Vera Velske und Matthias Landmann; Vernetzungstreffen der Lebenshilfe in Berlin; Kooperationsvorschläge einstimmig angenommen
Vernetzungstreffen mit den Selbstvertreter-Gruppen der Landesverbände Am Freitag, dem 11.09.2026, machten sich Vera Velske und Matthias Landmann vom Lebenshilfe-Rat Thüringen sowie die Assistentin Claudia Müller auf den Weg zum Vernetzungstreffen der Bundesvereinigung Lebenshilfe nach Berlin. Neben den Vertretern aus Thüringen kamen auch Selbstvertreter aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Hamburg, Berlin, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Baden-Württemberg und Bayern. Dieses Treffen dauerte zwei Tage. Als wir in Berlin ankamen, hielten wir uns zunächst in der Lobby des Hotels auf und fuhren dann mit der Straßenbahn zur Bundesvereinigung Lebenshilfe. Beim offiziellen Beginn begrüßten die Organisatoren der Veranstaltung alle Teilnehmenden. Danach stellten sich alle anderen Mitarbeitenden vor. Jeder Landesverband informierte darüber, womit er sich gerade beschäftigt. Da es das erste Vernetzungstreffen in dieser Form war, stimmten wir darüber ab, wie wir in Zukunft zusammenarbeiten wollen und in welchen Abständen die Treffen stattfinden sollen. Die Vorschläge waren: • Das Präsenztreffen soll alle zwei Jahre entweder in Berlin oder jedes Mal bei einem anderen Landesverband stattfinden. • Außerdem soll es zweimal im Jahr ein Online-Treffen geben. • Alle sechs Jahre soll ein Selbstvertreter-Kongress stattfinden. Über alle drei Vorschläge wurde eindeutig mit JA abgestimmt. Wir haben auch überlegt, ob wir uns zusätzlich noch über eine andere Plattform vernetzen möchten. Zum Beispiel über WhatsApp, Talk, Signal, die Rainbow App (Lebenshilfe-Werk Marburg-Biedenkopf e. V.), Padlet des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern oder Slack. Die Teilnehmenden konnten zudem Themen vorschlagen, mit denen sich das Netzwerk in Zukunft beschäftigen wird. Außerdem setzten wir uns in fünf verschiedenen Arbeitsgruppen zusammen und machten uns Gedanken darüber, was bei einer Ausbildung zum Schulungsleiter für politische Bildung alles wichtig ist. Dabei waren folgende Themen wichtig:
Was ein Schulungsleiter wissen muss, wenn er eine Schulung zur politischen Bildung gibt.
Was man mitbringen muss, um andere Menschen zur politischen Bildung anzuleiten.
Welche Assistenz man braucht, wenn man eine Schulung zur politischen Bildung geben möchte.
Welche Arbeitsbedingungen man als Schulungsleiter für politische Bildung braucht.
Welche Informationen man braucht, um zu entscheiden, ob man bei der Ausbildung zum Schulungsleiter für politische Bildung mitmacht. In dieser Reihenfolge setzten sich die fünf Arbeitsgruppen zusammen und trugen die Ergebnisse anschließend am Ende vor.
Wir haben aber nicht nur gearbeitet und diskutiert, sondern auch gefeiert. Da der Rat behinderter Menschen der Lebenshilfe in diesem Jahr 25 Jahre jung wird, gab es eine Ansprache zu diesem Thema mit anschließendem Anstoßen mit Sekt und alkoholfreien Getränken. Außerdem gab es aus diesem Anlass am Freitag einen Grill- und Discoabend, was allen gut gefallen und gut geschmeckt hat. Auch Konfetti kam geflogen. Der letzte Punkt war die Auswertung des Treffens. Am Samstag, dem 12.09.2026, konnten alle zum Abschluss noch einmal dort zu Mittag essen. Wer schon losmusste, konnte sich ein Lunchpaket mitnehmen. Damit ging dieses zweitägige Treffen dann zu Ende.
Matthias Landmann, Lebenshilfe Gera