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title: "Die Linke fordert Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie europarechtskonform im Deutschen Bundestag; Jahresverdienst der Frauen 39% niedriger als Männer"
sdDatePublished: "2026-09-09T12:12:00Z"
source: "https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1211074"
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  - name: "women's rights"
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  - "Germany"
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Die Linke fordert Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie europarechtskonform im Deutschen Bundestag; Jahresverdienst der Frauen 39% niedriger als Männer

Linke fordert Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie - Deutscher Bundestag

Linke fordert Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie

CHE) Die Fraktion Die Linke fordert, die Entgelttransparenzrichtlinie europarechtskonform umzusetzen und Lohndiskriminierung zu beenden. In einem Antrag ( 21

7916 (Dokument, öffnet ein neues Fenster) ) kritisieren die Abgeordneten, dass Deutschland bei der Entgeltgleichheit zu den Schlusslichtern Europas gehöre. „Frauen haben derzeit einen 16 Prozent niedrigeren Brutto-Stundenlohn als Männer. In Bezug auf den Jahresverdienst verdienen Frauen in Deutschland sogar 39 Prozent weniger“, heißt es in dem Antrag.

Die Fraktion fordert von der Bundesregierung unter anderem, einen Gesetzentwurf zur vollständigen Umsetzung der europäischen Entgelttransparenzrichtlinie in nationales Recht vorzulegen, der unter anderem Unternehmen verpflichten soll, Berichtspflichten umfassend und für alle Entgeltbestandteile einzeln zu erfüllen und eine konzernweite Berichterstattung auszuschließen. Darin soll auch klargestellt werden, dass Betriebsräte und andere Gremien der betrieblichen Interessenvertretung ein umfassendes Beratungsrecht bei der Erstellung des Entgeltberichts und ein zwingendes Mitbestimmungsrecht bei der gemeinsamen Entgeltbewertung und allen erforderlichen Abhilfemaßnahmen haben. Ferner soll die Regierung einen Gesetzentwurf vorlegen, mit dem für Klagen wegen Entgeltdiskriminierung ein Verbandsklagerecht eingeführt wird, um effektiven Rechtsschutz zu gewähren.

Verantwortlich: Frank Bergmann (V.i.S.d.P.) Redaktion: Lisa Brüßler, Claudia Heine, Alexander Heinrich (stellv. Chefredakteur), Nina Jeglinski, Susanne Ködel (Volontärin), Claus Peter Kosfeld, Johanna Metz, Sören Christian Reimer (Chef vom Dienst), Sandra Schmid, Michael Schmidt, Denise Schwarz, Helmut Stoltenberg, Alexander Weinlein

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Arbeit und Soziales — Antrag — hib 697

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