Die Linke Freiburg fordert Housing First und mehr bezahlbaren Wohnraum in Freiburg; Bezahlbarer Wohnraum massiv ausbauen

Die Notlage wohnungsloser Menschen muss beendet werden: Die Linke Freiburg

Die Notlage wohnungsloser Menschen muss beendet werden

Die Linke Freiburg fordert Housing First und mehr sozialen Wohnraum

Freiburg, 11. September 2026 – Zum Tag der wohnungslosen Menschen fordert Die Linke Freiburg eine konsequente Politik gegen Wohnungslosigkeit und ihre strukturellen Ursachen. „Wohnen ist ein Menschenrecht. Sozialbürgermeister Roland Meder hat Housing First als einen seiner Schwerpunkte erklärt, und wir fordern ihn dazu auf, dies auch umgehend und mit größter Priorität umzugehen“ erklärt Sarah Schnitzler, Kreissprecherin der Linken Freiburg.

Besonders dramatisch ist die Situation für Frauen und queere Menschen. Wer wohnungslos ist und auf der Straße leben muss, ist einem besonders hohen Risiko von Gewalt und Ausbeutung ausgesetzt. Viele Betroffene versuchen deshalb, der Straße zu entkommen, und geraten in verdeckte Wohnungslosigkeit oder ausbeuterische Abhängigkeiten.

Gleichzeitig verschärfen hohe Mieten, fehlender sozialer Wohnraum und geplante Kürzungen bei sozialen Leistungen die Situation. Auch in der Beratung von „Die Linke hilft“ erlebt die Partei zunehmend Fälle von Wohnungslosigkeit. „In unserem Beratungsangebot von „Die Linke hilft“ haben wir es bereits mit mehreren Fällen von Wohnungslosigkeit zu tun. Das wird sich bei der Umsetzung der Kürzungspolitik weiter verschärfen.“ warnt Schnitzler.

Die Linke Freiburg fordert deshalb

Housing First prioritär und zeitnah umzusetzen

Deutlich mehr bezahlbaren und sozialen Wohnraum zu schaffen

Bei Neubauvorhaben der Stadtbau Wohnungen für wohnungslose Menschen vorzuhalten

Besondere Wohnangebote mit Unterstützung für vulnerable Menschen und Menschen mit Behinderungen zu schaffen

Schutzkonzepte für Frauen und queere Menschen, insbesondere Mädchen und queere Jugendliche, in Notfallunterkünften

gemeinsam mit Sozialarbeitenden Präventionskonzepte gegen Gewalt an wohnungslosen Menschen zu entwickeln

Lösungen für Menschen zu schaffen, deren Miete die geltenden Grenzen der Kostenübernahme überschreitet.

„ Alle Menschen haben ein Recht auf eine gute Wohnung. Wir brauchen eine Wohnungspolitik, die nicht Armut verwaltet, sondern dafür sorgt, dass niemand seine Wohnung verliert und alle Zugang zu bezahlbarem Wohnraum haben“ , so Schnitzler.