Uwe Rösch erzielte Weltrekordflug mit ferngesteuertem Gleitschirm in Hallerndorf; 16:06:25 Stunden Dauerflug

MODELL-GLEITSCHIRM-MARATHON | REKORD-INSTITUT für DEUTSCHLAND

von Olaf 4. September 2026

Der leidenschaftliche Modellflieger Uwe Rösch wollte am 1. August 2026 eine weltweite Höchstleistung erzielen und mit seinem ferngesteuerten Motorgleitschirm möglichst lange in der Luft bleiben. Wechselhaftes Wetter und kurze Akkulaufzeiten erschwert sein Vorhaben, doch Rösch bewies Durchhaltevermögen. Der Rekordversuch fand auf dem Modellflugplatz im oberfränkischen Hallerndorf (D) statt. Hier konnte Rösch von einem kleinen Hügel aus starten und hatte daher einen guten Überblick übers Gelände. Darüber hinaus verfügt der Platz über eine Nachtzulassung, was bei einem Langzeit-Flug-Rekord unumgänglich ist. Trotz Schlafmangel durch Wind und Wetter Die Nacht vor dem eigentlichen Rekordversuch war für Rösch kurz und schlaflos. Schon um 5 Uhr ging der Motorgleitschirm in die Luft, nachdem alle Flugsysteme überprüft worden waren. Da die Akkus bei solchen Gleitschirmen meist weniger als eine Stunde reichen, mussten die Flugsysteme regelmäßig ausgetauscht werden. Ein Teammitglied startete dafür den nächsten Gleitschirm und übergab dann Rösch dessen Kontrolle. Somit war ein nahtloser Übergang für den Rekord-Piloten gewährleistet. Nach einigen Stunden begann ein leichtes Nieseln, das sich später in starke Windböen und ein Gewitter verwandelte, so dass Uwe Rösch den Gleitschirm nur mit Vollgas und viel Konzentration in der Luft halten konnte. Sein Team motivierte ihn dabei.Weltrekord im ferngesteuerten Dauerflug Nach über 16 Stunden gab die »Zeitbeauftragte« das Signal zum Landen. Das Flugsystem berührte den Boden in Hallerndorf. Rösch und seiner Frau, die ihn die ganze Zeit über unterstützt hatte, kamen die Tränen. Auf dem Modellflugplatz in Hallerndorf (D) erzielte Uwe Rösch am 1. August 2026 mit einer Zeit von 16:06:25 Stunden den Weltrekord für den »längsten Marathon im Fliegen eines ferngesteuerten Gleitschirms (Einzel)«. Zur Feier gabs ein kühles Bier und 12 Stunden Erholungsschlaf – redlich verdient!