Andrew Garfield hat sich in Jesus verliebt in Los Angeles; tiefe Begegnung prägt sein Leben
“Spider-Man”-Darsteller Andrew Garfield: Habe mich in Jesus verliebt | katholisch.de
Von der Leinwand zum Glauben
“Spider-Man”-Darsteller Andrew Garfield: Habe mich in Jesus verliebt
VERÖFFENTLICHT AM 04.09.2026 UM 12:05 UHR – LESEDAUER: 2 MINUTEN
LOS ANGELES - Schauspieler Andrew Garfield wurde als Spider-Man bekannt. Durch eine andere Rolle hat er zu Gott gefunden. Eine Verbindung, die ihn bis heute prägt.
Eigentlich war es eine gewöhnliche Rollenvorbereitung vor zehn Jahren. Doch am Ende sagte Schauspieler Andrew Garfield: “Ich habe mich in Jesus verliebt.” Es sei eine “tiefe Begegnung”, die bis heute Bestand habe, so Garfield gegenüber dem US-Magazin " National Catholic Register " am Mittwoch. “Wenn man eine solche gesegnete Begegnung mit dem Bild Christi erlebt, wie ich sie hatte, dann bleibt sie bestehen.”
Im Jahr 2016 hatte Garfield in Martin Scorseses Film “Silence” nach dem Roman von Shusaku Endo den Jesuitenpater Sebastião Rodrigues gespielt, der im Japan des 17. Jahrhunderts, in dem Christen verfolgt werden, seinen ehemaligen Mentor sucht.
Der tiefgläubige Missionar gerät im Laufe des Films in einen inneren Konflikt mit seinem Glauben und zweifelt mehr und mehr. “Ich glaube, Pater Rodrigues’ größter Kampf galt seinem eigenen Geltungsdrang und seiner Vorstellung von seiner Rolle als geistlicher Führer”, sagt Garfield.
Rollenvorbereitung mit dem heiligen Ignatius
Auch ihm selbst falle es nicht immer leicht, das Leben auch mit Verlusten hinzunehmen. Doch: “Ich hoffe insgeheim immer darauf, dass mein Ego zurücktritt und so oft wie möglich stirbt, damit ich die wahre Pracht des Daseins tatsächlich spüren kann.” In Bezug auf das Leben und Menschen, die er in seinem Leben verloren habe, sagte er: “Wäre auf dieser Daseinsebene alles unendlich, gäbe es eigentlich kein Gefühl für den Wert oder die Heiligkeit des Lebens.”
Zur Vorbereitung auf die Rolle hatte Garfield sich intensiv mit der Spiritualität des heiligen Ignatius , dem Begründer des Jesuitenordens, auseinandergesetzt. Dadurch sei seine Verbindung zu Gott entstanden. Diese Verbindung gebe es in jedem Menschen – “ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Die Energie dieser Gestalt – sei sie nun buchstäblich, metaphorisch oder auf andere Weise zu verstehen – symbolisiert so viel Schönheit, Vergebung, Hingabe und Empathie.” Die Verbindung zu Jesus zu finden, bedeute die Verbindung zu einem “Teil von uns selbst zu finden”. (chd)
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