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title: "Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie prüft Transfermulch in Beerenobstanlagen Sachsen im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP) Zukunftsperspektiven; N-Verfügbarkeit variiert je Mulchmaterial."
sdDatePublished: "2026-09-04T14:01:00Z"
source: "https://landwirtschaft.sachsen.de/einsatz-von-transfermulch-in-beerenobstanlagen-77701.html"
topics:
  - name: "agriculture"
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locations:
  - "Sachsen"
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Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie prüft Transfermulch in Beerenobstanlagen Sachsen im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP) Zukunftsperspektiven; N-Verfügbarkeit variiert je Mulchmaterial.

Einsatz von Transfermulch in Beerenobstanlagen - Landwirtschaft - sachsen.de

Einsatz von Transfermulch in Beerenobstanlagen

Transfermulch ist nach der Düngeverordnung als organischer Dünger mit wesentlichem N-Gehalt zu bewerten und 30% des Stickstoffs anzurechnen.

N-Verhältnis, desto schneller erfolgt die Zersetzung des Materials.

N-Verhältnis deckt den Boden länger ab (z.B. Kleegras-Stroh-Gemenge).

Welchen Einfluss hat das Mulchmaterial im Vergleich zur Düngung mit Haarmehlpellets auf den Boden hinsichtlich des verfügbaren Stickstoffs für das Beerenobst?

Welchen Einfluss hat das Mulchmaterial auf den Beikrautbesatz?

Mit dem Einsatz von Mulchmaterial werden unterschiedliche Zielsetzungen verbunden: neben positiven Effekten auf die N-Versorgung auch Beikrautunterdrückung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit. Die Auswirkung auf die Kultur und den Boden ist dabei stark von dem eingesetzten Mulchmaterial und der eingesetzten Menge abhängig.

Im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP) »Zukunftsperspektiven im Anbau und der Vermarktung von regional erzeugtem ökologischem Beerenobst« wurden Tastversuche zur Silageabdeckung im Himbeeranbau durchgeführt (Öko-Obstbau 4

2023). Dem Ansatz der Abdeckung von Pflanzstreifen mit Kleegrassilage folgend werden seit 2023 Tastversuche auf dem Bio-Partnerbetrieb Obsthof Beerenbunt durchgeführt. Der Fokus der Tastversuche liegt in erster Linie auf der Eignung der Maßnahmen für eine Umsetzung im Betrieb. Die Eignung wird vom Betriebsleiter vor allem am Bodenbearbeitungsmanagement gemessen:

In welchem Maße beeinflusst eine Mulchauflage die betriebsübliche Bearbeitung der Pflanzstreifen?

Bodenuntersuchungen sollen Antwort auf folgende Frage geben:

Liefern die Untersuchungen von Stickstoffgehalten Anhaltspunkte für die Eignung von Abdeckmaterial als Düngemittel?

In der Plantage des Betriebs werden unterschiedliche Mulchmaterialien in unterschiedlicher Menge ausgebracht. In den Tastversuchsparzellen werden Bodenproben zur Untersuchung des N-Gehalts durchgeführt, parallel werden Parzellen zum Vergleich mit Haarmehlpellets gedüngt und diese ebenfalls auf ihren N-Gehalt untersucht.

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Kompetenzzentrum Ökologischer Landbau: Praxislabor Klima