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title: "CellPort und D3AM Field Lab erhalten Fördermittel in Duisburg; rund 6,7 Mio Euro STARK-Förderung"
sdDatePublished: "2026-09-03T13:05:00Z"
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CellPort und D3AM Field Lab erhalten Fördermittel in Duisburg; rund 6,7 Mio Euro STARK-Förderung

Zwei zukunftsweisende Projekte aus Duisburg – „CellPort – Network for Smart Logistics“ und „D3AM Field Lab“ erhalten Millionenförderung aus dem 5-StandorteProgramm

Zwei zukunftsweisende Projekte aus Duisburg – „CellPort – Network for Smart Logistics“ und „D3AM Field Lab“ erhalten Millionenförderung aus dem 5-StandorteProgramm

Ministerin Neubaur: Mit gleich zwei technologieorientierten Projekten stellt Duisburg die Weichen für den Strukturwandel

Damit gute Ideen schneller in Anwendung kommen, entwickeln am Duisburger Hafen künftig Start-ups, Unternehmen und Wissenschaft gemeinsam innovative Logistiklösungen für den „Hafen der Zukunft“: Autonome Fahrzeuge zum Warentransport, Echtzeitsteuerung von Kränen, Kameras und Sensoren zur Überwachung von Waren, Fahrzeugen und Maschinen werden hier im Realbetrieb getestet.

Wirtschaftsstaatssekretär Paul Höller überreichte für dieses zukunftsweisende Strukturwandelprojekt „CellPort – Network for Smart Logistics“ nun einen Förderbescheid aus dem 5-StandorteProgramm an Oberbürgermeister Sören Link und Vertreterinnen und Vertreter der Universität Duisburg-Essen, der Duisburg Business & Innovation GmbH und der startport GmbH für Cell Port. Einen weiteren Förderbescheid erhält das Projekt D3AM Field Lab ­ – ein regionales 3D-Druckzentrum für kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-Ups an der Universität Duisburg-Essen.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur : „Wir müssen kluge Ideen schneller in Anwendung bringen. Es freut mich sehr, dass Duisburg mit gleich zwei Projekten zu Zukunftstechnologien die Weichen für den Strukturwandel stellt. Mit „CellPort – Network for Smart Logistics“ wird der Duisburger Hafen zum Reallabor für die Logistik von morgen und schafft optimale Rahmenbedingungen für technologieaffine Start-ups. Das senkt Kosten und Lieferzeiten, erhöht die Umschlagkapazitäten und stellt sicher, dass der Betrieb auch bei Niedrigwasser läuft.

Auch das zweite Strukturwandelprojekt „D3AM Field Lab“ unterstützt den Strukturwandel: Es trägt dazu bei, die Zukunftstechnologie 3D-Druck auch für kleine und mittlere Unternehmen in der Region zugänglich und nutzbar zu machen.“

Für das Vorhaben „CellPort – Network for Smart Logistics“ schließen sich Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um gemeinsam innovative Logistiklösungen zu entwickeln. Hierzu wird am „Duisburger Gateway Terminal“ ein 5G-Testfeld bereitgestellt. Am „Hafen der Zukunft“ soll unter anderem der Einsatz von autonomen Fahrzeugen zum Warentransport, die Echtzeitsteuerung von Kränen und der Einsatz von Kameras und Sensoren zur Überwachung von Waren, Fahrzeugen und Maschinen erprobt werden. High-Tech-Start-Ups erhalten Unterstützung bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Von den Verbesserungen, die hier erforscht und erprobt werden, können zahlreiche Unternehmen in der Logistikbranche profitieren. Das Projekt wird in den kommenden vier Jahren mit rund 1,9 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm STARK (Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten) gefördert. Die Landesregierung ergänzt die Förderung mit rund 55.000 Euro.

Das Projekt „D3AM Field Lab“ wird in den kommenden vier Jahren mit rund 4,8 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm STARK gefördert. Die Landesregierung ergänzt die Förderung mit weiteren rund 270.000 Euro. Mit dem Projekt wird an der Universität Duisburg-Essen ein regionales 3D-Druckzentrum für kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-Ups aufgebaut. Das Kompetenzzentrum unterstützt zukünftig Unternehmen in Duisburg und der Region dabei, ihre Prozesse und Produkte mittels 3D-Druck-Verfahren zukunftsfähig aufzustellen. Unternehmen können durch geringeren Materialeinsatz ressourcen- und kostensparender produzieren. Die Angebote des Zentrums sind vielfältig. Sie umfassen zum einen praxisnahe Schulungsangebote, die die Bedarfe verschiedener Branchen, wie z. B. Energie- und Versorgungsbetriebe, Medizintechnik und Mobilität, abdecken. Zum anderen enthalten sie auch die Beratung zur Wirtschaftlichkeit, zum Design und zu technischen Anforderungen von 3D-Druckverfahren. Unternehmen und Start-Ups erhalten hier ein Komplettpaket zur Anwendung und Implementierung der Schlüsseltechnologie.

Mit dem 5-StandorteProgramm setzt die Landesregierung die Strukturhilfen des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) im Zuge der Beendigung der Steinkohleverstromung in Duisburg, Gelsenkirchen, Hamm, Herne und im Kreis Unna um und unterstützt sie bei der Transformation zu innovativen und nachhaltigen Regionen. Der Bund stellt hierfür bis zu 662 Millionen Euro bereit. Die Förderung wird mit Landesmitteln flankiert. Weitere Informationen finden Sie hier .

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