Uckermärkische Bühnen Schwedt präsentieren Mister Mars, Operette für Brandenburg, Steinstraße, Schwedt; Erstes Operettenwerk von Tom van Hasselt
magazin Uckermärkische Bühnen Schwedt Ausgabe 1 Sept. – Nov. 2026 | Spielzeit 2026/27 über PREMIERE 17.10.26 Mister Mars Eine Operette für Brandenburg Musikalische Komödie
magazin ubs SPIELZEIT 2026/27 Premieren Bruchlandung Klassenzimmerstück von Katharina Apitz und Benjamin Schaup
- Oktober 2026, in einer Schule Mister Mars Eine Operette für Brandenburg von Tom van Hasselt
- Oktober 2026, 19:30 Uhr, Spielstätte Steinstraße Hurra, die dritten Zehne! Friedrich der II. – der Große – und der Müller von Sanssouci DarstellBar / Kabarett von Andreas Flügge
- Oktober 2026, 19:00 Uhr, Wintergartencafé Schäpe Des Kaisers neue Kleider / Nowe szaty cesarza Weihnachtsmärchen nach Hans Christian Andersen von Jan Kirsten
- November 2026, 10:00 Uhr, Kleiner Saal Jugend ohne Gott Schauspiel von Ödön von Horváth
- November 2026, 10:30 Uhr, intimes theater Das Kind in mir will achtsam morden Kriminalkomödie von Karsten Dusse
- Dezember 2026, 19:30 Uhr, Spielstätte Steinstraße Bunter Weihnachtsteller Weihnachtsshow mit Stargast Alexandra Hofmann
- Dezember 2026, Kleiner Saal Overkill – Wie man Krieg verlernt Klassenzimmerstück nach einer Idee von Tilo Esche
- Februar 2027, in einer Schule Die Aula Gegenwartsstück von Hermann Kant
- März 2027, 19:30 Uhr, Spielstätte Steinstraße Das NEINhorn und der Geburtstag Kinderstück von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn
- Mai 2027, 15:00 Uhr, intimes theater Der Graf von Monte Christo Schauspiel mit Musik nach Alexandre Dumas
- Juni 2027, 19:30 Uhr, Odertalbühne (Open-Air) ESCAPE Theater 4 Escape Adventure Tour
- Juni 2027, 18:00 Uhr, Eisenbahnmuseum Gramzow Premierenübersicht | Ensemble | Motto Neue Inszenierungen zwischen Lebenslust und Überlebenskunst Impressum Uckermärkische Bühnen Schwedt Berliner Str. 46/48, 16303 Schwedt/Oder Redaktion: Jana Zazvorka Texte: Franz Kießling (fk), Sandra Zabelt (sz), Jana Zazvorka (jz),
Benjamin Zock (bz) Layout: Dina Schein Fotos: ubs-Archiv, Agenturen der jeweiligen Künstler Druck: Druckerei Nauendorf GmbH Die nächste Ausgabe erscheint Mitte November 2026. zur Übersicht
Alexandra-Magadalena Heinrich Andreas Philemon Schlegel Dominik Fijałkowski Antonia Schwingel Celine Haß Kinga Stańko Fabian Ranglack Anna Luise Barth Katharina Apitz Tilo Esche Benjamin Schaup Christian Hirseland Volker Ringe Elias Eisold Daniel Richard Bogacki Tom van Hasselt Willkommen zur neuen Spielzeit 2026/27! über L iebe Freunde der Ucker- märkischen Bühnen Schwedt, liebes Publikum, statt eines jährlichen Spielzeit- heftes haben wir uns für die Publikation eines neuen Thea- termagazins entschieden, das Sie nun in den Händen halten. Damit hoffen wir, für Sie flexib- ler auf aktuelle Änderungen eingehen zu können, die sich zwangsläufig mit dem Wechsel des Spielbetriebs aufgrund der aktuellen Sanierung des Großen Hauses ergeben. Trotz der Sanierung sind wir natürlich weiterhin für Sie da. Wir spielen auf der Odertalbüh- ne, im intimen theater, im Kleinen Saal, im Hauptfoyer und in der neu errichteten Interims-Spielstätte in der Steinstraße. Unsere neue Spielzeit haben wir unter das Motto „überLEBEN“ gestellt. Leben ist vielfältig: schön und herausfordernd, widersprüchlich und kostbar – und immer endlich. Es bedeutet Sinnsuche, Wachstum, Glück, aber auch Zweifel, Verlust und Neubeginn. Zwischen Leben und Überleben bewegen sich unsere neuen Inzenierungen. Unsere kommenden Produktionen berichten von Menschen im Ringen mit sich selbst und ihrer Umwelt, vom Scheitern und Weitermachen, von Grenzen und deren Überschreitung. Zwischen Hoffnung und Zweifel entstehen Räume des Fragens, Fühlens und neuen Sehens – Räume, die Sehnsucht wecken und unserem Dasein Tiefe geben. Trotz des aktuellen Baugeschehens bieten wir Ihnen auch in der kom- menden Spielzeit ein abwechslungsreiches Programm: Wir bringen 12 Premieren zur Aufführung, ergänzt durch zahlreiche Veranstaltungen und Gastspiele. Was bedeutet „überLeben“ für Sie? Wir freuen uns auf einen regen Austausch. Herzlich und auf bald, Ihr André Nicke Intendant der Uckermärkischen Bühnen Schwedt
magazin ubs Premieren | Mister Mars | Hurra, die dritten Zehne! Mister Mars Eine Operette für Brandenburg I n diesem Herbst laden wir Sie mit Mister Mars. Eine Operette für Brandenburg zu einer intergalaktischen Raumfahrt ein! Schnallen Sie sich an und erleben Sie eine musikalisch-theatrale Reise, die Sie so schnell nicht vergessen werden. Zum ersten Mal schreibt unser Musikalischer Leiter Tom van Hasselt eine Operette. Doch worin unterscheidet sich eine Operette eigent- lich von einer Oper oder einem Musical? Vereinfacht gesagt: Die Operette ist die leichtere, humorvolle „kleine“ Schwester der Oper. Sie erzählt unterhaltsame Geschichten voller Liebe, Leidenschaft und überraschender Wendungen. Zwischen den musikalischen Nummern gibt es gesprochene Dialoge, die Melodien sind eingängig und die Texte leicht zugänglich. Die Operette vereint also Elemente von Oper, Schauspiel und Musical und genau das macht ihren besonderen Reiz aus.
Worum geht es bei Mister Mars? Der Mechatroniker Kai Klempke ver- liert seinen Job beim Batteriehersteller NILEA in Grünweide, denn er wird durch eine KI ersetzt. Diesen Schicksalsschlag verschweigt er aus Scham vor seiner Frau Klara, da er meint, sie schonen zu müssen und er verbringt auch sonst nicht mehr viel Zeit mit ihr. Viel lieber hängt er mit seinem Kumpel Olli im „Homeoffice“ ab und bastelt an illegalen Raketen. Da taucht plötzlich der Finanzbeamte Huber-Schmidt mit seiner Datenkrake Kalle Kalmar bei Klempkes im Vorgarten auf und findet beim Scan der Bankauszüge eine verdächtige Zahlung: Der Verwendungszweck „Frau Luna“ deutet für Klara unverkennbar auf eine Affäre ihres Mannes hin. Währenddessen kündigt Egon Mars, Milliardär und Besitzer von NILEA, eine exklusive Party auf dem von ihm kolonisierten roten Planeten an. Auch Kai und Olli bekommen das mit und planen, sich an Egon zu rächen: Sie wollen sich als Milliardäre ausgeben, um am großen Maskenball teilzunehmen und dem Ex-Chef die Mei- nung zu geigen. Als Klara davon erfährt, zögert sie kei- ne Sekunde, schnappt sich den Finanzbeamten und folgt den beiden inkognito. Mit etwas Glück kommen alle vier durch die von KI-Ro- botern, den „Egonauten“, durchgeführte Personen- kontrolle und fliegen zum Mars!
Als sich schließlich alle auf dem Mars zum Masken- ball wiedertreffen, feiert Egon Mars seinen großen Auftritt als Sonne. Als eine unterwartete Tat die Sonne fast zum Verglühen treibt, wird es für alle brenzlig. Sie fragen sich: Ist das Glück tat- sächlich auf dem Mars zu finden? Oder ist es auf der Erde nicht auch ganz schön? Der Amerikaner Brian Bell führt bei diesem großen Projekt Re- gie und wird von Daniel Unger als Ausstatter und dem Choreo- grafen Jan Kriegelsteiner unter- stützt. Genau dieses Team hat bereits die Uraufführung des Jugendmusicals Liebe machen an den ubs verantwortet und gezeigt, dass es eine unter- haltende Geschichte in Szene setzen kann. Wenn man Brian Bell begegnet, merkt man sofort, dass er den Broadway im Blut hat. Er liebt das deutsche Theater und lebt schon lange in Deutschland. Tom van Hasselt kommt dagegen aus der anderen Richtung und sagt mit einem Lachen: „Als deutsche Bildungsbürger- Kartoffel habe ich Musicals und englischsprachige Stücke erstmal aus der Ferne bewundert. Wir (Brian Bell und Tom van Hasselt; Anm. d. Red.) treffen uns in der Mitte und machen deutsches Musical in seiner besten Form“. „Es bleibt zu hoffen, dass das auch für Operetten gilt!“ gibt Brian Bell als Antwort zurück und ein raumgreifendes Lachen der beiden Männer erschallt. (bz) PREMIERE: 17.10.26, 19:30 Uhr, Spielstätte Steinstraße Musikalische Komödie von Tom van Hasselt | Uraufführung Regie: Brian Bell a. G. | Musikalische Leitung und Einstudierung: Tom van Hasselt | Bühnen- und Kostümbild: Daniel Unger a. G. | Choreographie: Jan Kriegelsteiner a. G. | Videokünstler: Reilly Crouse a. G. Bühnenbildmodell des Ausstatters Daniel Unger Brian Bell exclusive Hörprobe aus dem Tonstudio
Hurra, die dritten Zehne! Friedrich II. – der Große – und der Müller von Sanssouci S tandesgemäßer Streit am Gartenzaun – Seit über 30 Jahren be- gegnen sich Preußenkönig Friedrich II. – der Große! – und sein re- nitenter Nachbar, der Müller Grävenitz, an der imaginären Grenze zwischen Schloss und Mühle. Was 1995 als Radiosatire begann, hat es längst zur Bühnenreife gebracht. Mit Hurra, die dritten Zehne! feiern die Beiden ihr Nachbarschaftsjubiläum: Schloss gegen Mühle, Krone gegen Klapperwerk, Staatsraison gegen Mutterwitz. Andreas Flügge ist Autor der Reihe und hat sich Zeit für ein kurzes Interview genom- men. Worum geht’s im Programm? Wie stets: um den nicht enden wollenden Zank am Gartenzaun, auf den beide auch nach 30 Jahren nicht mehr verzichten können. Manchmal braucht‘s gar keinen Anlass – oft ist aber in der Welt ir- gendetwas passiert, und das wird breitgetreten. Der Titel spielt aufs Alter an? Der Titel ist selbstverständlich doppeldeutig. Zum einen „leben“ die Figuren seit 30 Jahren, zum anderen versteht jeder, dass sich der König mit seinen inzwischen 314 Jahren etwas heraus- nehmen darf … Der rote Faden besteht hier aus dem Zeitge- schehen; der Sprung von Thema zu Thema ist das Prinzip. Warum funktioniert dieser Nachbarschaftsstreit immer noch? Ganz einfach: Weil man mit Streit immer mehr Aufmerksamkeit erregt als mit moderater Unterhaltung. Zumal wir zwischen König und Müller eine große soziale Fallhöhe haben – mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass sich beide in Wirklichkeit nie so unterhalten hätten. Der allein daraus entstehende Witz und die Möglichkeit, nahezu jedes Thema zeitgenössisch zu kommentieren, macht‘s am Ende unterhaltsam. Der König wird vom Denkmal geholt und vom Müller – quasi stellvertretend für alle Machtha- ber – angepinkelt. … Letztlich werden auf der Bühne die Aufreger des Publikums verhandelt – auf eine Weise, die zum Lachen anregt. Humor und Komik gelten ja als „heitere Strategie der Aufklärung“ – insofern dürfte sich Friedrich der Große, der aufgeklärte Fürst, während unserer Aufführungen in seiner Gruft wohlig räkeln! Gibt es Themen, bei denen König und Müller im Jahr 2026 besonders heftig aneinander geraten müssten? Unbedingt! Die Regierung, die am Volk vorbei- regiert, ist und bleibt Thema Nummer eins. Thema Nummer zwei: das Durcheinander in der Welt. In der Regel sind‘s alte Herren, die mit Methoden aus dem 19. Jahrhundert versuchen, Probleme des 21. Jahrhunderts zu lösen. Abseits der großen Politik werden natürlich auch die vielen Dinge eine Rolle spielen, die das Leben nicht lebenswerter machen: das Alter, die Nachbarschaft, der Bildungsnotstand. Die Themen liegen auf der Straße – man muss sich eigentlich nur danebenlegen. (jz) PREMIERE: 23.10.26, 19:00 Uhr, Wintergarten- café Schäpe DarstellBar / Kabarett von Andreas Flügge Mit den originalen Darstellern von Antenne Brandenburg: Andreas Flügge und ubs-Intendant André Nicke Regie: André Nicke Friedrich liest … das Menü Lösungswort gefunden? Dann senden Sie es mit Ihren Kontaktdaten bis zum 27.9.26 an leserservice@theater-schwedt.de. Viel Glück! Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir 2 x 2 Freikarten für die Premiere Mister Mars am 17.10.26 um 19:30 Uhr in der Spielstätte Steinstraße. Theater QUIZ 1 2 3 4 5 6 7 8
Lösungswort → 1 Englisch für Klingel 2 Wie heißt der Kumpel von Kai Klempke? 3 Flexible Arbeitsform 4 Für welche Firma arbeitete Kai Klempke zuletzt? 5 Erdähnlicher Planet 6 Wie lautet der Vorname des Haustiers vom Finanzbeamten? 7 Wo befindet sich die Firma von Egon Mars? 8 Als welcher Himmelskörper verkleidet sich Egon Mars auf dem Maskenball?
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