Domdekan Dr. Stefan Killermann feiert 70. Geburtstag in Eichstätt; Bereitet Übergabe des Kolping-Diözesanverbands nach 24 Jahren vor

Bistum Eichstätt: Die Liebe zu Rom und die Treue zu Eichstätt: Domdekan Stefan Killermann wird 70

Die Liebe zu Rom und die Treue zu Eichstätt: Domdekan Stefan Killermann wird 70

Eichstätt. (pde) – Seinen 70. Geburtstag feiert am 3. September Domdekan Dr. Stefan Killermann. Seit fast einem Vierteljahrhundert wirkt der gebürtige Eichstätter am Bischöflichen Offizialat des Bistums Eichstätt.

Killermann wird 1956 in Eichstätt geboren. Nach seinem Abitur am Willibaldgymnasium im Jahr 1976 studiert er Theologie in Eichstätt und zwei Semester lang in Rom. 1982 empfängt er die Priesterweihe. In der Folge ist er als Seelsorger im Einsatz in Abenberg, Roßtal, Hilpoltstein und Gunzenhausen.

1985 wird Killermann freigestellt für den Dienst am Apostolischen Gerichtshof in Rom, der Rota Romana, ab 1994 ist er Notar an der Rota. 1995 promoviert er in beiden Rechten an der Päpstlichen Lateranuniversität, nach einem weiteren Jurisprudenz-Kurs erwirbt er den Titel „Advocatus Rotae Romanae“.

Killermann gilt als profunder Kenner des Dikasteriums, an dem er 13 Jahre lang arbeitete. Die römischen Jahre sind ihm in allerbester Erinnerung. Nur schwer nahm er damals Abschied vom Vatikan und der Ewigen Stadt.

1998 wird Killermann als Diözesan- und Vernehmungsrichter ans Bischöfliche Offizialat seines Heimatbistums berufen. Ein Jahr später wird er Domvikar, 2004 Domkapitular. Seit 2017 steht er als Domdekan gemeinsam mit dem Dompropst dem Eichstätter Domkapitel vor.

Killermann ist außerdem Pfarradministrator der Spitalpfarrei Heilig Geist und Präses des Kolping-Diözesanverbands. Dieses Amt wird er nach 24 Jahren nun in jüngere Hände legen.