Isar Aerospace Spectrum-Rakete Andoya, Norwegen; erstes Mal Orbit durch privat entwickelte Rakete Kontinentaleuropa
Deutsches Unternehmen startet erfolgreich Rakete ins All – Dein Niedersachsen
von Otto Hofmann 6. September 2026
Deutsches Unternehmen startet erfolgreich Rakete ins All
Eine vom deutschen Unternehmen Isar Aerospace gebaute Weltraumrakete wurde vom norwegischen Weltraumbahnhof Andoya ins All geschossen.
„Wir sind im Orbit! Und haben gerade europäische Geschichte geschrieben: Dies ist das erste Mal, dass eine privat entwickelte Rakete von Kontinentaleuropa aus den Orbit erreicht“, schrieb das Unternehmen auf X.
„Deutschland verfügt über Raumfahrtfähigkeiten“, sagte das Ministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt des Landes auf X und begrüßte einen „Meilenstein, der die Innovationskraft und technische Kompetenz unseres Landes eindrucksvoll demonstriert“.
Dies war der zweite Versuch des deutschen Unternehmens, die Spectrum-Rakete ins All zu bringen. Der erste Versuch, der vor 18 Monaten stattfand, war erfolglos.
Die Spectrum-Rakete ist für kleine und mittlere Nutzlasten ausgelegt. Das Unternehmen teilte mit, dass es fünf kleine Satelliten und ein technisches Bordexperiment an Bord hatte.
Deutschland verliert Abstimmung um Sitz im UN-Sicherheitsrat
Deutschland News: Merz und Macron Mark 35 Jahre Deutsche Einheit
Deutschland: Zoo ist besorgt über die Aussichten neugeborener Eisbärenjungen
Nachrichten aus Deutschland: Berliner Gipfel strebt digitale Souveränität der EU an
Deutschland-Updates: Berlin bringt E-Förderungen zurück
Deutschland: Mann wegen Darknet-Site verhaftet, die auf Politiker abzielt
Laut Isar Aerospace diente der Start „sowohl der Qualifizierungsmission des Fahrzeugs als auch seinem ersten Flug mit Nutzlast“.
Man geht davon aus, dass dieser Schritt Europa seiner Fähigkeit näher bringt, Satellitenflüge von seinem eigenen Territorium aus anbieten zu können. Mehrere Länder bekundeten Interesse am wachsenden Markt kommerzieller Raumfahrtmissionen, darunter Großbritannien und Schweden.
Im März besuchte Bundeskanzler Friedrich Merz den Startplatz des bayerischen Unternehmens Isar und zeigte damit seine Unterstützung für deren Bemühungen und für die europäische Autonomie in einer Zeit, in der sich die Weltordnung unter US-Präsident Donald Trump verändert.
Isar arbeitet außerdem an der Entwicklung eines zweiten Startplatzes in Kanada.
Das Unternehmen sagte, dass die USA im vergangenen Jahr zwar 198 Raketen abgefeuert hätten, in Europa seien es jedoch nur acht gewesen. Ziel der Isar ist es, jährlich etwa 40 Raketen zu produzieren.
Obwohl die Rakete noch nicht serienreif ist, liegen an der Isar bereits Bestellungen bis 2028 vor.
Die Spectrum-Rakete soll sowohl zivile als auch militärische Satelliten in eine erdnahe Umlaufbahn, also einige hundert Kilometer über der Erdoberfläche, befördern.
Zur Branche gehören Elon Musks SpaceX und ArianeGroup, ein französisches Joint Venture zwischen Airbus und Safran, das einen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana in Südamerika betreibt.
Für die Entwicklung neuer Raketen und den Ausbau der Test- und Startinfrastruktur erhielt Isar letzte Woche nach eigenen Angaben 200 Millionen Euro (232 Millionen US-Dollar) von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).
Lassen Sie nicht zu, dass der Algorithmus die Nachrichten verbirgt. Wenn Sie sich bei der vertrauenswürdigen Berichterstattung auf unser Team verlassen, nehmen Sie sich bitte einen Moment Zeit, um uns als Ihre bevorzugte Quelle bei Google auszuwählen, indem Sie hier klicken und auf die Schaltfläche „Stern“ oder „Bevorzugt“ klicken sodass Sie unsere verifizierten Nachrichten immer zuerst sehen.
Kroatien: Zehntausende Menschen locken Protest gegen Giftmüll an
Nachrichten aus Deutschland: Tausende marschieren auf Kundgebungen in Sachsen-Anhalt
Nachrichten aus Deutschland: Geschlechtsumwandlungs-Neonazi ins Männergefängnis geschickt
Deutsches Ehepaar wegen Mord-Entführungskomplott angeklagt
Deutsches Ehepaar gibt zu, ukrainische Flüchtlinge wegen ihres…
Deutschland startet Online-Portal für Visumanträge
Polen startet an den Punktprüfungen an der deutschen…
Unternehmen brauchen „sicheres und stabiles“ Afrika, um zu…