Deutschland erlebt Sommerwärmung seit 1988; neuer deutscher Tageshöchstwert 41,8°C.
Der Sommer wird in Deutschland erst seit 1988 wärmer – Teil 1
Der Sommer wird in Deutschland erst seit 1988 wärmer – Teil 1
Gepostet von Chris Frey | Sep. 08, 2026 | Klima | 1 |
Die Sommererwärmung fand hauptsächlich tagsüber statt.
Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz
Natürliche und anthropogene Gründe bestimmen die Sommer-Erwärmung seit 1987
Geänderte Großwetterlagen-Häufigkeiten, zunehmender Wärmeinseleffekte durch Bebauung und Flächenversieglungen, die Zunahme der Sonnenstunden, die weiträumige Trockenlegung der Landschaft bestimmen die Sommererwärmung seit 1988
Die Sommererwärmung seit 1988 fand hauptsächlich tagsüber statt. Ursache: Sonne
Die große Sommererwärmung tagsüber bestimmt auch im Wesentlichen die Statistik der Jahreserwärmung seit 1988.
Die Klimahysterie basierend auf CO₂ ist völlig unbegründet, ein frei erfundenes Medienereignis.
Kohlendioxid ist ein lebensnotwendiges Gas, wir brauchen mehr und nicht weniger
Der Sommer 2026 war außergewöhnlich warm, laut DWD-Aufzeichnungen mit knapp 19,6°C der zweitwärmste seit Aufzeichnungsbeginn, siehe Grafik 1. Vor allem der Juni lief im letzten Drittel zur Höchstform auf und die DWD-Wetterstation Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt vermeldete am 27.6. 2026 mit 41,8°C einen neuen Sommerhöchstwert, der höchste jemals in Deutschland gemeldete Tagesspitzenwert. Man könnte auch sagen, ein neuer deutscher Temperaturrekord mit 41,8 Grad in der sonnigen Tagesspitze direkt bei der Wetterstation.
Natürlich ist die Sonne dafür verantwortlich. Mit 783,2 SS H ist der Sommer 2026 der fünftsonnigste seit Beginn der Messaufzeichnungen, d.h. seit 1951, 18% über dem Mittel. Umgekehrt die Niederschlagsmengen mit 170,1 l
m ² , gut 25% unter dem Mittel. Einordnung in längere Zeitreihen, siehe Grafiken 4a
Uns interessiert mehr: Wie ist dieser Sommer 2026 in einem längeren Zeitraum einzuordnen ? Lassen wir deshalb die Grafiken der DWD- Zeitreihen sprechen
Zunächst die Sommer-Temperaturen seit 1892, also seit 135 Jahren
Die deutsche Sommertemperaturkurve zeigt zwei auffallende Temperaturzeitintervalle
Abb. 1: Die eigentliche Klimaerwärmung beim Sommer begann erst 1987
88, vor allem tagsüber, das zeigt dann Grafik 6, weiter unten
Wir unterteilen weiter und erkennen 4 Zeitintervalle bei der Jahreszeit Sommer in den DWD-Reihen.
Nach unmerklicher Abkühlung von 1890 bis 1910 leichte Erwärmung bis etwa 1950, danach leichte Abkühlung bis 1987
Insgesamt jedoch fast 100 Jahre lang nahezu gleich bleibende Sommertemperaturen
Leichter Sprung der Temperaturtrendgeraden von 1987 auf 1988
Starke Weitererwärmung seit 1988, vor allem tagsüber.
Wo bleibt die CO ₂ – Erwärmungswirkung?
Anhand dieser Sommergrafik ist bereits bewiesen, dass CO ₂ keinen oder kaum einen Einfluss auf die Temperaturentwicklung hat. Das jährlich steigende CO ₂ kann nicht fast 100 Jahre lang unwirksam sein, dann mit dem Jahr 1988, aufgeschreckt durch die Gründung des Weltklimarates plötzlich aufwachen und seine erwärmende Wirkung verstärkt entfalten, als müsste es die verschlafenen 100 Jahre davor nachholen.
Noch eindrucksvoller zeigt sich die Nichtwirkung von CO₂ auf die Temperaturen, wenn man die Zeitreihe erst während des Krieges beginnen lässt, denn ab 1943 wurden die Sommer nicht nur in Deutschland kälter. Eine Sommerabkühlung, die bis 1987 anhielt und viele Experten von einer neuen kommenden kleinen Eiszeit redeten. Es war die Zeit, wo man ab 1960 unbedingt in den Sommersüden reisen wollte, um Sonnenwärme für den Winter zu tanken. Die Italiensehnsucht fand auch Ausdruck in dem damals beliebten Lied „Zwei kleine Italiener“
Abb. 2: von 1943 bis 1987, also 45 Sommer lang sind die Temperaturen sogar gefallen, trotz steigender CO₂-Konzentrationen. Man fragte sich damals: „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“
Unzulässig und deshalb falsch ist auf alle Fälle diese Schlussfolgerung der Treibhauskirche: Aus einer Zufalls-Korrelation erst seit 1988 behauptet man eine Ursache-Wirkung, nämlich CO ₂ bestimme die Temperatur. Warum nicht umgekehrt? Oder Zufall…? Vieles wäre aus einer Korrelation heraus denkbar.
Anmerkung zu den DWD Temperaturdaten : Diese DWD-Temperaturdaten aus Grafik 1 und 2 sind nicht wärmeinselbereinigt. Die Temperaturen der letzten 20 Jahre sind mit ganz anderen Wetterstationen an wärmeren Plätzen und mit ganz anderen Messgeräten und Messmethoden ermittelt als die Daten davor oder gar im Kaiserreich. Nicht nur die Städte und Dörfer wurden wärmer gemacht, – das nennt man städtischen Wärmeinseleffekt- sondern die ganze Landfläche. Was alles zum WI- E ffekt gehört, hat Stefan Kämpfe hier beschrieben.
Als grober Anhaltspunkt: Wäre Deutschland so geblieben wie 1881 mit den damaligen Wetterstationen an den kälteren Standorten, dann würden die heurigen 19,6°C vor 140 Jahren mit etwa 18 Grad ermittelt worden sein. Wir nennen diese Spanne den Wärmeinseleffekt (WI) in den deutschen Sommer-Temperaturreihen. Es bleibt jedoch noch immer eine deutliche reale Erwärmung übrig
Diese Wärmeinsel-Erwärmung ist eine reale Zusatzwärme, wir Menschen wohnen in den wachsenden Wärmeinseln, und da wurde es eben wärmer, aber ein Teil der 2 Grad Sommertemperaturzunahme ist auch nur eine statistische Erhöhung des Schnittes durch kältere Stationen stilllegen und an wärmeren Standorten neu aufmachen, u. viele andere. Diese statistischen Erwärmungstricks sind hier beschrieben und hier bewiesen .
Gibt es noch eine (fast) unberührte Wetterstation wie einst zum Vergleich?
Leider gibt es bei uns in Deutschland keine einzige Wetterstation mehr, die noch so steht wie vor fast 150 Jahren und in deren weiten Umgebung sich weniger wärmend verändert hat als bei uns. In den USA ist das möglich. Die Dale Enterprise Wetterstation ist die älteste in Virginia, steht bei einer singulären Farm, nur ein inzwischen asphaltierter breiter Highway führt an der Farm vorbei und die nahegelegene Stadt Harrisonburg hat sich stark in Richtung Farm ausgeweitet. (Entfernung nur noch 1 km). Wir bezeichnen diese Wetterstation als WI-arm, ihre Temperaturgrafik für den Sommer sieht so aus:
Abb. 3: Diese WI-arme Wetterstation in den USA zeigt in 147 Jahren nur einen minimalen Sommertemperaturanstieg von etwa einem halben Grad Fahrenheit, der jedoch auch erst vor etwa 50 Jahren einsetzte. (1 Grad Fahrenheit= 0,56°C) Seitdem fehlen vor allem die kühleren Sommer.
Die leichte gemessene Sommertemperaturzunahme dieser amerikanischen Wetterstation erklärt sich von selbst mit dem leicht zunehmenden Wärmeinseleffekt in der Umgebung der Station
Der Klimawandel tagsüber seit 1988 in Mitteleuropa hat viele Ursachen, natürliche und anthropogene
Der kleine ‘Klimasprung‘ von 1987 auf 1988 – siehe Grafik 1 – um ein halbes Grad hat natürliche Gründe: Die plötzliche Änderung der Großwetterlagen, eine Umstellung von Nord
West auf mediterrane Einflüsse, NOA, AMO und andere natürliche wetterbestimmende Faktoren für Mitteleuropa. Die Wirkung der Luftreinhaltemaßnahmen. Auch das Nordseewasser zeigt diesen Temperatursprung. Der Temperatursprung wurde in Holland in dieser wissenschaftlichen Arbeit genauer verfolgt und beschrieben. Zitat aus der Introduction: „This warming has not taken place uniformly: there is a jump around 1988 of about one degree in the average temperature.“ Nochmals: jump around 1988 of about one degree
Die starke Weitererwärmung des DWD-Sommers nach dem Sprung der Temperaturtrendgeraden 1988
Jahrzehnt an Sommer-Weitererwärmung haben menschengemachte und natürliche Gründe. Der menschengemachte Anteil ist zunehmend. Gründe des anthropogenen Anteils sind die voranschreitende Zerstörung der Natur durch Überbauung und Flächenversiegelung, derzeit etwa 51 000 km ² , aber vor allem die Austrocknung der deutschen Landschaften durch großflächige Trockenlegungen. Selbst die freie Fläche in Wald und Flur, Wiesen und Feldern wurden seit Jahrzehnten großflächig trockengelegt, damit nach einem Starkregen anderntags sofort die industrielle Land- und Forstwirtschaft wieder betrieben werden kann. Die Folgen: Plötzliches Hochwasser. Exemplarisch hier beschrieben .
Verursachte Folgen: Nach mehreren heißen Tagen geht die kühlende Wirkung des Bodens und der Vegetation in Wald und Flur verloren, zumal auch die Sonnenstundenanzahl tagsüber stark gestiegen ist, trotz fast gleich bleibender Niederschläge, siehe nächste Grafik.
Und schließlich die zusätzliche Erwärmung durch angebliche Klimaschutzmaßnahmen wie dunkle Frei-Flächen PV-Anlagen, siehe Eingangsbild, sowie über 31 000 Windräder.
Sonnenstunden und Niederschläge beim DWD-Sommer seit 1988
Sonnenstunden stark steigend, Niederschläge leicht abnehmend.
b: Seit 1988, dem Beginn des Klimawandels in Deutschland steigen die Sonnenstunden stark an. Aufgrund der Maßnahmen zur Luftreinhaltung hat sich die Intensität der Strahlung ebenfalls verstärkt. Insbesondere der energiereiche UV-Anteil hat zugenommen. Mit der Zunahme der Sonnenstunden hat selbstverständlich die Bewölkung abgenommen.
Man erkennt: a) natürliche Klimaänderungen: Die Sonne hat den Temperaturverlauf hauptsächlich mitbestimmt.
b) anthropogen: aber auch der Mensch durch großflächige Deutschlandtrockenlegungen mitsamt Asphaltierung und großflächige Bebauungen, ebenso PV-Anlagen und Windräder trocknen Deutschland im Sommer aus und nicht Kohlendioxid.
Hinweis, den gesamten anthropogenen Einfluss auf die Temperaturmessungen haben wir hier beschrieben .
Damit ist diese Literaturdefinition absolut falsch: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe .
Wie allen bekannt ist, ist der Winter die Hauptzeit der Verbrennung. Dann müsste der Winter die stärkste Erwärmung zeigen. Tut es aber nicht, das zeigt die nächste Grafik eindrucksvoll.
Abb. 5: Neunzig Jahre lang sind die Winter in Deutschland laut DWD sogar kälter geworden. Dann kam der plötzliche Klimawandel mit dem Sprung der Temperaturtrendgeraden – von 1987 auf 1988 – und seitdem auch eine Weitererwärmung der Wintermonate, jedoch weniger stark wie im Sommer.
Ergebnis: Die Wintergrafik Deutschlands zeigt erst recht, dass CO ₂ entweder gar keinen oder nur einen völlig untergeordneten Anteil an der Erwärmung Deutschlands seit 40 Jahren hat. Damit ist die in der Literatur verwendete Definition von Klimawandel sogar grottenfalsch.
Selbst aufgrund physikalischer Grundlagen an den CO ₂ -Erwärmungseffekt glaubende, jedoch unabhängige, weil nicht von der Treibhauskirche lebende Physiker schätzen den CO ₂ -Anteil an der Erwärmung seit 1988 als sehr niedrig ein. (Vahrenholt, Lüning, Lüdecke). Sie wissen genau, dass die von langer Hand geplante und uns ängstigen sollende Klimahysterie völlig unbegründet ist. Nur wer nichts an der Hysterie verdient, der sucht nach der Wahrheit.
Doch es gibt noch viel mehr Anzeichen für eine nicht oder kaum erkennbare Wirkung von CO ₂ auf die Temperaturreihen:
Tagsüber stark gestiegen, nachts kaum
Leider bietet der DWD keinen Gesamtschnitt seiner über 2000 Wetterstationen seit 1988 an, wir können hier nur eine Summe von 543 Einzelstationen zeigen, die seit 1947 bis heute bestehen. Im Grunde ist eine Gesamtauswertung für den DWD auch nur schwer möglich, denn der DWD hat in den letzten 30 Jahren über die Hälfte seiner Stationen ausgetauscht wie wir oben im ersten link gezeigt haben. Wir (M.Baritz) hat jedoch die noch verbliebenen Einzelstationen in unzähligen Arbeitsstunden zusammengefasst und ausgewertet.
In den Grafiken ist die obere graue Linie der Tagesverlauf, gemessen in Tmax (Durchschnitt aller täglichen T max von allen 543 Stationen, also 92 x 543 Werte ergeben einen Wert)
Die nächtlichen Tiefsttemperaturen während des Sommers sind in der Grafik in blau aufgeführt. Die 24-h Rundumtagesschnitte sind dazwischen in orange
Abb. 6: Völlig unterschiedlicher Verlauf der 6 Kennlinien in den beiden Zeitabschnitten.
Auswertungen, erster Ze