Ministerialkongress diskutiert EUDI-Wallet-Start in Deutschland und Europa; Vier Monate bis Start der EUDI-Wallet

Wochenrückblick 31.08.-04.09.2026 - CDU Kreisverband Dresden

Polnisch als Zweite Fremdsprache schon bald am Gymnasium Tolkewitz

Ab dem kommenden Schuljahr werden am Gymnasium Tolkewitz neue Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, Polnisch als zweite Fremdsprache zu lernen.

Insbesondere hier in Sachsen ist das Alltagsleben von der Nähe zu unseren Nachbarländern Polen und Tschechien geprägt. Der gemeinsame Spracherwerb bildet also den Grundstein für den Austausch und die Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg. Gemeinsam mit unserem Kultusminister Conrad Clemens , der Schulleiterin Dr. Ulrike Böhm , Dresdens Erstem Bürgermeister Jan Donhauser und dem stellvertretenden polnischen Botschafter Jakub Wawrzyniak (Titelbild links) konnte ich das Projekt vorstellen und mit Vertretern der Schulgemeinschaft ins Gespräch kommen. Insbesondere, dass sich der stellvertretende Botschafter Polens am Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen 1939 die Zeit nahm, dieses gemeinsame Projekt vorzustellen, ist ein großartiges Zeichen dafür, wie sich die historischen Beziehungen unserer beiden Länder entwickelt haben.

Jetzt wird dieser Plan mit Leben gefüllt, sodass möglichst viele Schülerinnen und Schüler für die polnische Sprache begeistert werden können. Vielen Dank an alle, die hierbei kräftig mitwirken!

Taiwan und Dresden - Wie ein für Dresden einmaliges Schulkonzept sich vorbereitet

In einer komplexen und globaler werdenden Welt spielt Bildung eine wichtige Rolle. Dabei lernen Schülerinnen und Schüler heutzutage nicht immer nur in ihren Heimatländern.

Auch in Dresden gibt es viele internationale Schulpflichtige – eine Vielfalt, die unsere Stadt bereichert und stärker macht. Und mit den wirtschaftlichen Großprojekten , welche sich insbesondere im Dresdner Norden ansiedeln, werden es perspektivisch sogar noch mehr. Umso wichtiger ist es, dass wir auf den zu erwartenden Anstieg der Schülerinnen und Schülern aus Taiwan gut vorbereitet sind und Ihnen ein gutes Lernumfeld bieten.

Um diese und weitere Fragen zu besprechen, war ich gestern an der Internationalen Schule Dresden zu Gast. Als einzige internationale Ganztagsschule in unserer Stadt kommt der DIS eine ganz besondere Rolle zu. Hier wird seit 1996 auf hohem Niveau gelehrt und nebenbei universelle Werte vermittelt. Direktor Dr. James Brightman III weiß um die Herausforderungen, ist aber mit dem Schulkonzept für Gegenwart und Zukunft gewappnet.

Vielen Dank für den tollen und wertvollen Austausch.

Silicon Saxony - Hightech made in Dresden

Silicon Saxony wächst – und mit ihm die Bedeutung Dresdens als europäischer Hightech-Standort.

Beim Sommerfest von Silicon Saxony in der vergangenen Woche wurde wieder deutlich, was diesen Standort ausmacht: Unternehmen, Forschung, Politik und viele engagierte Menschen kommen zusammen, tauschen sich aus und arbeiten gemeinsam daran, die nächste Etappe der Entwicklung zu gestalten.

Aus einem starken Mikroelektronikstandort ist in den vergangenen Jahren ein immer breiteres Hightech-Ökosystem entstanden. Halbleiter, Software, KI, Cloud, Kommunikationstechnologien und industrielle Anwendungen greifen in Dresden und Sachsen zunehmend ineinander. Neue Investitionen und Ansiedlungen stärken diesen Verbund zusätzlich.

Das ist eine große Chance für Dresden und für ganz Sachsen. Denn mit dem Wachstum entstehen Wertschöpfung, Arbeitsplätze und neue Perspektiven – weit über die großen Chipfabriken hinaus. Davon profitieren Zulieferer, Dienstleister, Handwerk und Mittelstand in der gesamten Region.

Gleichzeitig wird eine Frage immer wichtiger: Woher kommen die Fachkräfte für dieses Wachstum? Wir müssen deshalb Ausbildung, Studium und berufliche Weiterbildung genauso mitdenken wie die Gewinnung internationaler Fachkräfte. Entscheidend ist, dass wir die Menschen nicht nur für Sachsen gewinnen, sondern ihnen auch langfristig gute Perspektiven bieten.

Silicon Saxony zeigt, was möglich ist, wenn Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gemeinsam an einem Standort arbeiten. Diesen Weg müssen wir konsequent weitergehen – damit aus den Investitionen von heute dauerhaft Wachstum und gute Arbeitsplätze für Sachsen entstehen.

Vier Monate bis zum Start der EUDI-Wallet: Digitale Identität muss im Alltag funktionieren

Die EUDI-Wallet ist weit mehr als ein neues App-Projekt. Mit ihr entsteht ein völlig neues Ökosystem für digitale Identitäten in Deutschland und Europa . Entscheidend wird deshalb sein, dass wir nicht bei technischen Konzepten und ersten Prototypen stehen bleiben, sondern schnell zu Anwendungen kommen, die im Alltag tatsächlich funktionieren.

Darüber habe ich beim Ministerialkongress gemeinsam mit Nadine Köster vom Bundeszentralamt für Steuern, der niedersächsischen Digitalisierungsstaatssekretärin Anke Pörksen, Clemens Schleupner von SPRIN-D und der sächsischen CIO Dr. Daniela Dylakiewicz diskutiert. Moderiert wurde die Runde von Tobias Link von BearingPoint.

Für mich sind dabei drei Punkte besonders wichtig:

Erstens: Aus einzelnen Projekten muss ein funktionierendes Ökosystem werden. Mit eIDAS 2.0, den europäischen Vorgaben und den bisherigen Pilotprojekten ist das Fundament gelegt. Jetzt müssen wir Regulierung und praktische Entwicklung zusammenbringen. Die EUDI-Wallet bietet die Chance, bei der Digitalisierung einen echten technologischen Sprung zu machen – wenn wir konsequent vom konkreten Nutzen her denken.

Zweitens: Der Erfolg entscheidet sich vor Ort. Eine digitale Identität ist nur dann etwas wert, wenn sie im Rathaus, bei Unternehmen und in vielen weiteren Alltagssituationen genutzt werden kann. Bei einem Fachgespräch unserer AG Digitales gaben rund 91 Prozent der Befragten an, beim Thema Wallet noch ganz am Anfang zu stehen. Deshalb gilt für mich: zentral vorbereiten und standardisieren – kommunal einfach anwenden. Wir können nicht erwarten, dass rund 11.000 Kommunen jeweils eigene Lösungen entwickeln. Notwendig sind gemeinsame Standards, Musterprozesse und vor allem einige wenige, aber besonders nützliche Anwendungsfälle.

Drittens: Entscheidend ist, was in drei Jahren selbstverständlich geworden ist. Mein Ziel ist einfach: Wer in Dresden oder anderswo in Deutschland einen Antrag stellt, soll benötigte Nachweise direkt und sicher aus seiner Wallet übermitteln können – ohne Papierkopien und ohne wissen zu müssen, welche Register und technischen Systeme im Hintergrund zusammenspielen. Gute Digitalisierung merkt man am Ende gerade daran, dass die komplizierte Technik für den Nutzer unsichtbar bleibt.

Deshalb sollten Behörden, Kommunen und Unternehmen jetzt nicht auf die fertige Lösung warten. Sie sollten sich frühzeitig beteiligen, die Sandbox nutzen, konkrete Anwendungsfälle entwickeln und von Bund, SPRIND und den weiteren Beteiligten klare Orientierung und verlässliche Meilensteine einfordern.

Denn ob die EUDI-Wallet ein Erfolg wird, entscheidet sich nicht auf dem Papier. Es entscheidet sich daran, ob sie für Bürger, Verwaltung und Wirtschaft einen spürbaren Unterschied macht.

Es ist wieder soweit: Das politische Berlin hautnah erleben.

Sie haben die Chance, bei der nächsten politische Bildungsfahrt in den Bundestag zu kommen.

Was: Einblicke hinter die Kulissen, spannende Gespräche, direkter Austausch vor Ort

Wie können Sie dabei sein? Schreiben Sie eine E-Mail an markus.reichel.wk@bundestag.de

Die Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern, daher werden Anmeldungen von Zweierpaaren bevorzugt.

Achtung : Einzelzimmer können nicht garantiert werden.

Ich freue mich auf Ihre Bewerbung und auf die Gespräche in Berlin!

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