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title: "Zohran Mamdani kündigt einjähriges Moratorium für KI-Einsatz in Schulen in New York City; Debatte über Bildungsverbote entfacht"
sdDatePublished: "2026-09-03T11:29:00Z"
source: "https://www.stmd.bayern.de/pressemitteilungen/mehring-zu-mamdanis-ki-verbot-medienkompetenz-statt-verbotsfantasien"
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  - name: "education policy"
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  - "New York"
  - "Bavaria"
  - "France"
  - "Australia"
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Zohran Mamdani kündigt einjähriges Moratorium für KI-Einsatz in Schulen in New York City; Debatte über Bildungsverbote entfacht

Mehring zu Mamdanis KI-Verbot: Medienkompetenz statt Verbotsfantasien!

Mehring zu Mamdanis KI-Verbot: Medienkompetenz sta...

Mehring zu Mamdanis KI-Verbot: Medienkompetenz statt Verbotsfantasien!

Statement des Bayerischen Digitalministers Dr. Fabian Mehring zu den Plänen des New Yorker Bürgermeisters: „Während Social-Media-Verbote für Kinder und Jugendliche weltweit – wie in Australien – an Umsetzbarkeit und Wirkung scheitern, erreicht uns die nächste Verbotsfantasie ausgerechnet aus der Metropole, die Lady Liberty ihr Zuhause nennt: Der Bürgermeister von New York City, Zohran Mamdani, kündigte am Mittwoch ein einjähriges Moratorium für den Einsatz von KI in Grund- und weiterführenden Schulen an. Dieses Verbot erzeugt keine kritischen Nutzer, sondern digitale Analphabeten im KI-Zeitalter! Die Pläne des Bürgermeisters sollen einen big ban einleiten – ein big bang werden sie in Europa hoffentlich nicht.

Gerade erst hat der französische Verfassungsrat ein geplantes Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren in der Grande Nation gestoppt. Der Rat argumentiert mit einem „unverhältnismäßigen Eingriff“ in die Meinungs- und Kommunikationsfreiheit der Betroffenen. Das zeigt: Verbote gehen nicht nur an der Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen vorbei, sie schränken ihre digitalen Rechte auf unzulässige Weise ein.

Wo, wenn nicht an Schulen, sollen junge Menschen die Kompetenz erlernen, mit KI gut umzugehen?

In Bayern gehen wir bewusst einen anderen Weg: KI ist Teil unserer Lebensrealität – auch in der Grundschule und gerade auch an weiterführenden Schulen. Sie geht auch nicht mehr weg – genau wie einst Buchdruck, Radio oder Farbfernsehen. Aus Überforderung durch diese Entwicklung einen digitalen Verbotsstaat zu errichten, wäre eine Kapitulation vor der digitalen Transformation.

Gerade im KI-Zeitalter ist digitale Kompetenz entscheidend für gesellschaftliche und berufliche Chancen. Statt einen vermeintlich schützenden Verbots-Kokon über die nächste Generation zu stülpen, sollten wir junge Menschen fit fürs Digitale machen.

Deswegen machen wir Programme wie „Coden & Kicken“, die darauf abzielen, junge Menschen für Digitalisierung zu begeistern: praxisnah, spielerisch und mitten im Leben. Wir bringen Programmieren dorthin, wo Jugendliche sind – auf den Fußballplatz. So verbinden wir Sport mit digitaler Bildung und schaffen echte Zukunftschancen – genau das braucht es, um Bayern als Premium-Standort für Zukunftstechnologien weiter zu stärken.“