---
title: "Engagierte Einwohner in Imsweiler gründen Bürgerstiftung Imsweiler, Donnersbergkreis zur Finanzierung lokaler Projekte; Private Gelder bündeln, Projekte in Planung"
sdDatePublished: "2026-09-11T05:07:00Z"
source: "https://www.presseportal.de/pm/129182/6349674"
topics:
  - name: "climate change"
    identifier: "medtop:20000418"
  - name: "environmental policy"
    identifier: "medtop:20000423"
  - name: "sustainability"
    identifier: "medtop:20001374"
  - name: "public finance"
    identifier: "medtop:20000608"
  - name: "charity"
    identifier: "medtop:20000818"
  - name: "energy saving"
    identifier: "medtop:20000421"
  - name: "public officials"
    identifier: "medtop:20000596"
locations:
  - "Germany"
---


Engagierte Einwohner in Imsweiler gründen Bürgerstiftung Imsweiler, Donnersbergkreis zur Finanzierung lokaler Projekte; Private Gelder bündeln, Projekte in Planung

Wie Kommunen trotz knapper Kassen Handlungsspielräume gewinnen | Presseportal

Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz GmbH

Wie Kommunen trotz knapper Kassen Handlungsspielräume gewinnen

Klimaschutzmanager aus Rheinland-Pfalz tauschen sich beim Klimadialog in Mainz aus. Ehrenamtler stellen bundesweit beachtetes Vorzeigeprojekt vor.

Trotz knapper Kassen: Wie Kommunen Handlungsspielräume gewinnen

Kommunen müssen immer mehr Aufgaben bewältigen, gleichzeitig werden ihre finanziellen und personellen Spielräume vielerorts kleiner. Trotzdem lässt sich vor Ort einiges bewegen. In Rheinland-Pfalz zeigen verschiedene Ansätze, wie bürgerschaftliches Engagement, neue Formen der Zusammenarbeit und ein systematisches Energiemanagement Klimaschutz auch unter schwierigen Rahmenbedingungen voranbringen können. Vorgestellt wurden sie beim Klimadialog der Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz am 10. September in Mainz, bei dem sich Klimaschutzmanager aus dem ganzen Land austauschten. Meteorologe Karsten Schwanke machte dabei die messbaren Fakten der Erderwärmung und ihre Folgen für unser tägliches Leben verständlich. Die Psychologists for Future beleuchteten zudem die Schnittstelle zwischen Klimaengagement, Kommunikation und psychologischer Resilienz.

Ein bundesweit beachtetes Vorzeigeprojekt kommt aus Imsweiler im Donnersbergkreis. Dort haben engagierte Einwohner im Juni 2025 die Bürgerstiftung Imsweiler unter dem Dach der Bürgerstiftung Pfalz gegründet. Private Gelder, Spenden und Zuwendungen können so für Projekte im Ort gebündelt werden. Ein ehrenamtlicher Vorstand und ein siebenköpfiges Kuratorium übernehmen die Verantwortung. „Wir wollten nicht darauf warten, dass sich die finanziellen Rahmenbedingungen irgendwann verbessern. Wir wollten selbst Verantwortung übernehmen und zeigen, dass wir unsere Zukunft im Ort mitgestalten können“, sagt Udo Schönenberger, Vorsitzender der Bürgerstiftung Imsweiler. „Genau dieses Gefühl, gemeinsam etwas bewegen zu können, ist für einen kleinen Ort wie Imsweiler enorm wichtig.“ Erste Projekte, wie beispielsweise ein Zukunftsdorfgarten mit Sitzecken, Grill- und Spielmöglichkeiten oder ein Bildungs- und Generationennetzwerk mit Kindergarten und Grundschule, sind bereits in Planung.

Das Beispiel zeigt, wie Bürgerinnen und Bürger zusätzliche Ressourcen für ihren Ort mobilisieren können. Eine angemessene Finanzausstattung der Kommunen ersetzt bürgerschaftliches Engagement allerdings nicht.

Gemeinsam Ideen in konkrete Projekte verwandeln

Auch die Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen setzt auf das Zusammenspiel von Verwaltung, Politik und Bürgerschaft. Die Initiative „ZUKUNFT NATUR“ der Klimaschutzmanagerin Dr. Martina Daub bringt engagierte Bürgerinnen und Bürger mit den Verantwortlichen vor Ort zusammen. In Arbeitsgruppen geht es unter anderem um Trinkwasserschutz, Wald und Wasserrückhalt, naturnahe Flächen und urbane Begrünung.

Die Initiative ist in das Klimaschutzkonzept der Verbandsgemeinde eingebettet, die bis spätestens 2040 treibhausgasneutral werden will. Aus dem Austausch entstehen konkrete Projekte, die kommunale Ziele unterstützen und vor Ort sichtbar werden. „Der entscheidende Punkt ist, dass aus Engagement konkrete Wirkung wird. Wenn Menschen sehen, dass aus ihrer Idee ein Projekt und aus einem Projekt eine sichtbare Veränderung wird, entsteht Vertrauen – in die eigene Wirksamkeit und in die gemeinsame Gestaltungskraft vor Ort“, betont Johannes Kletting, Geschäftsführer der Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz.

Ein weiterer Ansatz liegt im kommunalen Energiemanagement. Wer Energieverbräuche systematisch erfasst und kommunale Gebäude und Anlagen in den Blick nimmt, kann Einsparpotenziale erkennen und Maßnahmen gezielt priorisieren. Gerade bei knappen Haushalten ist das relevant: Nicht jede Einsparung erfordert eine große Investition. Auch organisatorische Maßnahmen und ein verändertes Nutzerverhalten können Energieverbrauch und Kosten reduzieren.

Die Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz unterstützt Kommunen unter anderem im Rahmen des Kommunalen Klimapakts bei der Einführung eines kommunalen Energiemanagements – mit Beratung, geeigneten Instrumenten und individueller Begleitung.

„Klimaschutz und Energiewende entscheiden sich vor Ort. Gerade wenn die finanziellen Spielräume kleiner werden, müssen wir deshalb stärker darauf schauen, was Kommunen gemeinsam mit den Menschen vor Ort bewegen können“, sagt Kletting. Eine verlässliche kommunale Finanzierung bleibt dabei die Grundlage. Ehrenamt, Eigeninitiative und effizientes Ressourcenmanagement können fehlende Finanzmittel nicht ersetzen. Sie können aber zusätzliche Kräfte mobilisieren und dazu beitragen, dass gute Ideen auch unter schwierigen Bedingungen umgesetzt werden. So können Kommunen ihre vorhandenen Möglichkeiten besser nutzen und Handlungsspielräume für Klimaschutz und Lebensqualität vor Ort gewinnen.

VG Daun spart künftig Energie und Kosten

Rund 10 bis 20 Prozent der Energie- und Wasserkosten lassen sich durch ein professionelles Energiemanagement einsparen. Die Verbandsgemeinde Daun möchte sich ihr Energiemanagement sogar zertifizieren lassen. Professionelles Energiemanagement: Verbandsgemeinde Daun schafft Grundlage für mehr Energie- und Kosteneinsparungen Die ...

Sanierung der Grundschule Daleiden nimmt Gestalt an

Mertesdorf prüft Nahwärmeversorgung aus Abwasser – regionale Wärme für die Zukunft

08.09.2026 – 10:41 VG Daun spart künftig Energie und Kosten Rund 10 bis 20 Prozent der Energie- und Wasserkosten lassen sich durch ein professionelles Energiemanagement einsparen. Die Verbandsgemeinde Daun möchte sich ihr Energiemanagement sogar zertifizieren lassen. Professionelles Energiemanagement: Verbandsgemeinde Daun schafft Grundlage für mehr Energie- und Kosteneinsparungen Die ... Weitere Infos zum Energiemanagement mehr

07.09.2026 – 14:27 Sanierung der Grundschule Daleiden nimmt Gestalt an mehr

24.08.2026 – 14:00 Mertesdorf prüft Nahwärmeversorgung aus Abwasser – regionale Wärme für die Zukunft Weitere Pressemitteilungen mehr

a&o-Umfrage zum Reiseverhalten: Preis, Energie und Weltlage geben Ton an –...

Krankenstand im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken, aber psychische...

Jetzt Vorträge für Forum Brandschutzerziehung 2026 in Berlin einreichen!

Vogtl.: 1&1 schafft Wahlfreiheit für rund...

Jetzt auch im Ruhrgebiet: Innovative Rohrsanierung für...