KEG Bayern fordert Konsequenzen statt Selbstbestätigung in Bayern; mehr Ressourcen für Schulen
KEG Bayern: PISA-Ergebnisse: KEG Bayern fordert Konsequenzen statt Selbstbestätigung
PISA-Ergebnisse: KEG Bayern fordert Konsequenzen statt Selbstbestätigung
Die neuen PISA-Ergebnisse sind ein Alarmsignal für das deutsche Bildungssystem: Rund ein Drittel der 15-Jährigen erreicht in Lesen und Mathematik nicht einmal die grundlegenden Kompetenzstufen. Deutschland erzielt damit in allen drei untersuchten Bereichen seine schlechtesten Ergebnisse seit Beginn der PISA-Erhebungen.
Für die KEG Bayern ist klar: Diese Ergebnisse gehen auch Bayern etwas an. Die getesteten Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland stehen für eine gesamte Schülergeneration – und damit auch für die Verantwortung der Länder.
„ PISA ist kein Problem der anderen Bundesländer. Auch die bayerischen Schülerinnen und Schüler sind Teil dieser Schülergeneration. Deshalb muss sich auch Bayern fragen, ob die eigenen Maßnahmen tatsächlich die gewünschte Wirkung entfalten “, betont KEG-Landesvorsitzender Martin Goppel.
Besonders gefordert sieht die KEG die bayerische Kultusministerin Anna Stolz , die in diesem Jahr den Vorsitz der Kultusministerkonferenz innehat und damit eine besondere Verantwortung für die gemeinsame Bildungspolitik der Länder trägt.
Bayern hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht – von zusätzlichen Deutsch- und Mathematikstunden über Sprachstandserhebungen bis hin zu verschiedenen Fördermaßnahmen. Angesichts der aktuellen PISA-Ergebnisse muss deshalb die Frage erlaubt sein: Kommen diese Maßnahmen bei den Kindern und Jugendlichen an und erreichen sie ihr Ziel?
„Wenn die Kompetenzen trotz umfangreicher Maßnahmen weiter zurückgehen, dürfen wir uns nicht allein darauf berufen, auf dem richtigen Weg zu sein. Dann müssen wir ehrlich überprüfen, was wirkt und wo wir nachsteuern müssen“, so Goppel.
Die KEG Bayern fordert deshalb mehr konkrete Unterstützung für Schulen : kleinere Klassen, mehr Förderlehrkräfte, multiprofessionelle Teams, eine verlässliche Sprachförderung und zusätzliche Ressourcen für Schulen mit besonderen Herausforderungen.
„ Kinder können nicht auf bessere PISA-Ergebnisse warten. Sie brauchen heute Unterstützung. PISA darf deshalb nicht zum jährlichen Ritual werden, bei dem die Ergebnisse beklagt und anschließend die gleichen Maßnahmen fortgesetzt werden. Wir brauchen eine Bildungspolitik, die ihre Maßnahmen an ihrer tatsächlichen Wirkung misst“, erklärt Goppel.
Die KEG Bayern fordert: Ergebnisse ernst nehmen, Maßnahmen überprüfen, Wirkung nachweisen und dort konsequent nachsteuern, wo Förderung nicht ankommt.
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Über die KEG Bayern: Die KEG Bayern ist ein katholischer Berufsverband für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte in Bayern. Sie setzt sich für qualitätsvolle Bildung, christliche Werteorientierung und eine starke Stimme kirchlicher Pädagoginnen und Pädagogen in Gesellschaft und Politik ein.