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title: "Studenten organisieren akademische Veranstaltung an der Universität; 420 Stunden Gesamtaufwand belegt Gleichwertigkeit zum achtwöchigen Berufspraktikum"
sdDatePublished: "2026-09-03T11:25:00Z"
source: "https://www.uni-flensburg.de/studium/studierendenservice/veranstaltungen-und-praktika/akademisches-event"
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Studenten organisieren akademische Veranstaltung an der Universität; 420 Stunden Gesamtaufwand belegt Gleichwertigkeit zum achtwöchigen Berufspraktikum

Modul 16: Beruf & Perspektive: Akademisches Event

Modul 16: Beruf & Perspektive: Akademisches Event Innerhalb des Pflichtmoduls 16 kann im Umfang von 15 CP eine akademische Veranstaltung organisiert werden. Die akademische Veranstaltung wird von den Studierenden eigenverantwortlich (möglich auch in Gruppen) konzipiert, organisiert, durchgeführt und nachbereitet. Ziel ist es, einen Arbeitsumfang zu erreichen, der hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen und des Gesamtaufwands dem achtwöchigen Berufspraktikum entspricht. Betreuung und wissenschaftliche Anbindung Jede Veranstaltung wird durch mindestens einen Lehrenden der Universität fachlich begleitet. Die Lehrperson übernimmt die Rolle einer wissenschaftlichen Betreuung bzw. Beratung und unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenentwicklung, der wissenschaftlichen Qualitätssicherung sowie der organisatorischen Planung. Die Veranstaltung muss inhaltlich an eine bestehende Lehrveranstaltung der Universität angebunden sein. Dadurch wird gewährleistet, dass die Veranstaltung einen nachvollziehbaren wissenschaftlichen Bezug besitzt und einen Mehrwert für Studium und Forschung bietet. Umfang der Veranstaltung Die Veranstaltung muss folgende Mindestanforderungen erfüllen: - Durchführung einer wissenschaftlichen Veranstaltung mit einer Dauer von mindestens einem halben Veranstaltungstag (ca. 4–5 Stunden). - Beteiligung von mindestens drei externen Referent*innen oder Gästen aus wissenschaftlichen oder forschungsnahen Institutionen (z. B. Hochschulen, Forschungsinstitute, Behörden, Stiftungen, NGOs oder wissenschaftsnahe Praxisinstitutionen). - Einbindung von Studierenden und Hochschulangehörigen als Zielgruppe. - Möglichkeit zur wissenschaftlichen Diskussion und zum fachlichen Austausch. Ein Portfolio im Umfang von 15–20 Seiten und ein Anerkennungsantrag ist bei der Studiengangsleitung sowie der betreuenden Lehrperson einzureichen. A. Wissenschaftliches Konzept Vor der Durchführung ist ein wissenschaftliches Konzept zu erstellen. Das Konzept bildet die Grundlage für die weitere Planung und wird mit der betreuenden Lehrperson abgestimmt. Dieses beinhaltet insbesondere: - Darstellung des Veranstaltungsthemas - wissenschaftliche Fragestellung - Zielsetzung der Veranstaltung - gesellschaftliche und wissenschaftliche Relevanz - Zielgruppe - geplantes Veranstaltungsformat - erwartete Lernergebnisse B. Konzeptpapier Das Konzeptpapier dokumentiert die wissenschaftliche Planung der Veranstaltung und umfasst insbesondere folgende Bestandteile: 1. Sinn und wissenschaftliche Relevanz der Veranstaltung - Einordnung des Themas in aktuelle sozialwissenschaftliche Debatten - Darstellung der wissenschaftlichen Problemstellung - Begründung der gesellschaftlichen Relevanz - Zielsetzung der Veranstaltung 2. Literaturrecherche (ca. 5 Seiten) - Stand der Forschung - zentrale theoretische Ansätze - aktuelle wissenschaftliche Diskussionen - Forschungsdesiderate - Begründung der Themenwahl auf Basis wissenschaftlicher Literatur 3. Einbettung in eine bestehende Lehrveranstaltung Darstellung, - wie die Veranstaltung in eine bestehende Lehrveranstaltung integriert wird, - welche Lernziele unterstützt werden, - welchen Mehrwert die Veranstaltung für Studierende bietet, - wie die Veranstaltung zur wissenschaftlichen Profilbildung des Studiengangs beiträgt. 4. Budgetplanung - Erstellung eines vollständigen Finanzierungsplans einschließlich: - Kostenkalkulation - Eigenmittel - Drittmitteloptionen - Fördermöglichkeiten - Ausgabenplanung - Finanzierungskonzept (Antragstellung bei universitären Förderprogrammen, Sponsoringanfragen, Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen, Beantragung von Sachmitteln - Referent*innenmanagement - Zeitplanung 5. Erstellung eines Projektzeitplans mit: - Meilensteinen - Verantwortlichkeiten - Fristen - Arbeitsphasen - Personalplanung (Darstellung der Aufgabenverteilung innerhalb des Organisationsteams, einschließlich Zuständigkeiten und Vertretungsregelungen) C. Arbeitszeitprotokoll: D. Programm, Poster, alle anderen relevanten Unterlagen. E. Anerkennungsantrag - auf der Homepage zu finden Der dokumentierte Gesamtarbeitsaufwand beträgt 420 Stunden und dient als Nachweis der Gleichwertigkeit zum achtwöchigen Berufspraktikum. In dem Protokoll werden 420 Arbeitsaufwand detailliert gezeigt. - Auswahl geeigneter Referent*innen - Kontaktaufnahme und Einladung - Terminabstimmung - organisatorische Betreuung - Bereitstellung notwendiger Informationen - Betreuung am Veranstaltungstag - Nachbereitung und Dankschreiben - Öffentlichkeitsarbeit - Durchführungstermin - Social-Media-Kommunikation - Pressemitteilungen - Poster - Programm - Anmeldemanagement - interne und externe Bewerbung der Veranstaltung - Raumplanung - Technik - Catering - Beschilderung - Ablaufplanung - Barrierefreiheit - Nachhaltigkeitsaspekte - Sicherheits- und Datenschutzaspekte - Moderation - Betreuung der Referent*innen - Betreuung der Teilnehmenden - Koordination aller organisatorischen Abläufe - Lösung kurzfristig auftretender Probleme - Nachbereitung, Evaluation und Dokumentation (auch finanzielle Nachbereitung) Wichtige Dokumente Bei Fragen bitte die Studiengangskoordination kontaktieren: socialchange-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-