Basell Polyolefine GmbH entnimmt Grundwasser in Wesseling; Erlaubnis bis 31.12.2046 befristet
Öffentliche Auslegung des Gehobenen Erlaubnisbescheids für die Entnahme von Grundwasser durch die Basell Polyolefine GmbH
Seite 1 Öffentliche Bekanntmachung vom 04.09.2026
Öffentliche Auslegung des Gehobenen Erlaubnisbescheids für die Entnahme von Grundwasser, um es als Brauchwasser für die Versorgung des Produktionsstandortes Wesseling durch Basell Polyolefine GmbH zu verwenden. Bekanntmachung Die Bezirksregierung Köln hat der Basell Polyolefine GmbH mit Bescheid vom 10.08.2026 die Gehobene Erlaubnis zur Grundwasserentnahme, um es als Brauch- wasser für die Versorgung des Produktionsstandortes Wesseling zu verwenden, mit folgendem Tenor erteilt: „Hiermit erteile ich der Basell Polyolefine GmbH, Brühler Str. 60, 50389 Wesseling, auf Antrag vom 16.11.2020 die bis zum 31.12.2046 befristete gehobene Erlaubnis, Grundwasser bis zu einer Menge von maximal 4.300 m3/h, 96.000 m3/d, 22.500.000 m3/a mittels der auf den Grundstücken Gemarkung Wesseling, Flur 2, Flurstück 32 gelegenen Brunnen Nr. 1110, Flur 2, Flurstück 1 gelegenen Brunnen Nr. 1120, Flur 1, Flurstück 52 gelegenen Brunnen Nr. 1140, Flur 1, Flurstück 3 gelegenen Brunnen Nr. 1200, 1210, 1220, 1240, 1250, 1260 und 1270, Flur 1, Flurstück 49 gelegenen Brunnen Nr. 1280 und 1290, sowie Rondorf-Land, Flur 89, Flurstück 2085 gelegenen Brunnen Nr. 1300, 1310 und 1320 und Rondorf-Land, Flur 89, Flurstück 2086 gelegenen Brunnen Nr. 1330 und 1340 zu fördern, um es als Brauchwasser für die Versorgung des Produktionsstandortes Wesseling zu verwenden. Soweit der Antrag auf Erteilung einer wasserrechtlichen Bewilligung gerichtet ist, lehne ich diesen ab.“ Die Gehobene Erlaubnis enthält Auflagen. In dem Verfahren wurde eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Dem Gehobenen Erlaubnisbescheid, in dem über alle rechtzeitig vorgetragenen Einwendungen, Forderungen und Anregungen entschieden wurde, ist folgende Rechtsbehelfsbelehrung beigefügt: „Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats Klage beim Verwaltungsgericht Köln, 50667 Köln, erhoben werden.“ Der Gehobene Erlaubnisbescheid, die auszulegenden Antragsunterlagen und diese Bekanntmachung sind in der Zeit vom 14.09.2026 bis zum 28.09.2026 einschließlich auf der Internetseite der Bezirksregierung Köln über den nachfolgenden Link abrufbar: https://www.bezreg-koeln.nrw.de/bekanntmachungen und über die nachfolgenden Webseiten der Kommunen https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/bekanntmachungen/oeffentliche- bekanntmachungen-2026; https://www.bruehl.de/rp/neuigkeiten/bekanntmachungen.php;
Öffentliche Bekanntmachung der Stadt Köln vom 04.09.2026 Seite 2 https://www.bornheim.de/amtsblatt sowie für die Stadt Wesseling: https://www.wesseling.de/rathaus-politik/amtsblatt.php verlinkt. Es erfolgt eine öffentliche Bekanntmachung nach § 27 Abs. 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) in Verbindung mit § 74 Abs. 5 S. 2 VwVfG in meinem amtlichen Veröffentlichungsblatt und außerdem in örtlichen Tageszeitungen. Gleichzeitig wird die Entscheidung gemäß § 27 Abs. 1 UVPG i.V.m. § 74 Abs. 4 S. 2 VwVfG NRW in den Amtsblättern der Kommunen Köln, Brühl, Bornheim und Wesseling wie folgt ortsüblich bekanntgemacht und der Gehobene Erlaubnisbescheid bei der Stadt Brühl zur Einsicht ausgelegt: Eine Ausfertigung des Gehobenen Erlaubnisbescheides in Papierform einschließlich der Antragsunterlagen liegt mit einer Rechtsbehelfsbelehrung gemäß § 27 Absatz 1 UVPG, § 74 Abs. 4 S. 2 VwVfG in Verbindung mit § 27b Abs. 1 Nr. 2 VwVfG in der Zeit vom 14.09.2026 bis zum 28.09.2026 einschließlich für zwei Wochen zur Einsicht aus bei der Stadt Brühl, Rathaus A der Stadt Brühl, Uhlstraße 3,50321 Brühl, Fachbereich Bauen und Umwelt, Abteilung Planung und Umwelt, vor dem Zimmer A120, während der Dienststunden montags, dienstags, donnerstags und freitags von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr sowie donnerstags von 14:00 bis 16:00 Uhr. Mit dem Ende der Auslegungsfrist gilt der Gehobene Erlaubnisbescheid gegenüber den übrigen Betroffenen als zugestellt Köln, den 31.08.2026 Bezirksregierung Köln Az. 54.1-1.2-(3.10)-3 Im Auftrag gez. Wenge