fachlicher Ebene seit dem Frühjahr 2026 Gespräche mit der Bundesregierung geführt.

Wir hätten uns eine klare Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt für das gesamte KI-Sicherheitsinstitut gewünscht, die sich streng nach fachlichen Argumenten richtet. Wir werden aber auch für die vom Bund in Aussicht gestellte zweite Phase die Chance für Saarbrücken nutzen. Die sachlichen Argumente für Saarbrücken und die Stärke unseres Forschungsstandortes sind unbestritten und werden auch auf Bundesebene und durch die federführenden Behörden sehr positiv bewertet. Wir bauen deshalb auf die weiteren Gespräche mit dem Bund und setzen darauf, dass diese Stärke für Phase Zwei zum Tragen kommt. Wenn es um den wissenschaftlichen Ausbau des KI-Institutes geht, sprechen sehr gute Argumente für das Saarland. Wirtschaftsminister Jürgen Barke

Wir hätten uns eine klare Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt für das gesamte KI-Sicherheitsinstitut gewünscht, die sich streng nach fachlichen Argumenten richtet. Wir werden aber auch für die vom Bund in Aussicht gestellte zweite Phase die Chance für Saarbrücken nutzen. Die sachlichen Argumente für Saarbrücken und die Stärke unseres Forschungsstandortes sind unbestritten und werden auch auf Bundesebene und durch die federführenden Behörden sehr positiv bewertet. Wir bauen deshalb auf die weiteren Gespräche mit dem Bund und setzen darauf, dass diese Stärke für Phase Zwei zum Tragen kommt. Wenn es um den wissenschaftlichen Ausbau des KI-Institutes geht, sprechen sehr gute Argumente für das Saarland.

Ende Juni 2026 – unmittelbar nach dem Beschluss des Nationalen Sicherheitsrates – hatte Barke in einem Schreiben an Bundesminister Karsten Wildberger für Saarbrücken als Standort geworben. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger bekräftigte das Engagement der Landesregierung mit einem Schreiben am 6. August an die Bundesminister Alexander Dobrindt und Karsten Wildberger und bot zugleich eine finanzielle Unterstützung des Landes beim Aufbau des Instituts an. Analog zur Ansiedlung des BSI-Standortes im Saarland im Jahr 2021 könnte das Land beispielsweise die Mietkosten für benötigte Räumlichkeiten in der Startphase übernehmen. Auch die im Saarland ansässigen Forschungsinstitute haben Mitte August gegenüber den beteiligten Bundesministerien gemeinsam die besonderen wissenschaftlichen Voraussetzungen Saarbrückens hervorgehoben.

„Wir haben von Beginn an und gemeinsam mit unseren Forschungseinrichtungen deutlich gemacht: Das Saarland steht bereit. Daran hat sich mit der Entscheidung für die erste Phase nichts geändert. Im Gegenteil: Bei der Finalisierung des Konzeptes sollte der Bund jetzt konsequent darauf setzen, wo wissenschaftliche Expertise, Forschungsinfrastruktur, internationale Vernetzung und ein exzellentes Umfeld für hochqualifizierte Fachkräfte bereits vorhanden sind. Wir sind überzeugt, dass Saarbrücken dafür beste Voraussetzungen bietet und setzen darauf, dass diese Stärken in der nächsten Phase zum Tragen kommen“, so Barke.

Das Saarland verfügt über eine außergewöhnliche Konzentration von Forschungseinrichtungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Informatik und Cybersicherheit. Dazu zählen das DFKI, das CISPA Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit, die Universität des Saarlandes sowie die beiden Max-Planck-Institute für Informatik und Softwaresysteme. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unterhält bereits einen Standort auf dem Saarbrücker Campus mit Kompetenzen im Bereich KI-Sicherheit.

Hinzu kommt die europäische Lage des Saarlandes im Herzen der Großregion. Die bestehenden Kooperationen der saarländischen Forschung mit französischen und weiteren europäischen Partnern bieten hervorragende Voraussetzungen für die vom KI-Sicherheitsinstitut angestrebte internationale Vernetzung und die Entwicklung gemeinsamer Standards.

Kathrin Fries Pressesprecherin und Leiterin Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie

Digitalisierung, Digitale Infrastruktur, Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit

Pressesprecherin und Leiterin Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit