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title: "Landkreis Lörrach beteiligt sich am bundesweiten Warntag; 11:00–11:45 Uhr Alarm via MoWaS"
sdDatePublished: "2026-09-04T09:07:00Z"
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Landkreis Lörrach beteiligt sich am bundesweiten Warntag; 11:00–11:45 Uhr Alarm via MoWaS

Standardbrief CD 2011

▪ LANDRATSAMT LÖRRACH / Pressestelle / 07621 410-8200 / pressestelle@loerrach-landkreis.de

Lörrach, 3. September 2026

Bundesweiter Warntag am Donnerstag, 10. September

Warninfrastruktur testen und Selbsthilfefähigkeiten der Bevölkerung
stärken

Landkreis Lörrach. Am Donnerstag, 10. September, testen deutschlandweit Behörden ihre
Warnmittel – auch der Landkreis Lörrach beteiligt sich am gemeinsamen jährlichen Aktionstag
und lädt seine Kommunen ein, ihre örtlichen Warnkonzepte und Warnmittel zu erproben. Daher
werden an dem Tag zwischen 11 und 11.45 Uhr Sirenen zu hören sein, auf Smartphones
erscheinen Warnmeldungen.

Ziele des Warntags
Der Bundesweite Warntag verfolgt zwei Hauptziele: Zum einen, die technische
Warninfrastruktur zu testen und so Schwachstellen zu finden, um diese im Nachgang zu
beseitigen und das System für den Ernstfall noch stabiler und effektiver zu machen. Zum
anderen soll sich die Bevölkerung mit dem Thema Warnung vertraut machen und über die
verschiedenen Wege, über die die Behörden Warnungen versenden, informiert werden. Denn
nur wer eine Warnmeldung versteht und auch richtig einordnen kann, kann sich richtig
verhalten und sich und andere bestmöglich schützen.

Alarm ab 11 Uhr
Die zentrale Probewarnung, ausgelöst durch die Nationale Warnzentrale im Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), wird über das Modulare Warnsystem
(MoWaS) in Form eines Warntextes an alle angeschlossenen Warnmultiplikatoren bundesweit
geschickt. Dazu gehören unter anderem Radio und Fernsehen, digitale Informationstafeln
sowie Warn-Apps (z.B. NINA). Auch Smartphones, die über den Mobilfunkdienst Cell
Broadcast erreichbar sind, werden gegen 11 Uhr Alarm schlagen. Um 11.45 Uhr wird die
Nationale Warnzentrale über MoWaS wieder entwarnen.

Warnung und Entwarnung
Die Gemeinden können parallel hierzu ihre Sirenen und Lautsprecherwagen testen. Dabei wird
ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton als Signal für eine Warnung verwendet, zur
Entwarnung ertönt ein einminütiger Dauerton. Im Ernstfall bedeutet das Signal Warnung, dass
in diesem Gebiet eine unmittelbare Gefahr bevorsteht oder diese in Kürze zu erwarten ist.
Dann sollte sich die Bevölkerung in geschlossene Räume begeben, Fenster und Türen
schließen, die Klimaanlage aus- sowie Radio und Fernsehen einschalten, um weitere Hinweise
zu erhalten.

Die Warnung könnte für ältere Menschen, Geflüchtete aus Kriegsgebieten und Kinder, aber
auch für Tiere beängstigend sein, daher ist es sinnvoll, die Information zum Warntag im
eigenen Umfeld zu teilen und gegebenenfalls während des Alarms zur Seite zu stehen.

  MEDIENINFORMATION 153/2026

▪ LANDRATSAMT LÖRRACH / Pressestelle / 07621 410-8200 / pressestelle@loerrach-landkreis.de

Rückmeldekanal für die Bevölkerung
Für die Bevölkerung besteht vom 10. bis 17. September auf der Internetseite www.warntag-
umfrage.de die Möglichkeit, an einer Umfrage teilzunehmen und eigene Erfahrungen und
Wahrnehmungen rund um den Warntag 2026 zu teilen. Auf der Seite wurden auch die
Umfrageergebnisse der zurückliegenden Bundesweiten Warntage veröffentlicht. Weitere
Informationen zum Bundeswarntag sind unter www.bundesweiter-warntag.de und zum Cell
Broadcast unter www.bbk.bund.de verfügbar.

Weitere Informationen rund um den Bevölkerungsschutz im Landkreis Lörrach sowie zur
persönlichen Notfallvorsorge sind zudem unter www.loerrach-
landkreis.de/bevoelkerungsschutz abrufbar.