Carsten Kunert (SG Kreiensen) erzielt das beste Ergebnis im Blasrohr-Finale in Zellerfeld; 595 von 600 Ringen – Bestwert des Wettkampfs
Niedersächsischer Sportschützenverband e.V. – Die besten Blasrohrschützen Niedersachsens trafen sich in Zellerfeld
Die besten Blasrohrschützen Niedersachsens trafen sich in Zellerfeld
Ein spannender Wettkampftag erwartete die Teilnehmer des Finales im Fernwettkampf Blasrohr des Niedersächsischen Sportschützenverbandes (NSSV) in Zellerfeld. Nach einer erfolgreichen Qualifikationsphase mit 338 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 58 Vereinen hatten sich 46 Schützinnen und Schützen für den Endkampf qualifiziert.
Frank Fleige eröffnete die Veranstaltung stellvertretend für den Blasrohrreferenten Andreas Stieber und begrüßte die zahlreichen Sportler sowie die vielen interessierten Zuschauer im Vereinsheim der Schützengesellschaft Zellerfeld. Der Gastgeberverein sorgte gemeinsam mit der SG Kreiensen, die zusätzliche Staffeleien bereitstellte, für hervorragende Rahmenbedingungen.
Den sportlichen Höhepunkt setzte Carsten Kunert von der SG Kreiensen. Mit beeindruckenden 595 von 600 möglichen Ringen erzielte er das beste Ergebnis des Wettbewerbs. Bei den Damen setzte sich Kathrin Liebenhagen, ebenfalls von der SG Kreiensen, mit starken 591 Ringen an die Spitze. Auch die Nachwuchsschützen überzeugten: Elise Fragel vom SV Essel erreichte in der Klasse Schüler III bis 10 Jahre bemerkenswerte 582 Ringe.
Für die organisatorische Abwicklung zeichnete Frank Fleige verantwortlich. Unterstützt wurde er dabei von Thomas Gießelmann. Die Siegerehrung und Auswertung verliefen ebenso professionell wie der gesamte Wettkampf.
Oliver Riehn, Vizepräsident des NSSV, zeigte sich beeindruckt: „Es war eine hervorragend organisierte und anspruchsvolle Veranstaltung. Hier treffen schließlich die besten Blasrohrschützen Niedersachsens aufeinander.“
Beim Blasrohrschießen werden zehn Serien mit jeweils sechs Pfeilen absolviert. Die bis zu 1,70 Meter langen Blasrohre verfügen über keine Zielhilfen. Die Kommandos für Start und Ende jeder Serie gab Wettkampfleiter Jens Bordeaux per akustischem Signal. Nach jeder Serie wurden die Treffer gemeinsam ausgewertet und die Pfeile gezogen, bevor die nächste Runde begann.
Die moderne Sportart erfreut sich wachsender Beliebtheit. Sie verbindet Konzentration, Atemtechnik und Zielgenauigkeit und eignet sich für Menschen jeden Alters. Besonders attraktiv ist auch der geringe finanzielle Aufwand für den Einstieg in den Sport.