i-MOBYL untersucht Mobilität junger Menschen 11–15 Jahre in Eindhoven, Salzburg, Paris, Guildford, Basel; Interventionen für aktive, nachhaltige Mobilität getestet
i-mobyl: Jugendmobilität gesund & nachhaltig gestalten,Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW
Laufzeit: Februar 2026 bis April 2029
Gemeinsam mit Jugendlichen im Alter von 11 bis 15 Jahren untersucht i-MOBYL ihre Vorstellungen von ihrer Mobilität, wie sie alltägliche Ziele erreichen möchten, analysiert ihre Mobilitätsmuster und entwickelt und testet Lösungen für eine aktivere, selbstständigere und inklusivere Mobilität und Teilhabe.
Gemeinsam mit Jugendlichen zwischen 11 und 15 Jahren untersucht das Projekt i-MOBYL, ihre Vorstellung von Mobilität und welche Ziele sie selbstständig erreichen möchten. Es werden ihre Mobilitätsmuster analysiert und Lösungen für eine aktivere, selbstständigere und inklusivere Mobilität und Teilhabe entwickelt und getestet.Dies ist wichtig, da Jugendliche in der Mobilitätsplanung bislang oft zu wenig berücksichtigt werden. Gleichzeitig fehlen belastbare Erkenntnisse über ihre Mobilitätsbedürfnisse, ihre alltäglichen Aktivitäts- und Mobilitätsmuster sowie ihr Verkehrsverhalten. Zudem gibt es bislang nur wenige gezielt auf diese Altersgruppe zugeschnittene und validierte Interventionen.
Das Projekt wird in fünf europäischen Grossstädten durchgeführt (Eindhoven, Salzburg, Paris, Guildford und Basel) und gemeinsam von Partnern aus Wissenschaft und Praxis umgesetzt. Ziel des Projekts ist es, die Mobilität von Jugendlichen besser zu verstehen, evidenzbasierte Grundlagen zu schaffen und gemeinsam mit Jugendlichen wirksame Massnahmen zur Förderung aktiver und nachhaltiger Mobilität zu entwickeln und zu bewerten.
Die FHNW ist für die Erhebung und Analyse von Mobilitätsmustern sowie die Entwicklung und Evaluation von Interventionen verantwortlich. Für die Erhebung wird eine Mobilitätsbefragung mit Jugendlichen in fünf europäischen Ländern durchgeführt, um ihre Aktivitäts- und Mobilitätsmuster systematisch zu erfassen. Auf Basis der Visionen der Jugendlichen und ihres beobachteten Verhaltens werden bestehende Lücken identifiziert und gemeinsam mit Jugendlichen in Workshops passende Interventionen entwickelt.
i-MOBYL wird im Rahmen des Driving Urban Transition (DUT) Programms finanziert. DUT unterstützt europaweit Projekte, die innovative Lösungen für nachhaltige, lebenswerte und zukunftsfähige Städte entwickeln.
Forschung in Architektur, Bau und Geomatik
i-mobyl: Jugendmobilität gesund & nachhaltig gestalten , Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW
Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik