Beschäftigte des Unionhilfswerks übergeben offenen Brief vor dem Abgeordnetenhaus Berlin; Offener Brief an CDU-AGH-Mitglied Dietmann

Tarifauseinandersetzung beim Unionhilfswerk – 10.09.: Beschäftigte übergeben offenen Brief vor dem AGH an Spitzenkandidierende | ver.di

Tarifauseinandersetzung beim Unionhilfswerk – 10.09.: Beschäftigte übergeben offenen Brief vor dem AGH an Spitzenkandidierende

In der Tarifauseinandersetzung beim Unionhilfswerk (UHW) sind am heutigen Mittwoch, den 9. September 2026, die Beschäftigten des Sozialen Trägers in einen dreitägigen Warnstreik getreten.

Mit dem Streik erhöhen sie den Druck auf die UHW-Geschäftsführung, Tarifverhandlungen aufzunehmen.

Am Donnerstag, den 10. September, protestieren die Streikenden ab 12:30 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Abgeordnetenhaus. In diesem Zusammenhang wollen sie einen offenen Brief an den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung UHW, Michael Dietmann übergeben, der aktuell für die CDU im AGH sitzt. Der offene Brief richtet sich auch an Spitzenkandidierenden der Parteien, die Fraktionsvorsitzenden und die arbeitsmarktpolitischen Sprecher*innen. In dem Brief verweisen die Beschäftigten auf das Bekenntnis der aktuellen Koalition, die Tarifbindung in Berlin zu stärken. Dass sich mit dem UHW ein großer sozialer Träger in der Stadt weigert, in Tarifverhandlungen einzutreten, ist vor diesem Hintergrund ein politisches Signal.

Elif Eralp, Werner Graf und Steffen Krach haben zugesagt, auf der Kundgebung zu sprechen. Von der CDU liegt bisher keine Rückmeldung vor.

Demo und Kundgebung am 10. September 2026

10:00–11:15 Uhr Kundgebung vor dem Konrad-Adenauer-Haus Klingelhöferstraße 8, 10785 Berlin

11:30–12:30 Uhr Demonstration zum Abgeordnetenhaus Berlin Niederkirchnerstraße 3, 10117 Berlin

12:30–13:00 Uhr Abschlusskundgebung und Übergabe des offenen Briefs

LBZ Berlin-Brandenburg Am Bahnhof Westend, 3 14059 Berlin E-Mail: presse.bb@verdi.de Telefon: +49 30 8866 4111

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