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title: "Friedwald in Kleinfahner eröffnet; Eröffnung am 18. September"
sdDatePublished: "2026-09-04T14:25:00Z"
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Friedwald in Kleinfahner eröffnet; Eröffnung am 18. September

September | Oktober | November 2026

Im September wird in Kleinfahner etwas
Neues entstehen: Ein Friedwald öffnet seine
Tore. Mitten im Wald wird ein Ort sein, an
dem Menschen Abschied nehmen, trauern
und ihre Verstorbenen der Erde anvertrauen
können.
Die offizielle Eröffnung ist für den 18. Sep-
tember geplant.
Manche fragen sich: Warum gerade im
Wald? Vielleicht, weil der Wald uns etwas
lehrt, was wir im Alltag leicht vergessen.
Dort ist der Kreislauf des Lebens sichtbar.
Blätter fallen zu Boden und werden zu
fruchtbarer Erde. Aus dem, was vergeht,
wächst neues Leben. Alte Bäume tragen
junge Triebe. Der Wald erzählt still von Ver-
gänglichkeit – und zugleich von Hoffnung.
Diese Hoffnung steht auch im Mittelpunkt
des Ewigkeitssonntags. Ende November
erinnern wir uns an die Menschen, die uns
vorausgegangen sind. Wir nennen ihre Na-
men, zünden Kerzen an und vertrauen da-
rauf, dass ihr Leben nicht im Nichts endet.
Jesus sagt: „Ich lebe, und ihr sollt auch le-
ben.“ (Johannes 14,19)
Der Friedwald kann so zu einem besonderen
Ort werden – nicht nur des Abschieds, son-
dern auch dieser Hoffnung. Zwischen den
Bäumen wird erfahrbar, dass wir Teil von
Gottes Schöpfung sind. Der Himmel spannt
sich über den Wipfeln, das Licht fällt durch
die Blätter, die Jahreszeiten wechseln. Alles
erinnert daran: Unser Leben ist eingebettet
in Gottes große Geschichte. Der Ewigkeits-
sonntag lenkt unseren Blick deshalb nicht
nur zurück auf das, was wir verloren haben.
Er richtet ihn auch nach vorn – auf Gottes
Verheißung. Trauer und Hoffnung gehören
zusammen. Tränen dürfen fließen, und doch
dürfen wir glauben, dass Gott uns und un-
sere Verstorbenen in seinen Händen hält.
Vielleicht lädt uns der neue Friedwald gera-
de dazu ein, öfter im Wald innezuhalten, still
zu werden und den Worten des Psalmbeters
nachzuspüren:
„Herr, du bist unsere Zuflucht für und für.“

(Psalm 90,1)
Möge der Friedwald auf der Fahner Höhe
ein Ort werden, an dem Menschen Trost
finden, Erinnerungen bewahren und neue
Hoffnung schöpfen – im Vertrauen darauf,
dass Gottes Liebe stärker ist als der Tod.
Zwischen Himmel und Erde
Aktueller Impuls
2

Jetzt beginnt die Zeit der Urlaubsbilder.
Kaum ein Zusammentreﬀ en in den kom-
menden Wochen wird stattﬁ nden, ohne
dass Fotos oder die inneren Bilder dieses
Sommers aufgerufen werden. Die einen
kommen aus den Sommerregionen dieser
Welt zurück und haben bewusst Sonne ge-
bucht. Die anderen können davon erzählen,
dass es auch hier bei uns richtige Som-
mer-Sonnen-Tage gab. Allen gemeinsam
dürfte sein, dass die getankte Sonne nun für
trübe und kalte Wintertage reichen muss.
Dann werden die Fotos und inneren Bilder
hervorgeholt und wir erinnern uns dar-
an, dass es uns richtig gut ging, im Urlaub
und im Sommer. Aber es gibt ja auch noch
die andere Perspektive. Es gibt Menschen,
denen der Sommer zu heiß, der Herbst zu
nass und der Winter zu kalt ist. Und es gibt
Menschen, die genau diese Unzufriedenheit
betonen und unseren Blick darauf lenken
wollen, dass sich alles gegen uns entwickelt
und dass es sich immer schlechter leben
lässt, weil die Menschen so schlecht han-
deln.
Nach der Sintﬂ ut, nachdem die Welt fast
komplett untergegangen war, gab Gott den
Menschen ein Versprechen: „Niemals, so-
lange die Erde besteht, werden Aussaat und
Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter,
Tag und Nacht aufhören.“ (Gen 8, 22)
Er gab dieses Versprechen, obwohl ihm
bewusst war, dass die Menschen sich auch
durch die Flut nicht verändert hatten, und
das zum Menschsein die andere Seite, die
böse, gehört. So steht es im Buch Genesis
der Bibel. Beim „Andacht–Andenken“ habe
ich nach Orientierung gesucht, wie wir uns
als Christenmenschen gut in die Diskussio-
nen um das Klima einbringen können. Dazu
habe ich, inspiriert durch den Bibelvers, zwei
Gedanken:
 Erstens: Die weltlichen Mächte wollen euch
Angst machen, ihr aber dürft fröhlich sein in
Gott, der für Euch sorgt und euch beschützt.
Diesen Gedanken von Paul Gerhatdt hat
Pfarrerin Busse in unseren Sommergottes-
diensten aufgenommen und entwickelt.
Auch wenn das Leben auf den ersten Blick
gar nicht so gut aussieht, trotzdem bewusst
auf das zu schauen, was unserem Herz Freu-
de macht, das ist ein wichtiger Impuls. Er
Hilft uns, das Leben, das uns bestimmt ist,
zu meistern. Geben wir uns Anteil an den
schönen Erlebnissen dieses Sommers, su-
chen wir Gottes Spuren in diesen Erlebnis-
sen und seien wir dankbar für all das Schö-
ne, dass uns umgibt.
 Und zweitens? Was hier als Zweites benannt
wird, das bleibt das Wichtigste. Es ist die
Liebe Gottes mit der wir die Welt betrach-
ten. Die Menschen, die unzufrieden sind mit
ihrem Leben, mit den Arbeitsverhältnissen,
mit den politischen Verhältnissen und auch
mit den klimatischen Verhältnissen, denen
helfen wir, das notwendige für Verbesse-
rung der Lebensumstände zu tun, oder un-
terstützen sie durch diakonische Hilfe, um
persönliches Leid zu mindern. Darüber hin-
aus aber stärken wir das Vertrauen in Gott.
Am Ende geht alles nach seinen Plänen.
 Gedanken von Pfarrer Aechtner
Angedacht
3

 „Couragiert widerständig“ – das ist das
Motto der diesjährigen Ökumenischen Frie-
densDekade. Wir sind eingelanden innezu-
halten und uns zu fragen: Wo stehen wir?
Wofür setzen wir uns ein? Wofür wollen wir
uns einsetzten? Und was gibt uns die Kraft,
nicht wegzusehen?
 Das Jahresmotto erinnert uns an Schifra und
Pua, die hebräischen Hebammen aus dem
2. Buch Mose. Als der Pharao ihnen befahl,
neugeborene hebräische Jungen zu töten,
widersetzten sie sich. Sie retteten Leben –
nicht mit Gewalt, sondern mit Mut und Ent-
schlossenheit. Ihr Widerstand war still, aber
mächtig.
 Das Motto erinnert auch an das Handeln
von Rosa Parks
 Rosa Parks lebte in Montgomery, Alabama,
zu einer Zeit, in der die Rassentrennung in
den Südstaaten der USA streng durchge-
setzt wurde. Nach einem langen Arbeitstag
setzte sie sich in einen Stadtbus – in die für
Weiße reservierte Sektion. Als ein weißer
Fahrgast keinen Platz fand und der Busfah-
rer sie auﬀ orderte, aufzustehen, blieb sie
sitzen.
 Ihre Weigerung hatte Konsequenzen: Sie
wurde verhaftet und zu einer Geldstrafe
verurteilt. Doch dieser eine Akt des Wider-
stands entfachte eine Bewegung. Noch in
derselben Nacht riefen Bürgerrechtler zum
Busboykott auf. Über ein Jahr lang boykot-
tierten Tausende die Busse – bis die Rassen-
trennung in den Bussen schließlich aufge-
hoben wurde.
 Couragiert wiederständig – im Kleinen wie
im Großen.
 Das Motto der Friedensdekade ermutigt
uns, nicht gleichgültig zu bleiben. „Coura-
giert widerständig“ zu sein, bedeutet, für
die Rechte aller, für Gerechtigkeit, für das
Recht auf eine Zukunft und für Frieden ein-
zustehen – im Alltag, in der Nachbarschaft,
am Arbeitsplatz, in der Schule - überall.
 Herzliche Einladung zur Andacht.
Wann: am 18.11.26 um 18:00 Uhr
Wo: in der Friedenskirche in Bienstädt

 Ökumenische Friedensdekade
Aktuelles
4

Wenn die Felder leer sind, die Körbe gefüllt
und der Duft von frischem Brot in der Luft
liegt, dann wissen wir: es ist Erntedank. Die-
ses Fest erinnert uns daran, dass alles, was
wir haben, ein Geschenk ist – von der rei-
fen Frucht bis zum täglichen Brot, von der
Freundschaft bis zur Gesundheit. In einer
Zeit, in der vieles selbstverständlich scheint,
wollen wir bewusst innehalten und danken:
für die Arbeit der Landwirte und Gärtner, für
die Vielfalt der Natur, für die Gemeinschaft,
die uns trägt.
Lasst uns diesen Dank nicht nur an einem
Sonntag im Jahr leben, sondern ihn in un-
seren Alltag tragen – durch achtsamen Um-
gang mit Lebensmitteln, durch Teilen mit
denen, die weniger haben, und durch offe-
ne Herzen füreinander. Wir laden herzlich
zu den Erntedankgottesdiensten ein.
Erkundigen Sie sich bei Ihrer Kirchge-
meinde, wie auch Sie die Bedürftigen mit
Ihren Erntegaben unterstützen können!
Tröchtelborn: 02.10. ab 16:00 Uhr Gaben
werden von Kindern im Dorf eingesammelt.
Wiegleben: 08.10. Gaben werden von Kin-
dern im Dorf eingesammelt.
Burgtonna: 23.09. Andacht und Gabenab-
gabe.
Gräfentonna: 16.10. von 16:00 -18.00 Uhr
Gabenabgabe.
Erntedank
Wir alle werden von Netzwerken getragen:
Ob familiär, im Freundeskreis, in Vereinen,
Kirchen oder beruﬂ ich. Aus diesen persönli-
chen Netzwerken entsteht die Gesellschaft,
in der wir leben und arbeiten. Sie ist das
Netzwerk, in dem wir uns im Land bewegen,
in dem wir Waren und Dienstleistungen, vor
allem aber Gedanken und Ideen austau-
schen, um unser Dasein zu sichern und zu
entwickeln. All diese Netzwerke formen und
 stützen unsere Identität – individuell und
kollektiv. Am Tag des oﬀ enen Denkmals
2026 wollen wir mit Ihnen gemeinsam zei-
gen, wie Ihre Denkmale unsere Netzwerke
tragen.
Herzlich willkommen am 13. September:
Aschara 14:00 -16:00 Uhr
Gräfentonna 13:00-17:00 Uhr, Führung um
13.30 Uhr und 15:30 Uhr
Döllstädt 10:00-16:00 Uhr,
 Führung ab 15:00 Uhr
Friemar 10:00-14:00 Uhr
Molschleben 10:00-14:00 Uhr
 Kirchenfrühstück, um 11:00 und 13:00 Uhr
 Besteigung der Glockenturm
Wiegleben 13:00-18:00 Uhr
Herbsleben 09:00-18:00 Uhr,
 mit Turmführungen
Tag des oﬀ enen Denkmals
Aktuelles
5

„Kirche Kunterbunt“ ist eine frische, leben-
dige Form von Kirche, und richtet sich ins-
besondere an Familien, aber auch an Paten,
Großeltern und Personen aller Generatio-
nen, auch wenn sie bisher wenig Bezug zu
Glaube und Kirche hatten.
Kirche Kunterbunt nimmt besonders die
Bedürfnisse und Herausforderungen von
Familien in den Blick. Es geht nicht nur um
den klassischen Gottesdienst, sondern dar-
um, den Glauben auf kreative und sinnliche
Weise zu erleben.
Jede Kirche Kunterbunt startet entspannt
mit einer Willkommens-Zeit, in der jeder in
Ruhe ankommen kann. Nach einer gemein-
samen Eröffnung folgt die Aktiv-Zeit mit
bunten Stationen, die verschiedene Inter-
essen ansprechen und das jeweilige Thema
bzw. die biblische Erzählung konkretisieren
und erfahrbar machen.
Es wird zusammen gespielt, gemalt, gebas-
telt und handwerklich gearbeitet. Anschlie-
ßend folgt die Feier-Zeit mit Musik, Theater
und kreativer Verkündigung mit Einbezie-
hung der Ergebnisse aus der Aktiv-Zeit. Den
Abschluss des Vormittags bildet eine ge-
meinsame Essen-Zeit, die zu fröhlicher
Tischgemeinschaft einlädt
Die nächste Veranstaltung „Kirche Kunter-
bunt“
08.11. von 15.00 - 18:00 Uhr
im Rautenkranz Kleinfahner
Kirche Kunterbunt
Kinderkirche unserer Region:
Herbsleben Pfarrhaus donnerstags
14:30-15:30 Uhr mit Samira Richter
Döllstädt Kirche samstags
10:30-11:30 Uhr mit Delia Sonnekalb
Gräfentonna Pfarrhaus dienstags
17:00-18:00 Uhr mit Elfi Engelbrecht
Burgtonna Kirche 14-tägig mittwochs
16:30-17:30 Uhr mit Elfi Engelbrecht
Gierstädt Gemeinderaum dienstags
16:15-17:45 Uhr
mit Thomas Kretzschmar
Friemar monatlich mittwochs
15:30-16:30 Uhr mit Claudia Andrae
Dachboden-Mädelstreff:
Gierstädt ab 5. Kl. in der Kleine Gasse 13
von 18:00-21:00 Uhr mit
Karin Mothes 11. und 18.09., 02.10.,
dann wird pausiert
Andacht im Kindergarten:
Burgtonna und Friemar pausiert
Für Kinder
6

Unsere große Sommerfreizeit auf dem
Pfarrhof Molschleben war wieder ein echtes
Erlebnis für die Kinder, für die jugendlichen
Teamer und für uns Hauptamtliche.
Gut 50 Kinder, 15 Jugendliche und 10
Hauptamtliche aus verschiedenen Trägern
(Schulsozialarbeit des Kirchenkreises, Ge-
meindepädagogisches Team, Kreisjugen-
dring, Jugendamt) sind für eine Woche
nach Luminara, der Lichterwelt, angereist.
Die Kinder sind die ganze Woche in neue
Rollen, wie Zwerge, Feen, Drachen, Zaube-
rer geschlüpft und haben ihre Superkräfte
genutzt, um knifflige Rätsel zu lösen.
Im Theater haben die Kinder die spannende
Geschichte von Königin Esther gehört, die
das Volk Israel klug aus einem Machtkampf
geführt hat. Am Nachmittag waren die Kin-
der in verschiedener Weise kreativ.
Die Jugendlichen Teamer waren als große
Unterstützung des Projektes dabei und hat-
ten am Abend die Möglichkeit ein eigenes
Programm m