Ulm verbessert Smart City Index 2026 in Deutschland; 84,0 Punkte, Rang 14

Stadt Ulm - Smart City Index 2026: Ulm verbessert kontinuierlich die Punktzahl

Smart City Index 2026: Ulm verbessert kontinuierlich die Punktzahl

Der neue Smart City Index 2026 - das Digitalranking der Deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern - ist nun veröffentlicht. Demnach hat sich Ulm in der Bewertung weiter verbessert und erreicht 2026 den Indexwert von 84,0 von maximal 100 möglichen Punkten (2025: 83,7 Punkte, 2024: 79,8 Punkte). Damit beweist Ulm Kontinuität, liegt im bundesweiten Vergleich aller 83 teilnehmenden Städte auf Rang 14 und damit im Bereich der vergangenen Jahre (2025: 11. Platz | 2024 10. Platz | 2023 9. Platz). Trotz besserem Index-Wert ist Ulm in der Rangliste also etwas abgerutscht - was lediglich zeigt, dass andere Städte deutlicher zugelegt haben. Erfreulich ist: In allen Unterkategorien kommt Ulm auf mehr als 80 Punkte - im Bereich der Verwaltung sogar auf 90,5 Punkte. Mit seinen rund 130.000 Einwohnern ist Ulm die die zweitkleinste Großstadt unter den TOP 20 der 83 Großstädte in Deutschland. Nur Trier ist mit 105.000 Einwohnern kleiner und landet mit 82,6 Zählern auf Rang 17.

„Der Index zeigt, dass sich Ulm als Smart City kontinuierlich entwickelt und verbessert“, freut sich Ulms Erster Bürgermeister Martin Bendel über das erneut gute Ergebnis, „das unterstreicht, dass unser Ulmer Weg des digitalen Wandels richtig ist - und den werden wir auch fortsetzen.“ Smart City Index für Ulm

Im Gesamtranking hat Stuttgart München an der Spitze des Smart City Index abgelöst. Stuttgarts Erfolg beruht dabei auf einer Digitalisierung in der Breite: Als einzige der 83 untersuchten Großstädte liegt die baden-württembergische Landeshauptstadt in allen fünf untersuchten Kategorien unter den besten zehn. Insgesamt wird es an der Spitze immer enger: Zwischen Platz 1 und Platz 3 liegen 1,3 Punkte, im Vorjahr waren es noch 2,2 Punkte. Und das Niveau steigt weiter: Für eine Top-10-Platzierung waren in diesem Jahr 85,5 Punkte nötig, im Vorjahr 84,7 Punkte und 2023 haben 76,6 Punkte genügt. Deutschlands Großstädte erzielen in diesem Jahr im Schnitt 73,8 Punkte im Smart City Index, im Vorjahr waren es noch 70,8. Ulm liegt hier also wieder deutlich über dem Durchschnitt.

Bei den Bundesländern gibt es in diesem Jahr eine Verschiebung, die dem Ergebnis an der Tabellenspitze entgegenläuft: Bayern löst Baden-Württemberg als stärkstes Bundesland ab – obwohl München die Spitzenposition an Stuttgart abgeben musste. Die bayerischen Großstädte kommen im Mittel auf 79,9 Punkte (Vorjahr: 75,1 Punkte) und liegen damit vor Baden-Württemberg mit 78,9 Punkten (Vorjahr: 78,2 Punkte).

Mehr als 14.400 Datenpunkte für 83 Städte Für den Smart City Index wurden insgesamt 14.442 Datenpunkte erfasst, überprüft und qualifiziert, das sind noch einmal 913 mehr als im Vorjahr. Analysiert und bewertet wurden alle 83 deutschen Städte mit einer Bevölkerung von 100.000 oder mehr. Untersucht wurden die fünf Themenbereiche Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung. Die fünf Bereiche fächern sich in 39 Indikatoren auf (+2 gegenüber 2025), die wiederum aus insgesamt 174 Parametern (+11 gegenüber 2025) bestehen – von Online-Bürger-Services über Sharing-Angebote im städtischen Verkehr und Umweltsensorik bis zur Breitbandverfügbarkeit und Digital-Fortbildungen für Lehrkräfte und Verwaltungsangestellte. Bei der Datenerhebung wurden die Kommunen aktiv einbezogen. Die Städte konnten Daten zur Digitalisierung liefern, jeweils mit Quellen belegt. Davon machten wie im Vorjahr alle Städte Gebrauch, die Rücklaufquote liegt damit erneut bei 100 Prozent.

Das Ranking der 83 deutschen Großstädte mit den Ergebnissen in allen Teilbereichen ist als interaktive Online-Karte unter www.smart-city-index.de verfügbar.