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title: "Musikfest Erzgebirge 2026 im Erzgebirge; Uraufführung des Erzgebirgsoratoriums mit 200 Mitwirkenden"
sdDatePublished: "2026-09-15T11:25:00Z"
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Musikfest Erzgebirge 2026 im Erzgebirge; Uraufführung des Erzgebirgsoratoriums mit 200 Mitwirkenden

Musikfest Erzgebirge 2026 begeistert mehr als 7.000 Besucher – Erzgebirgskreis

Musikfest Erzgebirge 2026 begeistert mehr als 7.000 Besucher

Erfolgreicher neunter Festivaljahrgang mit außergewöhnlichen Spielorten, neuem Prolog und der Uraufführung des Erzgebirgsoratoriums – Vorfreude auf die Jubiläumsausgabe 2028.

Mit dem Abschlusskonzert in der St. Georgenkirche Schwarzenberg ist am Sonntag, dem 13. September 2026, das Musikfest Erzgebirge 2026 zu Ende gegangen. Mehr als 7.000 Besucherinnen und Besucher erlebten in den vergangenen Tagen ein abwechslungsreiches Programm mit international renommierten Künstlern, außergewöhnlichen Konzertorten und zahlreichen musikalischen Begegnungen in der gesamten Region. Bereits der Prolog am 4. September 2026 hatte an 21 „KlangPunkten“ zahlreiche Menschen begeistert und auf das Musikfest eingestimmt.

Einer der Höhepunkte des diesjährigen Musikfestes war die feierliche Eröffnung in der St. Wolfgangskirche Schneeberg. Im Mittelpunkt stand das Große Erzgebirgische Sängerfest mit zahlreichen Chören und Kantoreien aus der Region gemeinsam mit der Erzgebirgischen Philharmonie Aue.

Besonders gespannt war das Publikum auf die Uraufführung des Erzgebirgsoratoriums „Wo die Schätze klingen“ von Wilfried Krätzschmar. Rund 200 Mitwirkende brachten das eigens für das Musikfest geschaffene Werk erstmals auf die Bühne. Das Oratorium verbindet musikalische Traditionen mit der Geschichte und den Besonderheiten des Erzgebirges und wurde damit zu einem besonderen Bekenntnis zur kulturellen Identität der Region.

Die Uraufführung vor rund 700 Gästen war zugleich ein eindrucksvoller Beleg für den Anspruch des Musikfestes, große musikalische Ereignisse mit regionaler Verwurzelung zu verbinden.

Auch abseits der großen Konzertereignisse überzeugte das Musikfest mit seiner außergewöhnlichen Programmvielfalt. In Thum traf Literatur auf Musik, in Thalheim gastierte das Collegium 1704 unter Václav Luks und schlug musikalische Brücken zwischen Sachsen und Böhmen. German Brass war in Schwarzenberg-Neuwelt zu erleben, das Ensemble Polyharmonique gastierte in Mildenau und SLIXS sorgte in der St. Marienkirche Marienberg für besondere A-cappella-Momente.

Mit Konzerten in den Zinnkammern Pöhla und weiteren außergewöhnlichen Spielstätten wurde einmal mehr deutlich, was das Musikfest Erzgebirge auszeichnet: Internationale Spitzenmusik trifft auf die besondere Atmosphäre und Geschichte der Region.

Landrat Rico Anton, Vorsitzender des Kuratoriums des Musikfestes Erzgebirge, zieht ebenfalls eine positive Bilanz des diesjährigen Festivals: „Musik ist mehr als Klang – sie schafft gemeinsame Erlebnisse, Begegnungen, Erinnerungen und damit auch tiefgreifende Verbindungen.“

Gerade diese Verbindung von künstlerischer Qualität, internationaler Ausstrahlung und regionaler Verbundenheit mache das Musikfest zu einem wichtigen kulturellen Ereignis für das Erzgebirge. Das Festival zeige eindrucksvoll, dass die Region nicht nur eine beeindruckende Kulturlandschaft besitzt, sondern auch ein Publikum, das sich für hochkarätige Musik begeistern lässt, so Landrat Anton.

Mit dem Abschluss des neunten Festivaljahrgangs ist die Vorfreude auf die nächste Ausgabe bereits groß. Im Jahr 2028 findet das Musikfest Erzgebirge zum zehnten Mal statt und feiert damit seine Jubiläumsausgabe.