Hendrik Wüst Sommertour im Rheinland und der Region Aachen; NRW positioniert sich als Europas führendes Raumfahrtzentrum

Sommertour 2026: Ministerpräsident Wüst unterwegs im Rheinland und der Region Aachen | Land.NRW

Sommertour 2026: Ministerpräsident Wüst unterwegs im Rheinland und der Region Aachen

Ministerpräsident Wüst: Mit Mut und Innovationskraft haben wir es geschafft, weiterhin das wirtschaftsstärkste Land zu bleiben

Am Donnerstag und Freitag, 3. und 4. September 2026, nimmt Ministerpräsident Hendrik Wüst im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour eine Reihe von Terminen im Rheinland wahr. Dabei wird er herausragende Projekte und Einrichtungen in der Region besuchen.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen steht seit seiner Gründung vor 80 Jahren für Zusammenhalt und eine lebenswerte Heimat. Aus dem Bindestrich-Land ist ein Bindeglied-Land geworden. Wir haben starke Städte mit lebendigen Metropolen und eine der dichtesten Kulturlandschaften Europas. Und wir haben auch starke ländliche Räume, in denen Familienunternehmen und Hidden Champions das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden. Mit Mut und Innovationskraft haben wir es geschafft, weiterhin das wirtschaftsstärkste Land zu bleiben. Das zeigt: Politik kann einen Unterschied machen. Wir werden mit aller Kraft weiter daran arbeiten, dass in Nordrhein-Westfalen immer wieder Erfolgsgeschichten geschrieben werden.“

Teilnahme an der Einschulungsfeier an der GGS Mülheimer Freiheit

Nach den Sommerferien beginnt für fast 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler im Land wieder der Unterricht, 104 von ihnen starten als neue Erstklässlerinnen und Erstklässler an der GGS Mülheimer Freiheit

Rheinschule in Köln-Mülheim. Stellvertretend für alle rund 170.000 Kinder, die in Nordrhein-Westfalen eingeschult werden, begrüßt Ministerpräsident Hendrik Wüst die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler in Mülheim.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Der erste Schultag ist für viele Kinder ein ganz besonderer Tag, auf den sie sich schon lange gefreut haben. Ihnen allen wünsche ich einen guten und erfüllten Start ins Schulleben. Meine Landesregierung schafft die Voraussetzungen dafür, dass das Schulleben erfahrungsreich und spannend bleibt. Gute Bildung kann es nur geben, wenn es genügend gute und motivierte Lehrerinnen und Lehrer gibt. Seit 2022 haben wir über 12.600 Menschen an die Schulen im Land gebracht. Alleine in diesem Jahr investieren wir Rekordmittel in Höhe von 43,5 Milliarden Euro. Kein anderes Bundesland gibt einen größeren Anteil seines Haushalts für Bildung aus. Das zeigt erneut: Kinder, Bildung und Jugend haben für uns höchste Priorität. Damit stärken wir gezielt Kitas, Schulen, Hochschulen und Angebote für junge Menschen. Mein Dank gilt all denjenigen, die sich mit viel Engagement für die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen einsetzen.“

Besuch des neuen FLEXhab und der Mondsimulationsanlage LUNA am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der European Space Agency in Köln

Nordrhein-Westfalen ist zentraler Standort der europäischen Luft- und Raumfahrt. An der Mondsimulationsanlage LUNA können Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie Astronautinnen und Astronauten neue Technik wie Rover oder Raumanzüge unter möglichst realistischen Bedingungen testen, seit kurzem ergänzt durch eine neue Sonnensimulationsanlage. Zudem steht das neue Raumfahrt-Habitat FLEXhab bereit, ein Wohn- und Arbeitsquartier für vier Astronautinnen und Astronauten mit Schlafkabinen, Luftschleuse und Laborbereich. Hier kann der Alltag einer astronautischen Mondmission simuliert werden. Im kommenden Jahr wird mit EDEN-LUNA zudem ein Gewächshaus an das Mondzentrum angebaut werden. Ministerpräsident Wüst wird gemeinsam mit den deutschen Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer LUNA und das FLEXhab besuchen.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Der Weg ins All führt schon heute über Nordrhein-Westfalen. Bei uns trainieren die Astronautinnen und Astronauten Europas, auch für die Forschung und die Reise zum Mond. Mit LUNA und dem FLEXhab hat Köln als zentraler Standort der europäischen Luft- und Raumfahrt zwei Orte für absolute Spitzenforschung geschaffen. Was hier über das Wechselverhältnis von Mensch und Natur erforscht wird, dient dem Menschen und wird neue technische Innovationen hervorbringen. Für uns ist klar: Wir wollen Nordrhein-Westfalen mittelfristig zum führenden Raumfahrt-Standort in Europa machen. Mit unseren breiten Kompetenzen in den Themenfeldern KI-Forschung, Robotik, Materialwissenschaften, Industrieanwendungen und weiteren Zukunftsfeldern bieten wir in Nordrhein-Westfalen ideale Bedingungen.“

Einweihung des JION-Quantencomputers von eleQtron und Jülich Supercomputing Centre am Forschungszentrum Jülich

Mit dem Supercomputer JUPITER steht am Forschungszentrum Jülich (FZJ) der schnellste Supercomputer Europas und einer der schnellsten Rechner der Welt. Zudem verfügt das FZJ über verschiedene Quantencomputer, die von Wissenschaft und Wirtschaft genutzt werden. In Zusammenarbeit mit dem Siegener Start-up eleQtron wird jetzt ein neuer Quantenrechner über die Nutzer-Infrastruktur JUNIQ in die Modulare Supercomputing Architektur des Jülich Supercomputing Centre (JSC) integriert. Ministerpräsident Wüst wird gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Wissenschaftsministerin Ina Brandes und der Vorstandsvorsitzenden des Forschungszentrums Jülich Prof. Dr. Astrid Lambrecht den neuen JION-Quantencomputer in Betrieb nehmen. Das Rheinische Revier ist Digital- und Quantenregion, ein KI-Hotspot in Europa und will führender Standort für Quantentechnologien und ihre industrielle Anwendung werden.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Quantentechnologien bieten riesige Chancen. Nordrhein-Westfalen hat längst vorgelegt. Unser Ziel ist klar: Deutschland soll weltweit führender Quantenstandort werden, mit Nordrhein-Westfalen als starkem Motor. Wir sind das Quanten-Pionierland, hier wurden die ersten Durchbrüche bei Quanten-Hardware in Deutschland erzielt. Der neue JION-Quantencomputer zeigt beispielhaft, was gelingen kann, wenn wir unsere starke Quantencomputing-Start-up-Landschaft mit unserer Spitzenforschung vernetzen. Das Rennen um die Technologieführerschaft im Quantencomputing ist international noch offen. Unser Land hat alle Möglichkeiten, um ganz vorne mitzuspielen. Dazu vernetzen wir Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich Quantentechnologien gezielt und systematisch. Wir wollen das Quantenökosystem aus Nordrhein-Westfalen unersetzbar machen.“

Chipfabrik von Black Semiconductor in Aachen startet mit Ministerpräsident Wüst neue Bauphase

Das Aachener Start-up Unternehmen Black Semiconductor entwickelt eine neue Generation von Hochleistungs-Chips auf Basis von Graphen und bringt damit Spitzenforschung in die industrielle Anwendung. Das Unternehmen ging aus dem Forschungsumfeld der RWTH Aachen hervor und zählt zu den vielversprechendsten Deep-Tech-Start-ups Deutschlands. Derzeit entsteht in Aachen eine 15.000 Quadratmeter große Produktions- und Entwicklungsstätte inklusive einer 300-mm-Pilotfertigung für die Graphen-Photonik von Black Semiconductor, um die Technologie in die industrielle Anwendung zu überführen. Ministerpräsident Wüst wird die Baustelle zum Start der neuen Bauphase besuchen. Das Aachener Unternehmen erhält im Rahmen des „Important Project of Common European Interest Mikroelektronik und Kommunikationstechnologien“ (IPCEI) eine Förderung in Höhe von 228,7 Millionen Euro von Bund und Land. 70 Millionen Euro davon steuert die Landesregierung bei.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen geht den Weg von der Kohle zur KI und hat hierbei die gesamte Wertschöpfungskette im Blick. Um die Chancen, die KI uns bietet, auch zu nutzen, brauchen wir neben einer gezielten Förderpolitik auch mutige Menschen, die aus innovativen Ideen industrielle Produkte machen. Black Semiconductor steht beispielhaft für die Innovationskraft unserer Gründerszene und leistet einen entscheidenden Beitrag zur technologischen Souveränität Deutschlands und Europas. Die Landesregierung will die Expertise im Bereich Mikroelektronik und KI-Innovationen in der Region weiter ausbauen. Entscheidend ist dabei, Forschung und Entwicklung noch schneller in die industrielle Anwendung zu bringen. Genau dafür steht Zukunftstechnologie aus Nordrhein-Westfalen.“

Besuch des Aquazoos zum 150-jährigen Jubiläum des Düsseldorfer Zoos

Am Freitag, 4. September 2026, wird Ministerpräsident Hendrik Wüst zuerst das Aquazoo Löbbecke Museum in Düsseldorf besuchen. 1876 wurde der Zoologische Garten in Düsseldorf eröffnet. Der einstige Zoo an der Brehmstraße wurde im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört, kehrte jedoch in Form des „Löbbecke-Museum und Aquarium“ als neue zoologische Einrichtung der Stadt zurück und existiert seit 1987 als „Aquazoo Löbbecke Museum“ im Nordpark. Erst im letzten Jahr wurden Teile des Aquazoos saniert. Das Aquazoo Löbbecke Museum war 2025 mit über 500.000 Besucherinnen und Besuchern die besucherstärkste Kultureinrichtung der Stadt Düsseldorf. Im Aquazoo werden seltene Arten gezüchtet und erforscht.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die zoologischen Gärten haben sich über die Jahrhunderte stark gewandelt: Sie werden den Tieren viel besser gerecht und sind für die Besucherinnen und Besucher zu echten Erlebnisräumen geworden. Der Aquazoo in Düsseldorf macht dieses neue Leitbild erlebbar: Die enge Verzahnung aus Zoo, Aquarium und Naturkundemuseum unterstreicht seinen Einsatz für Natur- und Artenschutz und macht ihn zu einem Ort für Nachhaltigkeit und Bildung. Nordrhein-Westfalen verfügt über die höchste Dichte an wissenschaftlich geführten zoologischen Gärten weltweit. Der Aquazoo ist seit 150 Jahren Erholungsraum, Lern- und Spielraum und für viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer ein echter Sehnsuchtsort.“

Offizielle Inbetriebnahme der neuen Stadtbahnstrecke U80

U81 gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf Dr. Stephan Keller

Der Bau der Strecke für die U81 in vier Abschnitten ist aktuell Düsseldorfs größtes und wichtigstes Infrastrukturprojekt. Der erste Bauabschnitt der neuen Stadtbahn-Trasse, die Neubaustrecke vom Freiligrathplatz zum Flughafen, ist fertiggestellt. Der Start der Linien U80 und U81 auf dem ersten Bauabschnitt der neuen Strecke ist für die Landeshauptstadt ein bedeutendes Ereignis. Die neue U-Bahnlinie U80 soll den Flughafen Düsseldorf an das Stadtbahn-Netz bis zum Hauptbahnhof anbinden und damit die Innenstadt verkehrlich entlasten. Die neue U-Bahnlinie U81 verbindet die Düsseldorfer Messe und die Merkur Spiel-Arena mit dem Flughafen. Bund und Land fördern das Projekt mit erheblichen finanziellen Mitteln.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Der Düsseldorfer Flughafen ist ein zentraler Verkehrsknoten für Nordrhein-Westfalen und ein wichtiger Faktor für die internationale Anbindung unseres Landes. Mit der neuen Stadtbahnverbindung wird er noch besser mit Düsseldorf, der Messe und der Merkur Spiel-Arena vernetzt. Damit stärken wir die internationale Strahlkraft der Landeshauptstadt und den Wirtschafts- und Messestandort Nordrhein-Westfalen. Vor allem verbessern wir die Mobilität für die Menschen vor Ort. Damit zeigen Bund, Land und die Stadt Düsseldorf, dass wichtige Infrastrukturprojekte gezielt gefördert und umgesetzt werden können. Mit dem Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur haben wir die Grundlage dafür geschaffen, dass weitere Vorhaben im Großen wie im Kleinen überall im Land vorankommen.“

Auftaktveranstaltung für das Projekt „Artificial Intelligence für Cancer Cure NRW“

Nordrhein-Westfalen ist ein Hotspot der KI-Forschung. Im Zentrum der neuen Initiative AI4Cancer-Cure.NRW steht die Bündelung von wissenschaftlicher Exzellenz und ein struktureller Aus- und Aufbau beim Einsatz von KI in der Onkologie – für eine KI-basierte Arzneimittelentwicklung und Krebsfrüherkennung in Nordrhein-Westfalen. Für das Projekt stehen 200 Millionen Euro aus dem Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur zur Verfügung. Ministerpräsident Wüst wird gemeinsam mit Wissenschaftsminister