Aleksandar Vukotic wird nach Platzverweis gegen Hannover 96 für zwei Spiele gesperrt, bestätigte der DFB; Darmstadt 98 verliert Stammspieler durch Sperre.
Kaiserslautern im Gegnercheck – SV Darmstadt 1898 e.V.
Zahlen & Fakten: Die Top Facts zum Kaiserslautern-Spiel
Am Samstag (5.9.) sind die Lilien im Rahmen des vierten Spieltags bei Kaiserslautern zu Gast. Die historische Bilanz könnte dabei nicht ausgeglichener sein. Gegen den FCK gab es fünf Siege, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen. Alle weiteren Zahlen und Fakten rund um die Partie gibt es hier.
Vukotic für zwei Spiele gesperrt
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Aleksandar Vukotic nach dessen Platzverweis gegen Hannover 96 für zwei Spiele gesperrt.
Die Lilien unterliegen Hannover 96 in Unterzahl und müssen weiter auf den ersten Sieg in dieser Zweitliga-Saison warten. Welche positiven Dinge dennoch bleiben und warum der SV 98 Rückschläge auf dem eingeschlagen Weg einkalkuliert hat, lest Ihr in unserer Analyse.
„Unser Glaube an diesen Weg ist riesig“
Eine emotionale Partie mit vielen strittigen Szenen erlebten die Zuschauer am Sonntagnachmittag im Merck-Stadion am Böllenfalltor. Schlussendlich steht für die Lilien die erste Heimniederlage der noch jungen Saison zu Buche. Wir haben für Euch die Stimmen nach der Partie zusammengefasst.
In Unterzahl: Lilien unterliegen 96
Alles probiert, aber ohne Erfolg: Der SV 98 zieht im Heimspiel gegen Hannover 96 den Kürzeren. 0:1 (0:0) heißt es am Ende aus Sicht der Lilien, die nach einer Roten Karte in der 20. Minute gegen Vukotic in Unterzahl agieren mussten.
Drei Wechsel in der Startelf
Heimspiel gegen Hannover! Am 3. Spieltag empfangen die Lilien die ambitionierten Niedersachsen im Merck-Stadion am Böllenfalltor. Gegenüber dem Sieg in Jena verändert Florian Kohfeldt seine Anfangsformation auf drei Positionen. Hiroki Akiyama rückt für den gesperrten Kai Klefisch in die Mannschaft, zudem beginnen Nicolas Verkooijen (Startelfdebüt) und Yosuke Furukawa für Carlo Sickinger und Manolo Merx.
Matchday kompakt: Alle Infos zum Hannover-Spiel
Wochenende, Lilienfieber! Am Sonntag (30.8.
13.30 Uhr) steht für die Lilien der 3. Spieltag auf dem Programm. Dann gastiert mit Hannover 96 der Klub aus der niedersächsischen Landeshauptstadt am Bölle. Was sagen die beiden Cheftrainer vor dem Anpfiff? Wer leitet die Partie? Und wo könnt Ihr das Duell verfolgen? Alle wichtigen Infos zum Spiel gegen Hannover haben wir Euch wie gewohnt in „Matchday kompakt“ zusammengetragen.
Mikelbrencis verstärkt den SV 98
Einen Tag vor dem Heimspiel gegen Hannover 96 können die Lilien einen weiteren Neuzugang vermelden. William Mikelbrencis trägt ab sofort das Trikot des SV 98. Der 22-jährige Franzose stand bis zum 30. Juni beim Hamburger SV unter Vertrag.
In der Pressekonferenz vor dem zweiten Heimspiel der noch jungen Saison spricht unser Cheftrainer unter anderem über das eigene Offensivspiel und die zurückliegende Woche. Die wichtigsten Aussagen vor dem Duell mit Hannover 96 (30.08.
13.30 Uhr) gibt es wie gewohnt hier für euch.
Ein Zweitligist auf dem Berliner Olymp: Hannover 96 gelang 1992, was bis heute einzigartig geblieben ist. Am 23. Mai besiegten die Niedersachsen Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokalfinale und holten damit 38 Jahre nach der deutschen Meisterschaft von 1954 den nächsten großen Titel der Vereinsgeschichte. Als erster und bis heute einziger „echter“ Zweitligist gewann Hannover den DFB-Pokal und sorgte damit für eine der größten Überraschungen in der Geschichte des Wettbewerbs.
Zahlen & Fakten: Die Top Facts zum Hannover-Spiel
Am Sonntag (30.8.) geht es für die Lilien in der Liga weiter. Der Gast? Hannover 96! Gegen kein Team verloren die 96er in der 2. Bundesliga häufiger als gegen den SV 98. Alle weiteren Zahlen und Fakten rund um die Partie gibt es hier.
Es war ein hartes Stück Arbeit, das der SV 98 in Jena schlussendlich erfolgreich erledigen konnte. Das 2:1 in der ersten Runde des DFB-Pokals sorgte nicht nur für das Weiterkommen in diesem Wettbewerb, sondern auch für des ersehnte Gefühl des Sieges. Unsere Analyse zum Erfolg.
Für den 1. FC Kaiserslautern lagen im Mai 1996 sportliche Tragödie und Triumph nur sieben Tage auseinander. Am 18. Mai stand nach einem 1:1 bei Bayer Leverkusen der erste Bundesliga Abstieg der Vereinsgeschichte fest. Nach 33 Jahren ununterbrochener Erstklassigkeit mussten die Roten Teufel den Gang in die Zweite Liga antreten. Doch nur eine Woche später bot sich im Berliner Olympiastadion die Chance auf einen versöhnlichen Saisonabschluss. Der FCK nutzte sie. Mit einem 1:0 gegen den Karlsruher SC gewann Kaiserslautern zum zweiten Mal nach 1990 den DFB Pokal.
Dabei hatte sich die Mannschaft ihren Weg nach Berlin mehrfach hart erkämpfen müssen. Schon zum Auftakt benötigten die Lauterer beim 4:3 nach Verlängerung gegen Fortuna Köln 120 Minuten. Nach einem 3:0 gegen die SG Wattenscheid 09 folgte ein 1:0 gegen Schalke 04. Auch im Viertelfinale wurde es dramatisch. Beim FC 08 Homburg setzte sich der FCK erneut erst nach Verlängerung mit 4:3 durch. Im Halbfinale wartete ausgerechnet Bayer Leverkusen. Miroslav Kadlec erzielte beim 1:0 auf dem Betzenberg den entscheidenden Treffer und schickte Kaiserslautern damit nach Berlin.
Dort kam es am 25. Mai zum Duell mit dem Karlsruher SC. Vor 75.800 Zuschauern sorgte Martin Wagner kurz vor der Pause für den entscheidenden Moment. In der 42. Minute traf er zum 1:0. Diesen Vorsprung brachte die Mannschaft von Trainer Eckhard Krautzun über die Zeit. Der 1. FC Kaiserslautern war DFB Pokalsieger, nur sieben Tage nach einem der bittersten Momente seiner Vereinsgeschichte. Aus einer Saison, die mit dem ersten Bundesliga Abstieg geendet hatte, wurde so doch noch eine Spielzeit mit Titel. Zugleich war der Pokalsieg der Auftakt zu einer außergewöhnlichen Wendung. Nur zwei Jahre später sollte der FCK als Aufsteiger Deutscher Meister werden.
Nach zwei Torlose Partien zum Saisonstart konnte das Team von Torsten Lieberknecht sowohl das Derby im Pokal als auch das Auswärtsspiel bei St. Pauli für sich entscheiden. In der zweiten Bundesliga stehen die roten Teufel mit fünf Zählern auf dem sechsten Tabellenplatz.
TOP SCORER - 2. Bundesliga
Im Amt seit: April 2025
Vorherige Trainerstationen: Eintracht Braunschweig, MSV Duisburg und Darmstadt 98
Eine Gruppe aus elf Männern wird nicht durchgelassen und muss wieder umdrehen. Was sich nach einer klassischen Bar-Story anhört, beschreibt ziemlich treffend die aktuelle Situation beim FCK. Die Profis vom Betzenberg geben derzeit den Türsteher und lassen kaum jemanden passieren. In Liga und Pokal kassierten die Lauterer zusammen bislang erst einen Gegentreffer. Das ist Ligabestwert. Großen Anteil daran hat Schlussmann Julian Krahl. Mit 19 Paraden führt er diese Statistik in der 2. Bundesliga an. Wer aktuell am Lauterer Tor vorbeiwill, braucht also ziemlich gute Argumente.
Es ist der 26. November 2019, Champions League, Galatasaray gegen den FC Brügge. In Istanbul läuft bereits die Nachspielzeit, als Fatih Terim noch einmal wechselt. Für Jean Michaël Seri kommt ein gerade einmal 17 Jahre alter Stürmer zu seinem Profidebüt: Erencan Yardımcı. Viel Zeit bleibt ihm nicht, wenige Augenblicke später ist die Partie beendet. Bemerkenswert ist dieser Einsatz trotzdem: Noch bevor Yardımcı erstmals in der Süper Lig auf dem Platz steht, sammelt er bereits seine ersten Minuten auf der größten europäischen Vereinsbühne.
Geboren wurde Yardımcı 2002 in İzmit. Über Kocaelispor, Yuvam İzmitspor und den 41 Futbol Kulübü wechselte er als Jugendlicher zu Galatasaray. Dort machte der großgewachsene Angreifer früh auf sich aufmerksam, wurde 2018 bei einem internationalen U17-Turnier in Antalya Torschützenkönig und durfte ein Jahr später mit den Profis ins Trainingslager.
Seinen Weg im Profifußball setzte Yardımcı ab 2021 beim damaligen Drittligisten Eyüpspor fort. Seine weitere Entwicklung nahm anschließend vor allem auf Leihbasis Fahrt auf. Über Alanyaspor ging es zu Pendikspor, wo ihm in der Saison 2023
24 mit sechs Toren in 28 Süper-Lig-Spielen der endgültige Schritt auf Erstliga-Niveau gelang. Im Sommer 2024 verpflichtete ihn die TSG Hoffenheim für rund vier Millionen Euro und verlieh ihn direkt an Sturm Graz. Dort sammelte Yardımcı erneut Champions-League-Erfahrung und feierte mit den Österreichern die Meisterschaft.
Nach einem halben Jahr in Hoffenheim folgte im Sommer 2025 die Leihe zu Eintracht Braunschweig. Wer bei einem 1,88 Meter großen Mittelstürmer allerdings an einen klassischen Strafraumspieler denkt, liegt bei Yardımcı nur bedingt richtig. Zu seinen größten Stärken gehört seine Geschwindigkeit. Bei seinem Zweitliga-Debüt für Braunschweig wurde er mit 35,55 km
h gemessen. Yardımcı sucht immer wieder die Tiefe, arbeitet intensiv gegen den Ball und verbindet sein Tempo mit körperlicher Präsenz und Kopfballstärke.Seit Sommer 2026 läuft er nun für den 1. FC Kaiserslautern auf und konnte bereits einen Treffer gegen St.Pauli erzielen.
Mit gerade einmal 24 Jahren blickt Yardımcı bereits auf Stationen bei Galatasaray, Sturm Graz und Hoffenheim sowie Einsätze in der Champions League, der Süper Lig, der Bundesliga und der 2. Bundesliga zurück. Dazu kommen ein österreichischer Meistertitel und jede Menge Erfahrung auf unterschiedlichen fußballerischen Bühnen. Seine Voraussetzungen sind entsprechend vielversprechend und Yardımcı hat noch reichlich Zeit, sein Potenzial auch konstant in Tore umzumünzen.