Thomas Meier Schweizermeisterschaften im Sportschiessen, Schaffhausen; Meier 18. Platz, 562 Punkte

Schweizer Schützen kämpfen um Spitzenplätze in Schaffhausen | Sport

Schweizer Schützen kämpfen um Spitzenplätze in Schaffhausen

An den Schweizermeisterschaften im Sportschiessen waren mehrere Schaffhauser im Rennen mit dabei. Thomas Meier zeigte nach seinem Triumph am Eidgenössischen eine solide Leistung, Roger Schnetzler verpasste einen Diplomrang nur knapp.

Eidg. Schützenkönig mit solider Leistung

An den Schweizermeisterschaften im Sportschiessen machten die Sturmgewehr 57-Schützen den Auftakt. Dabei waren viele Augen auf den Eidgenössischen Schützenkönig, den Buchberger Thomas Meier, gerichtet. In seinem ersten nationalen Auftritt nach seinem Coup am Eidgenössischen Schützenfest in Chur zeigte Meier eine solide Leistung. Nach verhaltenem Start (92

  1. steigerte er sich mit 95 und zweimal 93 Zählern. Da er in der letzten Serie ohne Ausreisser blieb, beendete er den Wettkampf mit 96 Zählern. «Natürlich war ich angespannt. Dadurch musste ich einige Achterwertungen in Kauf nehmen, die mir entscheidende Punkte kosteten», bilanzierte Meier im Anschluss. Mit 562 Punkten reihte er sich im breiten Mittelfeld ein, auf die Top Ten fehlten nur zwei Zähler.

Der Wettkampf des Dörflingers Peter Steiger verlief nahezu identisch wie jener von Meier. Nach 92 und 93 Zählern steigerte er sich (95

9496). Damit war er vor der letzten Serie in Tuchfühlung mit den Podestplätzen. Doch statt der notwendigen Super-Serie musste er sich mit 93 Zählern zum Abschluss begnügen, was zum 15. Rang reichte (563). Zwei Ränge weiter vorne klassierte der Steiner Hans Dickenmann mit der gleichen Punktzahl. Auch bei ihm verhinderte die letzte Serie (91) eine bessere Klassierung.

Im Zweistellungswettkampf mit dem Sturmgewehr 90 erlebte Hermann Rohner (Schaffhausen) einen Wettkampf zum Vergessen. Bereits in der Liegendstellung fand er kein Mittel, um seine Schüsse im Scheibenzentrum platzieren zu können (87

88). Dadurch fand er sich bei Hälfte in den hintersten Ranglistenregionen wieder. Im Kniendanschlag startete er besser (84) doch danach verliess ihn das Wettkampfglück wieder (77

  1. Daniel Behle, 576. 2. Marina Mathis, 572. 3. Trudi Hegi, 570. – Ferner: 18. Thomas Meier, 562. – 57 klassiert

  2. Willi Gäumann, 579. 2. Georg Zgraggen, 575. 3. Christoph Locher, 569. – Ferner: 13. Hans Dickenmann. 563

    1. Peter Steiger, 563
  3. Christoph Cariget, 565. 2. Timo Studer, 561

    1. Hansbeat Vogler, 561
  4. – Ferner: 57. Hermann Rohner, 502. – 58 klassiert

Im Liegendwettkampf mit dem 300m-Sportgewehr fand der Merishauser Jürg Meister nach einigen Neunerwertungen erst verspätet in den Wettkampf (93). Im weiteren Verlauf schoss er konstant (96

95), doch im Vergleich zur nationalen Spitze fehlten ihm in jeder Serie einige Zehnerwertungen. Mit 96 Zählern startete der Barzheimer Thomas Biber fulminant. Da sich bei ihm kleinere Fehler einschlichen, fiel er auf 93 und 92 Zählern zurück. Mit zwei 94er-Serien konnte er sich in der Folge weiterhin im Mittelfeld halten. Da ihm der Abschluss nicht wunschgemäss gelang (88), büsste er noch einige Ränge ein. Rolf Zollinger, Hallau, startete ordentlich in den Wettkampf (94

93). Doch dann musste er einige Fehlschüsse hinnehmen (89) und in der vierten Serie gesellte sich noch ein Scheibenfehler dazu (82). Dadurch fiel er ans Ranglistenende zurück, wo er nach einem nicht optimalen Finish (91

Im Zweistellungswettkampf mit dem Standardgewehr eröffnete Meister aus Schaffhauser Sicht den Wettkampf mit ausgezeichneten 99 Zählern. Doch danach verliess ihn das Wettkampfglück und einige Schüsse landeten knapp ausserhalb des Zehnerkreises (96). In der letzten Liegendserie musste er zudem noch zwei Fehlschüsse hinnehmen (93), was ihn in der Zwischenrangliste nach hinten rutschen liess. Im anspruchsvollen Kniendanschlag startete er mit 85 Zählern verhalten, konnte sich danach aber kontinuierlich steigern (86

88). Franz Baumann glückte der Auftakt mit 97 Zählern. Schon bald jedoch schlichen sich Fehlschüsse ein und er musste mit einer 91er- und 92er-Serie vorlieb nehmen. Auch in der Kniendstellung startete der Thaynger mit 91 Zählern formidabel. Diesen Schwung konnte er nur bedingt mitnehmen (87) und in die letzte Serie war von Fehlschüssen geprägt (73). Für den Schaffhauser Höhepunkt sorgte der Gächlinger Roger Schnetzler. Nach ausgeglichenen Liegendserien (97

  1. lag er in Tuchfühlung mit der Spitze. Doch im Kniendanschlag passte bei ihm wenig zusammen, was sich in übermässig vielen Schüssen ausserhalb des Scheibenzentrums niederschlug (91

92). Dadurch verfehlte er den angepeilten Diplomrang (Top 8) um zwei Zähler.

  1. Gilles Dufaux, 599. 2. Tim Landolt, 596. 3. Rolf Gerber, 595. – Ferner: 26. Jürg Meister, 569. 28 klassiert.

    1. Adrian Klossner, 589
    1. Erwin Stalder 587. – Ferner: 47. Thomas, Biber, 557. 52. Rolf Zollinger, 536. 36 klassiert.
  2. Samuel Christen, 594. 2. Marcial Schwarz 582

    1. Kévin Progin 582
  3. – Ferner: 39. Jürg Meister, 547. 49 klassiert.

  4. Rolf Denzler, 588. 2. Erwin Stalder, 580. 3. Kurt Maag, 579. – Ferner: 12. Roger Schnetzler, 570. 52. Franz Baumann, 531. 55 klassiert.

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Vom 30. August bis 6. September messen sich in Thun die besten Schützinnen und Schützen des Landes an den Schweizermeisterschaften im Sportschiessen. Auch mehrere Schaffhauser sind in der Guntelsey im Einsatz.

Schaffhausen24, Originalmeldung Schützengesellschaft der Stadt Schaffhausen