Deutscher Tierschutzbund kündigt Motto „Gemeinsam gegen Katzenleid“ am Welttierschutztag in Deutschland an; bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen.
Deutscher Tierschutzbund gibt Motto bekannt„Gemeinsam gegen Katzenleid“ am Welttierschutztag03.09.2026Pressemeldung
„Gemeinsam gegen Katzenleid“ am Welttierschutztag
Deutscher Tierschutzbund gibt Motto bekannt „Gemeinsam gegen Katzenleid“ am Welttierschutztag 03.09.2026 Pressemeldung
Mit Blick auf den Welttierschutztag am 4. Oktober ruft der Deutsche Tierschutzbund das diesjährige Motto „Gemeinsam gegen Katzenleid“ aus. Mit einer Aktion appelliert der Verband deshalb an die Bevölkerung, sich für die Millionen Straßenkatzen in Deutschland starkzumachen. Dabei reicht bereits eine Minute aus, um gemeinsam ein starkes Signal für eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen zu setzen und damit gegen das Leid der Straßenkatzen vorzugehen.
Alle Straßenkatzen in Deutschland stammen ursprünglich von Katzen aus Privathaushalten ab, die nicht kastriert wurden. Viele von ihnen sind krank, verletzt oder unterernährt, zahlreiche Kitten überleben die ersten Lebensmonate nicht. Gleichzeitig stellt die wachsende Zahl der Straßenkatzen die Tierheime vor enorme Herausforderungen. Dabei sei das Leid vermeidbar, wie Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, klarstellt: „Millionen Straßenkatzen leiden, obwohl wir das Elend verhindern könnten. Was fehlt, ist nicht das Wissen um die Lösung, sondern der politische Wille, zu handeln. Wir wollen deshalb gemeinsam mit vielen Tierfreunden die Bundesregierung auffordern, endlich eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen aus Privathaushalten auf den Weg zu bringen.“
Mit der Aktion „1 Minute für Straßenkatzen“ zum Welttierschutztag zeigt der Deutsche Tierschutzbund, wie einfach jeder selbst aktiv werden kann. Wer mitmachen möchte, kann beispielsweise einen vorbereiteten Beitrag oder ein Bild in den sozialen Medien teilen, politische Accounts markieren und die Forderung nach einer bundesweiten Kastrationspflicht sichtbar machen.
„Eine Minute reicht, um die eigene Stimme zu erheben und gemeinsam mit vielen anderen ein deutliches Zeichen zu setzen“, so Schröder. „Je mehr Menschen mitmachen, desto lauter wird unsere gemeinsame Stimme für die Straßenkatzen – und desto stärker unser Signal an die Politik.“
Alle Informationen zur Aktion, vorbereitete Texte und Bilder sowie weitere Möglichkeiten, sich zu beteiligen, gibt es auf der Aktionsseite „1 Minute für Straßenkatzen“ unter www.jetzt-katzen-helfen.de
Kontakt für Journalist*innen Pressestelle: +49-(0)228-60496-24
Neuer Katzenschutzreport alarmiert: Straßenkatzenleid außer Kontrolle
Straßenkatzen gibt es nicht nur im Urlaub
Katzenschutzverordnung tritt in Schleswig-Holstein in Kraft
Hester Pommerening Referentin für Presse und Veranstaltungsmanagement
Referentin für Presse und Veranstaltungsmanagement