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title: "Ackermann-Gemeinde und Stabsstelle Weltkirche veranstalten Jubiläums-Gedenkveranstaltung in Eichstätt; Ausstellung zu Weber und Zischek bis 5. Oktober"
sdDatePublished: "2026-09-04T11:24:00Z"
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  - "Eichstätt"
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Ackermann-Gemeinde und Stabsstelle Weltkirche veranstalten Jubiläums-Gedenkveranstaltung in Eichstätt; Ausstellung zu Weber und Zischek bis 5. Oktober

Bistum Eichstätt: Die völkerverbindende Kraft der Kirche

Die völkerverbindende Kraft der Kirche

Eichstätt. (pde) – In einer Jubiläumsveranstaltung mit dem Titel „Nächstenliebe grenzenlos“ am 26. September gedenken die Ackermann-Gemeinde und die Stabsstelle Weltkirche der Diözese Eichstätt im Spiegelsaal der Eichstätter Residenz zweier Persönlichkeiten, die durch ihr Wirken zu Brückenbauern nicht nur zwischen zwei Diözesen, sondern zwischen Völkern wurden. Die Rede ist vom letzten deutschen Bischof von Leitmeritz, Anton Alois Weber (1877–1948), und dem aus Leitmeritz vertriebenen Domkapitular Georg Zischek (1892–1979). Mit der Veranstaltung, die um 20 Uhr beginnt, wird auch eine Ausstellung über Leben und Werk der beiden Männer im Kreuzgang des Doms eröffnet, die bis zum 5. Oktober zu sehen ist.

Die tschechische Historikerin Dr. Kristina Kaiserová wird einen Vortrag über Bischof Anton Alois Weber halten. Der ehemalige Europaabgeordnete Martin Kastler spricht über Georg Zischeks Wirken im Bistum Eichstätt. Der Domherr wurde schon 1946 zum Diözesanflüchtlingsseelsorger in Eichstätt ernannt und war ab 1966 im Auftrag der Bischofskonferenz Diözesanbeauftragter für die Heimatvertriebenen aus dem Bistum Leitmeritz. Seine Tätigkeit schuf im Wesentlichen die Voraussetzungen für die spätere Bistumspartnerschaft.

Die musikalische Gestaltung der Jubiläums-Veranstaltung übernimmt die Kapelle Rabenstein unter der Leitung von Dominik Harrer. Namensgeber der Musikkapelle ist der Musiker Albin Rabenstein, der 1947 im Zug der Vertreibung nach Möckenlohe bei Eichstätt kam. Die Musikerinnen und Musiker pflegen seinen Nachlass, um das musikalische Erbe des Erzgebirges nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.