Chinesischschüler der neunten Klasse besuchen CATL-Werk in Arnstadt; erster CATL-Standort außerhalb Chinas

02.09.2026 Ausflug zum CATL-Werk in Arnstadt

Am 2. September 2026 haben die Chinesischschüler der neunten Klasse einen Ausflug zum CATL- Werk in Arnstadt unternommen. Wir sind planmäßig angekommen, haben uns an der Rezeption angemeldet und um 10 Uhr begann schließlich das Programm. Frau Ulbrich aus der Personalabteilung hat uns mit Gummibärchen begrüßt. Danach haben wir einen Imagefilm über CATL angesehen, in dem uns das Unternehmen vorgestellt wurde. Wir erfuhren, dass es sich um den ersten CATL-Standort außerhalb Chinas handelt. Der Standort wurde in Thüringen gewählt, da die Region zentral in Deutschland liegt und viele wichtige deutsche Automobilstandorte innerhalb von fünf Stunden erreichbar sind. Wir haben noch mehr über das Unternehmen gelernt, zum Beispiel, dass CATL 2011 in der Stadt Ningde gegründet wurde und dass die beiden wichtigsten Themen Energiespeicherung und umweltfreundliche Mobilität sind. Danach haben wir ein Quiz über CATL gemacht. Dabei lernten wir unter anderem, dass CATL ein Ausbildungszentrum hat und dass zu den Kunden Audi, Mercedes, Tesla und Bosch gehören. CATL ist zwar ein chinesisches Unternehmen, aber wir erfuhren, dass in Anstadt etwa 1.700 Mitarbeiter aus mehr als 60 verschiedenen Ländern arbeiten. Anschließend besuchten wir die Räume des Ausbildungszentrums. Dort konnten wir sehen, wie die Auszubildenden bei CATL lernen und praktisch arbeiten. Besonders interessant war, dass wir dort eine Gruppe von Azubis trafen, die gerade Unterricht hatten. Sie hatten erst am Tag zuvor ihre Ausbildung bei CATL begonnen. Neben der Berufsausbildung bietet CATL auch Praktikumsplätze an. Frau Ulbrich hat uns herzlich eingeladen, ein Praktikum bei CATL zu machen. Nach diesem Einblick in die Berufsausbildung gab es ein äußerst leckeres Mittagessen. Danach durften wir die vollautomatisierte Fertigung der Batteriemodule besichtigen. Wir konnten sehen, wie die Batteriemodule in der Produktionslinie vollautomatisch zusammengebaut werden. Es war beeindruckend zu sehen, wie viele Arbeitsschritte automatisch von Maschinen ausgeführt werden. Da im Werk aus Gründen der technischen Geheimhaltung keine Fotos erlaubt waren, können wir leider keine Bilder von der Produktion zeigen. Zum Schluss lernten wir die sogenannten „Unterhaltungsroboter“ kennen. Sie heißen so, weil sie deutsche und chinesische Witze erzählen und Lieder vortragen können. Eigentlich handelt es sich aber um Transportroboter, die schwere Lasten transportieren können. Zum Ende haben wir noch ein Gruppenfoto gemacht. Alles in allem hatten wir sehr viel Spaß und haben sehr viel gelernt. —Ella Steiner 9/2