Michael Kretschmer diskutiert Silicon Saxony und den European Chips Act in Dresden; Forschungsergebnisse schneller in Anwendungen überführt
Anpack-Tour in Dresden: Chips aus Sachsen – Innovation für Europa - Michael Kretschmer
Wie können wir „Silicon Saxony“ weiter stärken und damit Innovation, Wertschöpfung und technologische Souveränität in Sachsen und Europa sichern?
Dieser und weiteren Fragen widmeten sich rund 120 Gäste bei der siebten Station der Anpack-Tour am 2. September in Dresden. Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, der Mikroelektronik – und Halbleiterbranche, der Zuliefererindustrie sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger diskutierten gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden Michael Kretschmer, dem Fraktionsvorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Christian Hartmann sowie dem Europaabgeordneten Oliver Schenk. Unterstützt wurden sie dabei von den beiden Experten Thomas Freudenberg von Silicon Saxony und Dr. Kathrin Reinhardt vom Fraunhofer IZM-ASSID, die ihre Perspektiven aus Wirtschaft und Forschung einbrachten.
Christian Hartmann machte deutlich: „ Die Chancen von Silicon Saxony sind riesig, die Herausforderungen sind es auch.“ Es braucht daher eine Infrastruktur, die parallel zum Wachstum entwickelt wird. Gleichzeitig muss die entstehende Wertschöpfung auch bei sächsischen Zulieferern, Forschungseinrichtungen und Start-ups ankommen. Entscheidend ist zudem, nicht nur den Standort Dresden selbst, sondern die gesamte Region um Dresden in den Blick zu nehmen und gemeinsam weiterzuentwickeln.
Ein weiteres wichtiges Thema des Abends war der European Chips Act und die Frage, wie Europa seine technologische Souveränität stärken und Abhängigkeiten bei der Produktion von Halbleitern reduzieren kann. Dabei wurde auch die Bedeutung von Forschung und Entwicklung hervorgehoben. Eine zentrale Botschaft des Abends lautete: Forschungsergebnisse müssen schneller in konkrete Anwendungen, Produkte und Wertschöpfung überführt werden, damit Sachsen seine Stärken auch langfristig nutzen kann.
Im anschließenden Austausch nutzten viele Gäste die Gelegenheit, ihre Fragen, Erfahrungen und Ideen mit den Gesprächspartnern zu teilen. Dabei wurde deutlich, wie groß das Interesse an der weiteren Entwicklung des Mikroelektronikstandorts und an der Zukunft von „Silicon Saxony“ ist.
Die Anpack-Tour in Dresden hat gezeigt: Sachsen hat mit einer starken Forschungslandschaft und innovativen Unternehmen beste Voraussetzungen, seine führende Position in der europäischen Mikroelektronik weiter auszubauen.
Die nächsten Stationen der Anpack-Tour führen am 10. September ins Erzgebirge und am 7. Oktober nach Bautzen .
Anpack-Tour in Dresden: Chips aus Sachsen – Innovation für Europa
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