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title: "U25 Online-Suizidpräventionsberatung \u0026 Werner-Felber-Institut e.V., Ökumenischer Gedenkgottesdienst, Garnisonkirche Dresden am 6. September; Über 10.000 Suizide jährlich in Deutschland"
sdDatePublished: "2026-09-04T14:05:00Z"
source: "https://www.caritas.de/diecaritas/in-ihrer-naehe/sachsen/presse/gottesdienst-fuer-menschen-die-durch-suizid-gestorben-sind"
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U25 Online-Suizidpräventionsberatung & Werner-Felber-Institut e.V., Ökumenischer Gedenkgottesdienst, Garnisonkirche Dresden am 6. September; Über 10.000 Suizide jährlich in Deutschland

Gottesdienst für Menschen, die durch Suizid gestorben sind

Vor Ort Gottesdienst für Menschen, die durch Suizid gestorben sind Zum Weltsuizidpräventionstag lädt die [U25] Online-Suizidpräventionsberatung gemeinsam mit dem Werner-Felber-Institut e.V. (WFI) zu einem Ökumenischen Gedenkgottesdienst am 6. September um 10.45 Uhr in die Garnisonkirche Dresden ein. Erschienen am: 04.09.2026

Gottesdienst für Menschen, die durch Suizid gestorben sind

Zum Weltsuizidpräventionstag lädt die [U25] Online-Suizidpräventionsberatung gemeinsam mit dem Werner-Felber-Institut e.V. (WFI) zu einem Ökumenischen Gedenkgottesdienst am 6. September um 10.45 Uhr in die Garnisonkirche Dresden ein.

Anlässlich des Weltsuizidpräventionstages lädt das Werner-Felber-Institut e.V. (WFI) gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern herzlich zu einem Ökumenischen Gedenkgottesdienst am Sonntag, den 6. September, um 10.45 Uhr in die St. Martinskirche (Garnisonskirche, Stauffenbergallee 9G, 01099 Dresden) ein. Die Leitung des Gottesdienstes übernehmen der katholische Pfarrer Ludger Kauder und der evangelische Pfarrer Matthias Große. Organisiert und gestaltet wird der Gottesdienst in diesem Jahr durch das Werner-Felber-Institut e. V. in Kooperation mit der Online-Suizidprävention [U25] des Caritasverbandes für Dresden e.V., den Selbsthilfegruppen des Vereins Angehörige um Suizid (AGUS) e. V. , dem Christlichen Hospizdienst Dresden und der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention e. V.

Eine wichtige Form der Trauerbewältigung

Im Gottesdienst werden Mitglieder der AGUS-Gruppen die Namen von Menschen verlesen, die durch Suizid verstorben sind. Darüber hinaus besteht vor Beginn des Gottesdienstes die Möglichkeit, am Eingang Kärtchen mit den Namen verstorbener nahestehender Menschen auszufüllen. Auch diese Namen werden während des Gottesdienstes verlesen. Zum Gedenken kann eine eigene Kerze mitgebracht und entzündet werden. Bei Bedarf stehen vor Ort Teelichter zur Verfügung. Das Angebot ist seit Jahren eine wichtige Form der Trauerbewältigung.

Jährlich sterben in Deutschland mehr als 10.000 Menschen durch Suizid. Von den insgesamt 10.372 Menschen, die sich 2024 das Leben nahmen, waren 4.062 über 70 Jahre alt. Damit entfielen rund 39 Prozent aller Suizide auf Menschen über 70 Jahren.

Besonders ältere Menschen mit Präventionsangeboten schwer zu erreichen

Gerade ältere Menschen stellen die Suizidprävention vor besondere Herausforderungen. Sie sind mit bestehenden Präventions- und Hilfsangeboten häufig nur schwer zu erreichen. Umso wichtiger ist es, Suizidalität im höheren Lebensalter sichtbar zu machen, für Warnsignale zu sensibilisieren und Zugänge zu Unterstützung zu schaffen.

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