Airbus Qualitätsmängel beeinträchtigen Auslieferungen weltweit; August-Auslieferungen nur 57 Verkehrsflugzeuge.
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Börsennews 3. September 2026
Aktien International – Update
Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum
Übersicht
European Futures Euro Stoxx 50 6'363
- 0.1 % DAX 25'882
- 0.0 % CAC 40 8'269
- 0.3 % FTSE 100 10'822
- 0.4 %
US-Futures Dow Jones Industrial 53'223
- 0.2 % Nasdaq 100 29'150
- 0.1 % S&P 500 7'681
- 0.1 %
News Europa
Aktien Europa: Märkte bleiben vorsichtig Die europäischen Börsen haben heute Donnerstag leicht nachgegeben. Anfänglichen Erholungsversuchen ging damit rasch die Luft aus, wobei neue Konjunkturdaten nicht hilfreich waren. “Aus Europa kam eine Vielzahl an Einkaufsmanagerindizes, die ein sehr wechselhaftes aber grundsätzlich schwächeres Konjunkturbild zeichneten”, stellte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets fest. Die Vorsicht der Marktteilnehmer lag nicht zuletzt an den anstehenden US-Arbeitsmarktdaten morgen Freitag. “Da die Erstanträge ein sehr niedriges Niveau aufweisen und daher keine Schwäche hinsichtlich der Beschäftigungsentwicklung erkennen lassen, wird mit Blick auf den offiziellen Arbeitsmarktbericht ein Stellenplus erwartet”, merkten die Volkswirte der Helaba dazu an. “Sollte sich dies bestätigen, könnten Vertreter der US-Notenbank darin bestärkt werden, die Leitzinsen alsbald zu erhöhen.” Stärkster Sektor waren die Medienwerte. Dabei gab das Schwergewicht Publicis den Takt vor. Die Aktie des französischen Werbeunternehmens zog um 3,5 % an. Sie profitierte damit von einem milliardenschweren Auftrag von Pepsico. Dagegen gerieten Aktien des Wettbewerbers Omnicon unter Druck, nachdem das Unternehmen im Rennen um das Werbebudget der Amerikaner leer ausgegangen war. Verluste erlitten auch die Luxuswerte. Signale vom wichtigen chinesischen Markt waren durchwachsen ausgefallen. Die Marktstrategen der Deutschen Bank werteten die von der
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Agentur RatingDog ermittelten Einkaufsmanagerindizes als Hinweis dafür, dass die Erholung der heimischen Nachfrage schleppend verlaufe. LVMH verloren 2,2 % und Hermes drei Prozent. Bei den Ölwerten setzte sich die jüngste Korrektur fort, nachdem die Ölpreise weiter gesunken waren. “Die US- Angriffe konzentrieren sich derzeit vor allem darauf, die Risiken für die Schifffahrt in der Strasse von Hormus zu verringern”, stellte Marktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets fest. “Das nimmt etwas Druck aus dem Markt.”
Airbus: Qualitätsmängel beeinträchtigen Auslieferungen Qualitätsmängel an Grossraumjets vom Typ A330neo haben dem weltgrössten Flugzeugbauer Airbus einen Rückschlag bei den Auslieferungen eingebrockt. Das Problem betreffe das Seitenleitwerk des Typs, teilte eine Airbus-Sprecherin heute Donnerstag auf Nachfrage mit. Daher habe Airbus alle Maschinen der Reihe im Produktionsprozess überprüfen müssen. Dies habe die Auslieferungen im Sommer gebremst. Die Ursache sei gefunden, und der Hersteller habe die Auslieferungen wieder aufgenommen. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg lieferte Airbus im August über alle Modellreihen hinweg nur etwa 57 Verkehrsflugzeuge aus. Dies wären rund 10 Stück weniger als im Juli. Airbus will die Auslieferungszahlen erst Anfang kommender Woche bekannt geben. Für das laufende Jahr hat sich Airbus-Chef Guillaume Faury einen Auslieferungsrekord zum Ziel gesetzt. Der Hersteller will etwa 870 Verkehrsflugzeuge ausliefern und damit seinen Höchstwert aus der Zeit vor der Corona-Krise leicht übertreffen. Damals im Jahr 2019 hatte Airbus 863 Maschinen an seine Kunden übergeben.
News Übersee
Märkte USA: Rückläufige Marktzinsen dürften stützend für Börsen wirken Die US-Börsen dürften heute Donnerstag wenig verändert in den Handel starten. Die Futures auf die grossen Aktienindizes treten vorbörslich mehr oder weniger auf der Stelle. Stützend wirken die wieder leicht gesunkenen Marktzinsen. Auf der anderen Seite dämpfen jedoch weiter gestiegene Ölpreise die Kauflust der Anleger. Die meisten dürften sich auch in Erwartung des offiziellen Arbeitsmarktberichts für August morgen Freitag zurückhalten. Der gestern Mittwoch veröffentlichte Arbeitsmarktbericht des privaten Anbieters ADP hatte einen schwächeren Beschäftigungsaufbau im vergangenen Monat gezeigt als angenommen. Heute Donnerstag wird zunächst die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht. Hier wird ein geringfügiger Anstieg im Vergleich zur Vorwoche erwartet, wobei sich die Gesamtzahl der Anträge noch immer auf vergleichsweise niedrigem Niveau bewegen dürfte. Auf der Agenda stehen noch vor der Startglocke ferner die Handelsbilanz aus dem Juli und die Produktivität ausserhalb der Landwirtschaft im zweiten Quartal in zweiter Lesung. Etwas später folgen der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex und der ISM-Index, jeweils für das nicht-verarbeitende Gewerbe im August. Auch einige Unternehmenszahlen müssen verarbeitet werden. So hat Broadcom überraschend starke Zahlen zum dritten Geschäftsquartal veröffentlicht und einen ermutigenden Ausblick gegeben. Vor allem die Unternehmensprognose des KI-Umsatzes für das Jahr 2028 habe die hohen Erwartungen erfüllt, kommentiert Bernstein. Den Anlegern reicht das aber offenbar nicht; die Aktie fällt vorbörslich um 3,7 %. Auch Hewlett Packard Enterprise (- 3,2 %) hat dank einer starken KI- bezogenen Nachfrage besser als erwartet abgeschnitten und die langfristigen Ziele erhöht. Hier bemängeln Beobachter jedoch die Unternehmensprognose eines sich verlangsamenden Umsatzwachstums in der Cloud- und KI-Sparte und knapperer Margen im kommenden Jahr. Snowflake hat derweil im zweiten Geschäftsquartal den Verlust verringert und die Erwartungen des Markts übertroffen. Überdies erhöhte der Anbieter von Unternehmenssoftware die Umsatzprognose für das laufende Quartal und das Geschäftsjahr. Die Aktie springt um fast 24 % nach oben. Am Anleihemarkt sinkt die Zehnjahresrendite aktuell um 1 Basispunkt auf 4,79 %. Der Dollar tendiert etwas leichter. Von den niedrigeren Marktzinsen und dem schwächeren Dollar profitiert wiederum der Goldpreis. Die Feinunze verteuert sich um 0,8 % auf 4.423 Dollar. Der Preis für ein Barrel Brentöl steigt derweil um 1,5 % auf 97 Dollar.
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