Wilhelm und Helene Kaisen-Stiftung Borgfeld Tag der offenen Tür; Kaisen-Mercedes aus dem Focke-Museum zu Gast

Tag der offenen Tür in der Wilhelm und Helene Kaisen-Stiftung in Borgfeld - UNESCO-Welterbe Bremer Rathaus und Roland

Tag der offenen Tür in der Wilhelm und Helene Kaisen-Stiftung in Borgfeld

Am Sonntag, 13. September 2026 findet in der Wilhelm und Helene Kaisen-Stiftung von 11 bis 17 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. An diesem Tag lädt das geschichtsträchtige Haus des legendären Bremer Nachkriegsbürgermeisters dazu ein, den mit zahlreichen Originalgegenständen aus der damaligen Zeit erhaltenen Ort (Rethfeldsfleet 9) zu entdecken. Der Eintritt ist frei.

Zwischen 11 und 17 Uhr gibt es ein buntes Programm

Der “Kaisen-Mercedes” kommt aus dem Focke-Museum vorbei

Offenes Gewächshaus – hier reifen die Trauben für den “Kaisen-Wein”

12 Uhr: Begrüßung durch Horst Brüning, Vorsitzender des Vorstandes

Grußwort von Prof. Dr. Konrad Elmshäuser, Vorsitzender des Kuratoriums

13 und 15 Uhr: Eva Determann liest mit Gunda Wegner aus den Briefen von Helene Schweida und Wilhelm Kaisen aus dem Jahr 1914.

14 Uhr: Musik mit dem Bremer Mandolinen- und Gitarrenclub Stolzenfels

Es gibt Kaffee und Kuchen sowie Erfrischungsgetränke. Die Veranstaltung findet im Rahmen des bundesweiten Tages des offenen Denkmals statt.

Hintergrund Wilhelm Kaisen (*22.05.1887) wurde 1945 nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges durch die US -Militärregierung zum Bremer Bürgermeister berufen. Nach der Bürgerschaftswahl im Herbst 1946 war der Sozialdemokrat vom 28.11.1946 bis zum 17.07.1965 Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen. Während des NS -Regimes lebte Kaisen auf einem Hof in Borgfeld, wohin er sich mit seiner Familie zurückzog, nachdem er 1933 als Senator durch das NS -Regime für zwölf Tage verhaftet wurde. Wilhelm Kaisen ist Mitunterzeichner des Grundgesetzes und gilt als Ikone des politischen und wirtschaftlichen Wiederaufbaus der Hansestadt. Der Ehrenbürger Bremens starb am 19. Dezember 1979.