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title: "Zwei Clowns und ein Musiker führen Porte-à-Faux im Zirkuszelt auf dem Herrenacker in Schaffhausen; Mikrofon-Herausforderung als Teil der Show."
sdDatePublished: "2026-09-11T05:13:00Z"
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  - "Lausanne"
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Zwei Clowns und ein Musiker führen Porte-à-Faux im Zirkuszelt auf dem Herrenacker in Schaffhausen; Mikrofon-Herausforderung als Teil der Show.

Zwischen Clownerie, Akrobatik und viel Fantasie | Schaffhausen

Zwischen Clownerie, Akrobatik und viel Fantasie

Auf dem Herrenacker steht ein kleines weisses Zirkuszelt. Davor laden gemütliche Sitzgelegenheiten und ein Barwagen dazu ein, sich vor der Vorstellung noch mit einem Getränk oder einer Kleinigkeit zu stärken. Kurz vor Beginn der Vorstellung werden die Zuschauerinnen und Zuschauer ins Zelt gebeten, für ein Zirkustheater welches als Teil des diesjährigen jups-Festivals stattfindet.

Im Zirkuszelt wartet eine kleine, aber feine Manege. Dahinter befindet sich eine Wand voller kleiner und grosser Türen. Schon bald zeigt sich, dass diese nicht nur zur Dekoration dienen, sondern eine zentrale Rolle im Programm spielen. Das Zirkuszelt ist an diesem Abend etwa zur Hälfte gefüllt. Das Publikum besteht mehrheitlich aus Erwachsenen und einigen wenigen Kindern.

«Porte-à-Faux» ist eine Produktion der Kompanie Le Théâtre Circulaire . Die zeitgenössische Clownshow verbindet verschiedene Elemente aus Zirkus und Theater mit musikalischen Einlagen. Auf der Bühne stehen zwei Clowns und ein Musiker. Gemeinsam spielen sie mit dem Raum, den Erwartungen des Publikums und miteinander.

Wenn ein Mikrofon plötzlich an der Decke hängt

Eine der ersten Herausforderungen lässt nicht lange auf sich warten: Ein Mikrofon landet weit oben an der Zeltdecke. Was zunächst nach einem kleinen Missgeschick aussieht, entwickelt sich zu einem längeren Teil der Vorstellung. Mit einer Konstruktion aus mehreren Türen versuchen die beiden Clowns, an das Mikrofon heranzukommen. Einer hält die Konstruktion, während der andere versucht, darauf zu klettern. Doch im Eifer des Gefechts wird das eigentliche Ziel kurzerhand vergessen. Das Mikrofon bleibt vorerst an seinem Platz – bis es schliesslich doch noch gelingt, es wieder herunterzuholen.

Der Titel «Porte-à-Faux» passt dabei gleich doppelt zum Geschehen. Der französische Ausdruck lässt sich sinngemäss mit «Überhang» übersetzen und bezeichnet in der Architektur eine Konstruktion, die über ihren Auflagepunkt hinausragt. Und genau mit solchen Konstruktionen wird auf der Bühne immer wieder gespielt.

Musik, Sprache und Publikum mittendrin

Zwischen den verschiedenen Szenen bleibt immer wieder Platz für musikalische Einlagen. Dabei kommen ganz unterschiedliche Instrumente zum Einsatz – vom Tamburin über ein Blasklavier bis zu einem kleinen Schlagzeug, das wie ein Rucksack auf dem Rücken getragen wird.

Das Publikum bleibt nicht nur Zuschauer. Die drei Darsteller beziehen die Anwesenden immer wieder aktiv ins Geschehen ein. So wird beispielsweise gemeinsam die Tonleiter hoch und wieder hinunter gesungen.

Auch mit Sprache wird auf humorvolle Weise gespielt. Französisch und Deutsch wechseln sich ab, werden miteinander vermischt und teilweise bewusst missverstanden. Dadurch entstehen zusätzliche komische Situationen, ohne dass die Sprache zum Hindernis für das Publikum wird. Vieles funktioniert ohnehin über Gestik, Mimik und die körperliche Komik der beiden Clowns.

Das sorgt für eine durchgehend gute Stimmung im Zelt. Immer wieder wird gelacht und geklatscht. Die Mischung aus Clownerie, Akrobatik, Musik, Sprachspiel und absurden Situationen hält das Publikum bis zum Schluss im Bann.

Nach rund einer Stunde endet die ungewöhnliche Reise durch die Welt der Türen. Die drei Darsteller werden mit tosendem Applaus verabschiedet.

Das jups-Festival 2026 findet vom 12. bis 13. September in Schaffhausen statt. Das Festival für junges Publikum bietet ein vielfältiges Programm mit Theater, Zirkus, Musik, Tanz, Literatur und Workshops. Spielorte sind unter anderem die Kammgarn und der Herrenacker. Das Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und Familien.

Weitere Informationen sind unter www.festival-jups.ch zu finden.

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Im Rahmen des jups-Festivals verwandelte sich der Herrenacker am Donnerstagabend in eine kleine Zirkuswelt. Das Zirkustheater «Porte-à-Faux» der Lausanner Kompanie Théâtre Circulaire verbindet Clownerie, Akrobatik, Musik und jede Menge überraschende Momente. Zwei Clowns, ein Musiker und zahlreiche Türen sorgten dabei für viel Gelächter und tosenden Applaus.