Institut für Pathologie des Klinikums Nürnberg setzt neues Kapillarelektrophorese-System ein; Befundlaufzeiten verkürzt, Therapieentscheidungen schneller

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Pressemitteilung: Patientenschonendere Behandlung von Darmkrebs am Klinikum Nürnberg

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Mit Unterstützung der Birkner-Stiftung baut das Institut für Pathologie des Klinikums Nürnberg seine molekularpathologische Diagnostik aus. Das neue Gerät ermöglicht eine präzisere und schonendere Behandlung von Patientinnen und Patienten, die an Krebs erkrankt sind.

Mit Unterstützung der Birkner-Stiftung baut das Institut für Pathologie des Klinikums Nürnberg seine molekularpathologische Diagnostik aus. Seit kurzem kann das Institut auf ein modernes Kapillarelektrophorese-System zurückgreifen. Die Diagnostik mit diesem Gerät ermöglicht eine präzisere und schonendere Behandlung von Patientinnen und Patienten, die an Krebs erkrankt sind. Ein erster Schwerpunkt des Einsatzes ist die Diagnostik der Mikrosatelliteninstabilität (MSI). Der Biomarker hilft, Patientinnen und Patienten zu identifizieren, deren Tumoren mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Immuntherapie ansprechen werden.

Von diesen Untersuchungen werden Patientinnen und Patienten mit einem kolorektalen Karzinom oder einem Endometriumkarzinom profitieren. Auch die häufigste erbliche Form des Darmkrebses lässt sich so erkennen. Betroffene erhalten dadurch frühzeitig eine humangenetische Beratung und können an einem strukturierten Vorsorgeprogramm teilhaben.

Mit der neuen Technologie kann die molekulare Diagnostik häufiger Tumorerkrankungen künftig vollständig am Standort Nürnberg erbracht werden. Durch die enge Verzahnung von Histopathologie (klassifiziert Tumoren), Immunhistochemie (bestimmt Tumormarker) und Molekularpathologie (stellt genetische Veränderungen fest) stehen künftig alle diagnostischen Bausteine aus einer Hand zur Verfügung. Der bisher notwendige Versand von Proben an externe Speziallabore entfällt, wodurch sich die Befundlaufzeiten verkürzen und Therapieentscheidungen schneller getroffen werden können.

Mehr dazu lesen Sie in der Pressemitteilung im Anhang. Über eine Veröffentlichung freuen wir uns.

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