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title: "ZHAW Studie: Nationale Umfrage zum Strategieprozess in Schweizer Gemeinden und Städten \u003e5'000 Einwohnerinnen und Einwohnern; breit verankertes strategisches Management"
sdDatePublished: "2026-09-04T13:44:00Z"
source: "https://www.zhaw.ch/storage/hochschule/medien/news/2026/260904-MM-Planung-Gemeinden/nationale_umfrage_zum_strategieprozess_in_gemeinden_und_staedten_mit_mehr_als_5000_einwohnerinnen_und_einwohnern.pdf"
topics:
  - name: "government"
    identifier: "medtop:20000593"
  - name: "public officials"
    identifier: "medtop:20000596"
  - name: "public finance"
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  - name: "scientific research"
    identifier: "medtop:20000735"
locations:
  - "Switzerland"
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ZHAW Studie: Nationale Umfrage zum Strategieprozess in Schweizer Gemeinden und Städten >5'000 Einwohnerinnen und Einwohnern; breit verankertes strategisches Management

Nationale Umfrage zum Strategieprozess
in Gemeinden und Städten mit mehr als
5'000 Einwohnerinnen und Einwohnern

Nationale Umfrage zum Strategieprozess in Gemeinden und Städten
mit mehr als 5'000 Einwohnerinnen und Einwohnern

Unterstützt durch

IMPRESSUM

Herausgeberin
ZHAW School of Management and Law
St.-Georgen-Platz 2
Postfach
8401 Winterthur
Schweiz

Abteilung Public Sector
Institut für Verwaltungsmanagement
https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/ivm

Autorenschaft (alphabethisch)
Caroline Brüesch, Prof. Dr., Sandro Fuchs, Prof. Dr., Nick Käser, Mirjam Schwarz, MSc, Peter Sinelli, Dr.

Projektleitung, Kontakt
Mirjam Schwarz
mirjam.schwarz@zhaw.ch

September 2026

Copyright © 2026,
ZHAW School of Management and Law

Alle Rechte für den Nachdruck und die
Vervielfältigung dieser Arbeit liegen bei der
Abteilung Public Sector der
ZHAW School of Management and Law.
Die Weitergabe an Dritte bleibt ausgeschlossen.

Vorwort l
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Vorwort l

Die Forschung der ZHAW School of Management and Law trägt dazu bei, den Staat und die Privatwirtschaft in
ihrem Handeln wissenschaftsbasiert zu stärken. Die vorliegende nationale Studie, bei der das Institut für Verwal-
tungsmanagement im Netzwerk mit dem Städte- und Gemeindeverband den Strategieprozess von Gemeinden mit
über 5’000 Einwohnerinnen und Einwohnern untersucht hat, ist ein Beispiel dafür.
Vor diesem Hintergrund gilt den zahlreichen Städten und Gemeinden, die sich an dieser Studie beteiligt haben, ein
besonderer Dank. Ihre Bereitschaft, Erfahrungen, Einschätzungen und Erkenntnisse zu teilen, bildet die Grundlage
für die hohe Aussagekraft der vorliegenden Ergebnisse. Die offene und konstruktive Zusammenarbeit zwischen
den kommunalen Akteurinnen und Akteuren sowie der ZHAW School of Management and Law war ein wesentlicher
Erfolgsfaktor dieser Studie.
Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen, dass die strategische Planung und Umsetzung in Schweizer Gemein-
den und Städten bereits breit etabliert sind und als nützlich wahrgenommen werden. Gleichzeitig bieten die Ergeb-
nisse sie einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der aktiven Gestaltung des Strategieprozesses von Ge-
meinden und Städten.
Wir hoffen, dass die vorliegende Studie Gemeinden und Städten sowie auch Forschenden und weiteren Interes-
sierten wertvolle Anregungen für die strategische Gestaltung der öffentlichen Verwaltung liefert und den Dialog
zwischen Praxis und Wissenschaft weiter fördert.
Winterthur, 1. September 2026

Prof. Dr. Reto Steiner
Direktor ZHAW School of Management and Law

Vorwort ll
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Vorwort ll
Die Fachhochschulen leisten mit ihrer praxisnahen Forschung einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Public Ma-
nagements. Die vorliegende nationale Studie des Instituts für Verwaltungsmanagement der ZHAW School of Ma-
nagement and Law ist ein gelungenes Beispiel für diesen Anwendungsbezug. In Zusammenarbeit mit dem Schwei-
zerischen Gemeindeverband und dem Schweizerischen Städteverband wurden Gemeinden und Städte mit mehr
als 5'000 Einwohnerinnen und Einwohnern zur Praxis ihrer Strategieprozesse befragt.
Gemeinden und Städte stehen vor zunehmend komplexen Herausforderungen. Gesellschaftliche, wirtschaftliche,
technologische und ökologische Entwicklungen sowie die zunehmende Komplexität in vielen Verwaltungsbereichen
erfordern vorausschauendes Handeln sowie eine langfristig ausgerichtete Steuerung. Öffentliches strategisches
Management bildet dafür eine wesentliche Grundlage. Es unterstützt die Gemeinden und Städte dabei, ihre Zukunft
aktiv zu gestalten, Prioritäten zu setzen und die vorhandenen Ressourcen wirkungsvoll einzusetzen.
Die Umfrage ermöglicht einen systematischen Einblick in den Stand der Strategieprozesse in Schweizer Gemein-
den und Städten. Sie zeigt auf, wie strategische Prozesse heute ausgestaltet werden, welche Instrumente zur An-
wendung gelangen und welche Herausforderungen sich in der Praxis stellen. Gleichzeitig bietet sie einen fundierten
Bezugsrahmen, der Gemeinden und Städte bei der Weiterentwicklung ihrer strategischen Führung unterstützen
kann.
Die Ergebnisse zeigen, dass strategisches Management in Schweizer Gemeinden und Städten heute breit veran-
kert ist und von den Verantwortlichen als wertvolles Führungsinstrument wahrgenommen wird. Gleichzeitig machen
sie deutlich, dass weiteres Potenzial besteht, strategische Prozesse noch konsequenter auf die langfristige und
auch dynamische Entwicklung der Gemeinden und Städte auszurichten und deren Wirkung zu stärken.
Unser Dank gilt den zahlreichen Gemeinden und Städten, die sich an dieser Erhebung beteiligt haben. Mit ihrer
Bereitschaft, Erfahrungen, Einschätzungen und bewährte Praktiken zu teilen, haben sie einen wesentlichen Beitrag
zum Gelingen dieser Umfrage geleistet. Ohne dieses Engagement wäre eine solche Publikation nicht möglich.
Wir sind überzeugt, dass die vorliegenden Ergebnisse Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in Po-
litik und Verwaltung sowie weiteren Interessierten eine wertvolle Grundlage und praxisnahe Orientierung bietet.
Zugleich leistet sie einen Beitrag zum Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis und schafft eine Grundlage für die
Weiterentwicklung des strategischen Managements in den Schweizer Gemeinden und Städten.
Bern, 1. September 2026

Claudia Kratochvil-Hametner

Monika Litscher
Direktorin Schweizerischer Gemeindeverband

Direktorin Schweizer Städteverband
ry

Management Summary
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Management Summary
Gemeinden und Städte stehen vor zunehmend komplexen Herausforderungen. Strategisches Management ge-
winnt vor diesem Hintergrund an Bedeutung, da es Gemeinden und Städte dabei unterstützt, Prioritäten zu setzen,
Ressourcen zu fokussieren und die langfristige Entwicklung gezielt zu steuern.
Die vorliegende Studie untersucht den Strategieprozess in Schweizer Gemeinden und Städten mit mehr als 5'000
Einwohnerinnen und Einwohnern1. 184 Gemeinden und Städte aus allen Sprachregionen haben an der Umfrage
teilgenommen, was einer Rücklaufquote von 43 Prozent entspricht.
Die Ergebnisse zeigen, dass strategische Planung und Umsetzung in Schweizer Gemeinden und Städten breit
etabliert sind und als nützlich wahrgenommen werden. Die grosse Mehrheit der Befragten ist überzeugt, dass stra-
tegische Planung einen hohen Beitrag zur politischen Steuerung und Zielerreichung sowie zur Aufgaben- und Fi-
nanzplanung leistet. Der wahrgenommene Nutzen übersteigt dabei deutlich den damit verbundenen Aufwand.
Weiter zeigen die Ergebnisse, dass die wichtigsten strategischen Herausforderungen in einem stabilen Finanz-
haushalt, der Raumplanung sowie der Personal- und Organisationsentwicklung liegen. Diese Themen betreffen die
langfristige Handlungs- und Leistungsfähigkeit der Gemeinden und Städte und prägen die strategische Ausrichtung
vieler Kommunen.
Zudem wird deutlich, dass Strategieprozesse in den Gemeinden mehrheitlich systematisch gestaltet werden. Die
Verantwortung liegt dabei primär bei der Exekutive und der Verwaltungsführung. Externe Beratende werden bei
der Hälfte der befragten Gemeinden und Städten beigezogen, während Mitarbeitende, Legislative und Bevölkerung
weniger stark in den Strategieprozess eingebunden sind.
Des Weiteren zeigt sich eine enge Verknüpfung zwischen strategischer Planung und finanzieller Steuerung. Stra-
tegische Ziele werden mehrheitlich in den Budget- und Finanzplan integriert, wodurch eine wichtige Grundlage für
die Umsetzung strategischer Massnahmen geschaffen wird. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Verantwortung und
Rechenschaft für die Strategieumsetzung klarer definiert sowie ein konsequentes Leistungs- und Wirkungscontrol-
ling zur Steuerung der Strategieumsetzung etabliert werden können.
Insgesamt zeigt die Studie, dass strategische Planung in Schweizer Gemeinden und Städten fest verankert ist und
als wichtiges Steuerungs- und Führungsinstrument wahrgenommen wird. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass
strategische Planung insbesondere dann wirksam ist, wenn sie mit dem Budget und Finanzplan verknüpft wird und
von Exekutive sowie Verwaltungsführung aktiv getragen wird. Für eine weitere Stärkung der strategischen Steue-
rungsfähigkeit empfiehlt sich eine breitere Einbindung relevanter Anspruchsgruppen, die konsequente Verankerung
strategischer Ziele in Führung, Organisation und Controlling sowie der Ausbau eines systematischen Strategiecon-
trollings und vorausschauender Planungsinstrumente.

1 Aus Gründen der Lesbarkeit werden im Folgenden die Kategorien „männlich“ und „weiblich“ verwendet. Die Studie richtet sich jedoch an Personen aller Geschlechtsi-
dentitäten. Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, sind nicht-binäre, intergeschlechtliche und weitere Geschlechtsidentitäten stets mitgemeint.

Inhaltsverzeichnis
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Inhaltsverzeichnis
Vorwort l
1
Vorwort ll
2
Management Summary
3
Inhaltsverzeichnis
4
Abbildungsverzeichnis
5
Tabellen- und Abbildungsverzeichnis
6
A. Einleitung
7
B. Konzeptioneller Bezugsrahmen
9
C. Methodisches Vorgehen
12
D. Ergebnisse
15
E. Diskussion
21
F. Fazit
23
Literaturverzeichnis
24
Anhang
26

Abbildungsverzeichnis
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Abbildungsverzeichnis

Abkürzung
Bedeutung
BFS
Bundesamt für Statistik
IOP
Integriertes Organisations- und Personalmanagement (im IOP-Führungskonzept)
SPSS
Statistical Package for the Social Sciences
SML
School of Management and Law
SGVW
Schweizerische Gesellschaft für Verwaltungswissenschaften
WOV
Wirkungsorientierte Verwaltungsführung
ZHAW
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Tabellen- und Abbildungsverzeichnis
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Tabellen- und Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Beschrieb des konzeptionellen Bezugsrahmens .................................................................................. 11
Tabelle 2: Antworten nach Sprachregionen ........................................................................................................... 12
Tabelle 3: Einbezug interne und externe Anspruchsgruppen im Strategieprozess................................................ 26
Tabelle 4: Ausgestaltung Strategieprozess ........................................................................................................... 26
Tabelle 5: Interne Analyse von strategischen Themen .......................................................................................... 27
Tabelle 6: Externe Analyse von strategischen Themen ......................................................................................... 27
Tabelle 7: Grösste strategische Herausforderungen ............................................................................................. 28
Tabelle 8: Strategieentwicklung ............................................................................................................................. 28
Tabelle 9: Strategieinhalte ..................................................................................................................................... 29
Tabelle 10: Strategieumsetzung ............................................................................................................................ 30
Tabelle 11: Strategie und Massnahmen Controlling .............................................................................................. 30
Tabelle 12: Überprüfung und Anpassung der Strategie ......................................................................................... 31
Tabelle 13: Gesamtnutzen Strategie ..................................................................................................................... 31
Tabelle 14: Bekanntheit Strategie .........................................................................................................