Br. Peter Netzer legt zeitliche Profess ab in Tortona, Italien; Nächste Ausbildungsstufe in Salzburg

Br. Peter Netzer legt zeitliche Profess ab - Deutsche Kapuzinerprovinz

Eine Pro­vinz für vier Län­der

Br. Peter Netzer legt zeitliche Profess ab

Elf Kapu­zi­ner haben mit der zeit­li­chen Pro­fess am 5. Sep­tem­ber im ita­lie­ni­schen Tor­to­na ihr Novi­zi­at abge­schlos­sen. Unter ihnen war auch der Öster­rei­cher Br. Peter Net­zer, der sei­ne Gelüb­de in die Hän­de von Br. Tho­mas Schied ablegte.

Mit der Fei­er der zeit­li­chen Pro­fess haben am 5. Sep­tem­ber im ita­lie­ni­schen Tor­to­na elf Kapu­zi­ner ihr Novi­zi­at been­det. Der Got­tes­dienst fand im Hei­lig­tum Madon­na del­la Guar­dia in Tor­to­na (Ita­li­en) statt. Unter den Neu-Pro­fes­sen war auch Br. Peter Net­zer aus der Dele­ga­ti­on Tirol der Deut­schen Kapu­zi­ner­pro­vinz. Br. Peter Net­zer ist Jahr­gang 1981 und stammt aus Inns­bruck. Vor sei­nem Ein­tritt bei den Kapu­zi­nern war er vie­le Jah­re als Trai­ner und Bera­ter für Selbst­ver­tei­di­gung tätig. 2024 trat er ins Pos­tu­lat ein und leb­te seit 2025 im inter­na­tio­na­len Novi­zi­at der Kapu­zi­ner in Tortona.

Die elf Novi­zen stam­men aus Ita­li­en, den USA, Frank­reich, Öster­reich, Kroa­ti­en, Slo­we­ni­en und Spa­ni­en. Der Bischof von Tor­to­na, Gui­do Mari­ni, stand der Eucha­ris­tie­fei­er vor. Mehr als 100 Brü­der aus ver­schie­de­nen Tei­len der Welt nah­men teil, dar­un­ter zahl­rei­che Brü­der aus Öster­reich und Deutsch­land. Auch die Fami­lie von Br. Peter war anwesend.

Nach dem Auf­ruf der Kan­di­da­ten und der Pre­digt leg­ten die Novi­zen ihre Pro­fess ab. Br. Peter Net­zer sprach sei­ne Gelüb­de in die Hän­de von Br. Tho­mas Schied, Stell­ver­tre­ter des Pro­vin­zi­als der Deut­schen Kapu­zi­ner­pro­vinz. Es folg­ten die Über­ga­be von Habit und Kon­sti­tu­tio­nen sowie die brü­der­li­che Umar­mung als Zei­chen der Auf­nah­me in die Gemeinschaft.

Die zeit­li­che Pro­fess (auch ein­fa­che Pro­fess genannt) ist das Ordens­ge­lüb­de nach dem Novi­zi­at. Dabei ver­spricht ein Kapu­zi­ner, für eine bestimm­te Zeit nach den evan­ge­li­schen Räten zu leben: Armut, Ehe­lo­sig­keit und Gehor­sam. Nach eini­gen Jah­ren erfolgt die ewi­ge Pro­fess, mit der sich der Ordens­mann dau­er­haft an die Kapu­zi­ner bindet.

In der Pre­digt stand die Fra­ge im Mit­tel­punkt, wie das Leben der Brü­der zu einem blü­hen­den Gar­ten wer­den kön­ne. Als Leit­wor­te dien­ten die bibli­schen Aus­sa­gen „Geh, ver­lass dein Land!“, „Ich bin von Chris­tus erobert wor­den“ und „Für Gott ist nichts unmöglich“.

„Für mich war der wich­tigs­te und emo­tio­nals­te Moment die brü­der­li­che Umar­mung, direkt nach­dem wir unse­re Ver­spre­chen gege­ben haben. Da war ein­fach gro­ße Freu­de!“, blickt Br. Peter bewegt auf die Fei­er sei­ner Pro­fess zurück.

Im Anschluss an den Got­tes­dienst kamen die Gäs­te zur Begeg­nung im Kon­vent von Tor­to­na zusam­men. Für Br. Peter geht es nun in der nächs­ten Aus­bil­dungs­stu­fe als soge­nann­ter „Juni­or“ ins Kapu­zi­ner­klos­ter Salzburg.

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