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title: "Kasalla gewinnt Deutscher U18 3×3-Meisterschaft Bad Vilbel; Triple Threat wird Deutscher U18-Vizemeister"
sdDatePublished: "2026-09-04T13:07:00Z"
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Kasalla gewinnt Deutscher U18 3×3-Meisterschaft Bad Vilbel; Triple Threat wird Deutscher U18-Vizemeister

Hanau holt Gold und wird Deutscher 3×3 U18-Meister – Triple Threat sichert sich Silber und wird Deutscher U18-Vizemeister bei der ING 3×3 U18 German Championship

Großer Erfolg für Hessen vor heimi­scher Kulisse in Bad Vilbel – starke Partner und Sponsoren machen das 3×3-Event möglich

Bad Vilbel, 30. August 2026 – Der Nidda­platz wird zum Hexen­kessel: Hessen hat bei der ING 3×3 U18 German Champi­onship 2026 ein eindrucks­volles Ausru­fe­zeichen gesetzt. Vor heimi­schem Publikum auf dem Nidda­platz in Bad Vilbel sicherte sich das Team Kasalla den Deutschen Meister­titel der männlichen U18, während das Team Triple Threat Deutscher Vizemeister wurde. Mit dem rein hessi­schen Finale sowie einer Bronze­me­daille bei den Mädchen unter­strich der Hessische Basketball Verband (HBV) eindrucksvoll die erfolg­reiche Entwicklung des 3×3-Basketballs in Hessen. Möglich wurde dieses besondere Basket­ball­wo­chenende nicht zuletzt durch die Unter­stützung der Partner und Sponsoren , die gemeinsam mit dem HBV die Deutsche U18-Meister­schaft und das umfang­reiche Rahmen­pro­gramm in Bad Vilbel realisierten.

Premiere in Bad Vilbel begeistert Zuschauer

Erstmals wurde die ING 3×3 U18 German Champi­onship als eigen­ständige Deutsche Meister­schaft für die Alters­klasse U18 unter der Schirm­herr­schaft und Förderung des Hessi­schen Minis­ter­prä­si­denten Boris Rhein ausge­tragen. Am 29. und 30. August 2026 verwan­delte sich der Nidda­platz in Bad Vilbel in eine stimmungs­volle Basketball-Arena. Auf zwei Courts kämpften die jeweils 16 besten Mädchen- und Jungen­teams Deutsch­lands um die natio­nalen Titel.

Das vom Hessi­schen Basketball Verband organi­sierte Event zog zahlreiche Zuschaue­rinnen und Zuschauer an. Eltern, Fans, Trainer, Basket­ball­be­geis­terte und viele Passanten sorgten für eine außer­ge­wöhn­liche Atmosphäre. Der SV Fun-Ball Dortelweil unter­stützte den Hessi­schen Basketball Verband vom Aufbau über das Kampf­ge­richt bis hin zum Rückbau mit zahlreichen Helfer*innen. Damit wurde deutlich: Eine Veran­staltung dieser Größen­ordnung lebt nicht nur vom sport­lichen Einsatz auf dem Court, sondern ebenso vom Engagement der Partner vor Ort .

Ohne die zahlreichen, wertvollen Partner und Sponsoren sowie der Stadt Bad Vilbel wäre das Event in dieser Form nicht möglich gewesen. Ihr Engagement schuf die Grundlage dafür, dass der HBV die Deutsche U18-Meister­schaft auf dem Nidda­platz durch­führen und den Besuche­rinnen und Besuchern ein attrak­tives, kosten­freies Rahmen­pro­gramm anbieten konnte. Besonders sichtbar war die Unter­stützung durch ING als Haupt- und Namens­sponsor der ING 3×3 U18 German Champi­onship und REWE Bernd Kaffen­berger als Veran­stal­tungs­sponsor und Partner des REWE Kids Contests. Außerdem sorgte der Hotel­partner, das Dorint Parkhotel Bad Vilbel für ideale Bedin­gungen bei der Übernachtung und Verpflegung, sowohl für die Teams als auch das gesamte Organi­sa­ti­ons­per­sonal. Mit den Stadt­werken Bad Vilbel , Rosbacher , Fraport , BALLERS53 sowie Elementaro konnte ein attrak­tives Rahmen­pro­gramm geschaffen werden, welches auch die Zuschauer*innen, Schüler*innen sowie Firmen an dem Event teilhaben ließ. Die Deutschen Meister­schaften wurden ebenfalls von der Städte­bau­för­derung „Lebendige Zentren in Hessen“ unter­stützt und gefördert. Gemeinsam mit dem SV Fun-Ball Dortelweil trugen sie dazu bei, dass Bad Vilbel an diesem Wochenende zu einer Bühne für den Nachwuchs- und Breiten­sport wurde.

„Eine Veran­staltung dieser Größen­ordnung und Qualität lässt sich nur gemeinsam auf die Beine stellen. Deshalb gilt unser beson­derer Dank unseren Partnern und Sponsoren, die uns bei der Umsetzung der ING 3×3 U18 German Champi­onship unter­stützt und damit einen wichtigen Beitrag zum Erfolg dieses Wochen­endes geleistet haben. Ebenso möchte wir uns beim SV Fun-Ball Dortelweil bedanken, dessen Unter­stützung und Einsatz für uns von großem Wert waren.

Dass am Ende alles so reibungslos funktio­niert hat und wir den Spiele­rinnen und Spielern, den Zuschaue­rinnen und Zuschauern sowie unseren Partnern eine solche Bühne bieten konnten, ist das Ergebnis monate­langer, inten­siver Planung und Abstim­mungen des gesamten HBV-Orgateams. Auch verän­derten Rahmen­be­din­gungen kurz vor dem Event konnte erfolg­reich getrotzt werden.

Aus organi­sa­to­ri­scher und sport­licher Sicht können wir daher sehr zufrieden auf das Wochenende zurück­blicken. Die positive Atmosphäre vor Ort, die profes­sio­nelle Durch­führung und die große Resonanz zeigen, dass sich die monate­lange Arbeit gelohnt hat.“, so Simon Schwarz , Leitung 3x3 beim HBV.

Der lange Weg zum Titel

Die Geschichte des neuen Deutschen Meisters begann bereits vor zwei Jahren auf dem Freiheits­platz in Hanau. Das Team Kasalla, bestehend aus den NBBL-Spielern Elyas Colak, Maurice Maxwell, Noam Sch önborn und Carl Weber , sammelte 2025 als Hessen­meister und jüngerer Jahrgang erste Erfah­rungen bei den Deutschen Meister­schaften in Dresden. Nach dem frühen Ausscheiden war für die Spieler klar: Sie wollten zurückkommen.

„Das Team war mein erstes Team in der U12 als junger Co-Trainer. Ich kenne ihren Ehrgeiz, ihren Willen und ihren Glauben an sich selbst. Es ist schön zu sehen, dass die sport­liche Inves­tition und Entwicklung nun Früchte trägt“, sagt 3×3-Landestrainer Imran Uyar .

Der Weg zurück an die nationale Spitze verlief jedoch alles andere als gerad­linig. Bei der Hessen­meis­ter­schaft 2026 schied Kasalla überra­schend aus. Aufgeben kam jedoch nicht infrage. Statt­dessen nutzte das Team seine zweite Chance, gewann das Quali­fi­ka­ti­ons­turnier beim Kessel Festival in Stuttgart und sicherte sich damit das Ticket für die Deutsche Meisterschaft.

Für Alexandra Hilliger , 3×3-Auswahltrainerin des Hessi­schen Basketball Verbandes und Heimtrai­nerin der TG Hanau und Mannschaft, lag genau darin eine der größten Stärken des Teams:

„Das Team Kasalla von der TG Hanau ist ohne allzu große Erwar­tungen zur 3×3 Deutschen Meister­schaft nach Bad Vilbel gereist. Im Vorder­grund stand vor allem, in jedem Spiel das Beste zu geben, die vorge­nom­menen Inhalte konse­quent umzusetzen und das Ergebnis zunächst zweit­rangig zu betrachten.“

Das Team Kasalla hat sich besonders durch ihre konse­quente Vertei­digung und das sehr gute Zusam­men­spiel ausge­zeichnet. Man hat gemerkt, dass sie sich seit Jahren kennen und aufein­ander einge­spielt sind. Entscheidend war für die Coaches aber vor allem, wie sie mit Rückschlägen und schwie­rigen Situa­tionen umgegangen sind. Wenn etwas nicht funktio­niert hat, haben sie sich nicht lange damit beschäftigt, sondern weiter­ge­macht und sich auf die nächste Aktion konzen­triert. Auch mit Schieds­rich­ter­ent­schei­dungen haben sie sich nicht aufge­halten, sondern ihre Energie konse­quent auf die Dinge gerichtet, die sie selbst beein­flussen können.

Hessi­sches Finale auf höchstem Niveau

Im Endspiel traf Kasalla auf das Team Triple Threat , das sich aus Spielern des NBBL-Programms der Skyliners Frankfurt und der BBA 46ers Gießen zusam­men­setzt. Die Mannschaft um Luca Noel Nickel, Elias Genius, Christoph G ördes und Maurice H ölterhoff war als amtie­render Deutscher U17-Meister und Hessen­meister 2025 mit dem Ziel angetreten, den Titel in der U18 erfolg­reich zu verteidigen.

Das Finale entwi­ckelte sich zu einem hochklas­sigen und drama­ti­schen Duell. Nach ausge­gli­chenem Beginn setzte sich Kasalla zunächst leicht ab, doch Triple Threat kämpfte sich durch starke Rebound­arbeit und aggressive Vertei­digung zurück. In den Schluss­mi­nuten wechselte die Führung mehrfach. Beim Stand von 10:10 ging es in die entschei­dende Phase. Schließlich war es Kasalla, das sich mit einem letzten erfolg­reichen Angriff den 11:10-Sieg und damit den Deutschen Meister­titel sicherte.

Die Freude nach dem Schluss­pfiff war entspre­chend groß. Spieler Maurice Maxwell erklärte:

„Seit der U12 verlieren wir gegen diese Mannschaft. In jedem Training und bei jedem Turnier wurden wir gefordert. Heute haben wir alles gegeben und uns den Sieg verdient.“

Neben der sport­lichen Qualität war es vor allem der außer­ge­wöhn­liche Teamgeist, der Kasalla durch das Turnier getragen hat. Alexandra Hilliger hebt insbe­sondere das Mitein­ander innerhalb der Mannschaft hervor:

„Besonders beein­dru­ckend war das Mitein­ander innerhalb des Teams. Die Jungs waren auf und neben dem Feld sehr harmo­nisch und haben hervor­ragend mitein­ander kommu­ni­ziert. In den Timeouts gab es keine Vorwürfe, sondern ausschließlich gegen­seitige Unter­stützung und Bestärkung. Wenn einer gemerkt hat, dass es bei ihm gerade nicht lief, hat er Verant­wortung übernommen, sich auch einmal selbst ausge­wechselt, kurz gesammelt und ist anschließend mit neuer Energie zurückgekommen.“

Dieses Mitein­ander und Fürein­ander der ausschlag­ge­bende Punkt an diesem Wochenende. Jeder hat sich in den Dienst des Teams gestellt und jeder war für den anderen da. In Kombi­nation mit der konse­quenten Vertei­digung und dem einge­spielten Zusam­men­spiel hat das am Ende den Unter­schied gemacht. Dass sich die Jungs damit den Deutschen Meister­titel sichern konnten, ist eine großartige Belohnung für ihre Leistung und ihren Auftritt an diesem Wochenende.

Auch bei den Mädchen gab es Grund zum Jubeln. Das Team Busy mit Dilara Özdemir, Valentina Beising, Emily Haux und Katerina Romanou sicherte sich nach Bronze im Vorjahr erneut einen Platz auf dem Podium.

Im Spiel um Platz drei gegen Team 4theWin entwi­ckelte sich ein echter Krimi. Nach einem ausge­gli­chenen Verlauf und mehreren Führungs­wechseln ging die Partie beim Stand von 17:17 in die Verlän­gerung. Dort behielt Team Busy die Nerven und setzte sich mit 19:17 durch.

Valentina Beising von den HTG Bad Homburg Falcons blickte bereits nach vorne:

„Wir werden im 3×3 weiter angreifen und unseren Fokus noch stärker auf das gemeinsame Training legen. Jetzt wollen wir uns bei den Damen beweisen. Wir sind als Team zusam­men­ge­wachsen und hatten sehr viel Spaß.“

Neben den Medail­len­ge­winnern präsen­tierten sich weitere hessische Teams stark. Marburg belegte Platz vier, Alley Oops Platz sieben, Hoop Icons Platz zehn und Kichta Platz elf.

Mehr als nur Deutsche Meisterschaften

Neben den Titel­kämpfen setzte der Hessische Basketball Verband auch abseits der Courts wichtige Impulse für den Basket­ball­sport. Mit dem ING 3×3 Schools Cup , dem ING 3×3 Company Cup sowie dem REWE Kids Contest wurde ein umfang­reiches Rahmen­pro­gramm für die gesamte Region geschaffen. Gerade diese Angebote zeigen, welchen Mehrwert die Zusam­men­arbeit mit starken Partnern schafft: ING unter­stützte mit seinen 3×3-Aktivitäten die Verbindung von Leistungs­sport, Schule und Unter­nehmen, während REWE mit dem Kids Contest insbe­sondere den Nachwuchs und die Freude an Bewegung in den Mittel­punkt stellte. Die Stadt­werke Bad Vilbel unter­stützten ebenfalls als wertvoller Partner bei dem 3x3-Schul- und Firmen­turnier. Mit der Unter­stützung der Stadt­werke Bad Vilbel wurden die Energizer of the Day gekürt. Bengyu Kashla der Weidig­schule Butzbach sowie Carmelo Lauritio vom Team Rosbacher durften sich über Stadt­werke Bad Vilbel Basket­bälle freuen. Darüber hinaus stellte Elementaro für die Sieger, die Weidig Ballers sowie das Firmenteam 221 Tickets für die Elementaro Wasser- und Lichtshow in Bad Vilbel .

Besonders der REWE Kids Contest , das kostenlose Basketball-Mitma­ch­an­gebot für Kinder im Alter von sechs bis fünfzehn Jahren, fand großen Anklang. Unter Anleitung quali­fi­zierter Trainer konnten die über 30 Teilneh­me­rinnen und Teilnehmer erste Erfah­rungen im Basketball sammeln und das Bronze-Spiel­ab­zeichen des Deutschen Basketball Bundes erwerben. Dass ein solches kosten­loses Angebot mitten in der Stadt möglich war, ist ebenfalls ein Ergebnis des Engage­ments der Partner und Unter­stützer, die damit den Zugang zum Basketball für Kinder und Familien niedrig­schwellig gemacht haben.

3×3-Landestrainer Imran Uyar