Gemeinde Zollikofen, Pfarreireise zur Klosterinsel Werd; Zugang zum privaten Teil des Klosters

Aufgrund unserer Anlass-Reihe zum 800. Geburtstag des heiligen Franz von Assisi begaben wir uns am Samstag, 22. August 2026 auf unsere Pfarreireise zur Klosterinsel Werd.

Wir waren erst eine kurze Weile unterwegs, als uns Gemeindeleiter Diakon Markus Stalder im Car zu einem gemeinsamen Morgengebet rief, das der Fahrt von Anfang an einen besinnlichen Rahmen gab. Mit rund zwanzig Teilnehmenden und dem dreiköpfigen Gemeinde-Team hatte sich eine eher kleine Schar auf die Reise begeben, die sich für alle Beteiligten als sehr bereichernd erweisen sollte.

Auf der Insel Werd bei Stein am Rhein empfing uns Bruder Hans mit grosser Herzlichkeit. Er erzählte uns die Geschichte des heiligen Otmar, der aufgrund falscher Anschuldigungen auf die Insel verbannt wurde und dort starb. Erst später stellte sich heraus, dass die Vorwürfe erlogen waren – eine Geschichte, die auch nach über tausend Jahren nachdenklich stimmt.

In der Kapelle sprachen wir gemeinsam das Vaterunser und durften den Segen des heiligen Otmar empfangen. Anschliessend führte uns der Franziskanerbruder über die Insel. Wir erhielten dabei sogar Zutritt zum privaten Teil des Klosters und bestaunten den üppigen Gemüsegarten mit seinen Feigenbäumen und der Marienstatue – ein stiller, gepflegter Ort, der viel über das Leben der Brüder erzählt.

Nach dem Abschied von Bruder Hans machte sich die Gruppe – teils zu Fuss, teils mit dem Car – auf nach Stein am Rhein, wo ein reichhaltiges Mittagessen auf uns wartete. Danach blieb Zeit zur freien Verfügung, um das malerische mittelalterliche Städtchen zu erkunden.

Die Rückfahrt führte uns dem Rhein entlang westwärts über Schaffhausen bis nach Rheinfelden, wo wir einen sehr willkommenen Zwischenstopp einlegten und uns die Beine vertreten konnten. Um halb sieben trafen wir schliesslich wieder in Zollikofen ein – müde, aber erfüllt von schönen Eindrücken und guten Gesprächen.

Herzlichen Dank für diese wunderbare Gelegenheit, einen seltenen Einblick in das Klosterleben zu erhalten und einander in der Gemeinde ein Stück näherzukommen.