Handwerkskammer Frankfurt (Oder) veranstaltet KI-Landpartie in Frankfurt (Oder); große Resonanz zeigt wachsende Digitalisierung im Handwerk

KI-Landpartie in Frankfurt (Oder): Handwerk entdeckt die Chancen der Künstlichen Intelligenz | Handwerkskammer Frankfurt (Oder)

Wie verändert Künstliche Intelligenz das Handwerk? Antworten auf diese Frage lieferte heute die Veranstaltung KI Landpartie – Tradition trifft Künstliche Intelligenz: Wie verändert KI das Handwerk? Zahlreiche Unternehmer und Handwerker sowie Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen und praktische Einsatzmöglichkeiten von KI im Handwerk zu informieren.

Die Veranstaltung machte deutlich, dass Künstliche Intelligenz längst kein Zukunftsthema mehr ist. Digitale Anwendungen unterstützen bereits heute Betriebe dabei, Arbeitsabläufe zu optimieren, Verwaltungsaufgaben zu vereinfachen und Fachkräfte zu entlasten. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem konkrete Praxisbeispiele und der direkte Austausch mit Anwendern und Experten.

Besondere Einblicke gewährten die Hoffmannbrillen GmbH aus Eberswalde sowie die Elektro Jahn GmbH aus Frankfurt (Oder). Die Unternehmen berichteten aus erster Hand, wie sie digitale Technologien und KI-Lösungen in ihre Arbeitsprozesse integrieren und welche Vorteile sich daraus für die tägliche Betriebsführung ergeben. Dabei wurde deutlich, dass moderne Technologien und traditionelle Handwerkskunst sich nicht ausschließen, sondern sinnvoll ergänzen können.

Neben den Praxisbeiträgen bot die Veranstaltung weitere Impulse von Anwendern und Anbietern von KI-Lösungen. An mehreren Erlebnisstationen konnten die Teilnehmenden verschiedene Anwendungen kennenlernen und diskutieren, welche Potenziale die Technologie für die Zukunft des Handwerks bietet.

Die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg unterstützte die Veranstaltung als Kooperationspartner gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB), dem KI-Netzwerk NET4AI, dem Mittelstand. BVMW e.V. Brandenburg sowie dem Startzeit Netzwerk. Ziel war es, insbesondere kleinen und mittleren Handwerksbetrieben den Zugang zu aktuellen Digitalisierungsthemen zu erleichtern und den Wissenstransfer in der Region zu fördern.

„Künstliche Intelligenz kann das Handwerk nicht ersetzen, aber sie kann Betriebe dabei unterstützen, effizienter zu arbeiten und mehr Zeit für das Wesentliche zu gewinnen: das Handwerk selbst“, lautete eine der zentralen Botschaften des Tages.

Die große Resonanz auf die Veranstaltung zeigte, dass das Interesse an digitalen Innovationen im Handwerk weiter wächst. Für viele Betriebe stellt sich inzwischen nicht mehr die Frage, ob KI eingesetzt werden sollte, sondern wie die Technologie sinnvoll und gewinnbringend in bestehende Prozesse integriert werden kann.