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title: "Ksenija Bekeris feiert Hamburger Pflegefamilienfest in Altona; 3,3% Mehr als H1 2025"
sdDatePublished: "2026-09-04T16:08:00Z"
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Ksenija Bekeris feiert Hamburger Pflegefamilienfest in Altona; 3,3% Mehr als H1 2025

Hamburg feiert seine Familien - hamburg.de

Kettenkarussell, Beach Bar und ein Zirkuszelt: Beim Hamburger Pflegefamilienfest am vergangenen Sonnabend stand das gemeinsame Feiern im Mittelpunkt. Die jährliche Veranstaltung ist ein fester Bestandteil der Hamburger Pflegekinderhilfe, um den Austausch zwischen Pflegefamilien, Pflegekinderdiensten und Pflegeelternvertretungen zu fördern. Gleichzeitig soll auf diese Weise das große Engagement der Pflegeeltern gewürdigt werden. Familiensenatorin Ksenija Bekeris: „Pflegefamilien geben Kindern einen verlässlichen Lebensort, wenn sie vorübergehend oder dauerhaft nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können. Damit übernehmen sie eine große Verantwortung, die sich vor allem im Alltag zeigt. Sie sind da, wenn ein Kind Ermutigung braucht, und bleiben geduldig, auch wenn das Kraft kostet. Dafür danke ich Ihnen von Herzen!“

Zum Jahresende gab es in Hamburg 905 Pflegefamilien – 3,3 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2025. Eine erfreuliche Entwicklung zeigt sich auch bei der Bereitschaftspflege, bei der Kinder nur vorübergehend in einer Pflegefamilie untergebracht werden, wenn ihre Eltern in Not sind: Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber hat sich in den letzten drei Jahren mehr als verdreifacht. Gleichzeitig bleibt der Bedarf hoch. Es gibt weiterhin deutlich mehr offene Suchanfragen als neu gewonnene Pflegestellen. Daher werden noch mehr Menschen gesucht, die sich vorstellen können, einem Kind ein stabiles und entwicklungsförderndes Zuhause zu geben.

Hier wandte sich die Familiensenatorin direkt an die Pflegeeltern: „Unser Dank soll sich auch im Alltag bemerkbar machen. Deshalb haben wir die Pflegegeldpauschalen erhöht und eine elterngeldähnliche Sonderleistung für neue Pflegeverhältnisse eingeführt.“ Auch die Altersvorsorge sowie die Entlastungs- und Supervisionsangebote wurden stärker gestellt. Bekeris: „Familien sollen verlässliche Unterstützung bekommen und mit schwierigen Fragen nicht alleinbleiben,“ so Bekeris.

Während auf der auf der Trabrennbahn in Altona die Pflegeeltern zusammenkamen, wurde zeitgleich in vielen Teilen der Stadt der alljährliche „Tag der Familien“ gefeiert. Unter dem Themenschwerpunkt „Kinder haben das Recht, zu sagen, was sie denken und fühlen!“ öffneten 270 Vereine, Jugendzentren, Bücherhallen, Museen und andere Institutionen ihre Türen für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern. Das Angebot mit vielfältigen Mitmach-Aktionen reichte von Konzerten über japanisches Papiertheater bis zum Familiensegeln. Die Hamburger Bücherhallen verteilten sogar kostenlose Anmeldungen für ein ganzes Jahr an Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren.

Unter den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern war auch Familienstaatsrätin Michaela Peponis, die unter anderem beim Verein Väter e.V. vorbeischaute. Der gemeinnützige Verein setzt sich insbesondere für Alleinerziehende ein. In einem „Väterzentrum“ werden offene Sprechstunden und Veranstaltungen zu Väterthemen und zeitgemäßer Familienpolitik angeboten. Peponis zeigte sich beeindruckt: „Hier werden Väter in schwierigen Situationen beraten und darin bestärkt, mehr Sorgearbeit zu übernehmen. Gerade weil die meisten Eltern-Kind-Angebote fast ausschließlich von Müttern angenommen werden und Väter schwerer erreichen, ist diese niedrigschwellige Anlaufstelle dringend notwendig und leistet einen wichtigen Beitrag zur Gleichberechtigung und zu einer familienfreundlichen Gesellschaft,“ so Peponis.

Ob mit Pflege- oder anderen Familien: Am vergangenen Samstag wurde gefeiert und gezeigt, wie vielfältig Familien in Hamburg sind und wie wichtig Wertschätzung, Unterstützung und gute Rahmenbedingungen für alle Familien sind.

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„Tag der Familie“ und Pflegefamilienfest an einem Tag – mit besonderer Würdigung aller Pflegeeltern

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