Umweltsenatorin Henrike Müller nimmt Erntekrone im Bremer Rathaus entgegen; Rolle von Frauen in Landwirtschaft im Fokus

Umweltsenatorin nimmt Erntekrone im Rathaus entgegen - Pressestelle des Senats

Umweltsenatorin nimmt Erntekrone im Rathaus entgegen

Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft

Landfrauen übergeben traditionelles Symbol des Erntedanks: Fokus auf die Bedeutung von Frauen für die Landwirtschaft

Ein Stück Bremer Landwirtschaft ist seit heute (15. September 2026) im Rathaus zu sehen: Im Foyer des Bremer Rathauses hängt eine selbst gebundene Erntekrone der Landfrauen. Umweltsenatorin Henrike Müller nahm die Krone im Namen des Senats entgegen und dankte den Landwirtinnen und Landwirten im Land Bremen für die tägliche Versorgung mit regionalen Lebensmitteln. Im Umweltressort liegt auch die Zuständigkeit für die Landwirtschaft im Land Bremen.

Gebunden wurde die Erntekrone auf dem Ackerbaubetrieb Eckhart Hoehne in Bremen-Arbergen. Das Getreide dafür stammt von den Feldern der Arberger und Mahndorfer Marsch. Damit bringt die traditionelle Erntekrone nicht nur ein Stück Landwirtschaft mitten in die Stadt, sondern auch die Arbeit der Menschen sichtbar ins Rathaus, die hinter regionalen Lebensmitteln stehen.

Die Erntekrone ist eine langjährige Tradition, die den Erntedank symbolisch ins Herz der Stadt trägt. Sie steht für Dankbarkeit für eine gute Ernte, macht aber zugleich sichtbar, wie viel Arbeit, Wissen und Ausdauer hinter dem steckt, was täglich auf unseren Tellern landet. 2026 steht zudem weltweit die Rolle von Frauen in der Landwirtschaft besonders im Mittelpunkt. Die Vereinten Nationen haben dieses Jahr zum “Internationalen Jahr der Bäuerin” ausgerufen. Damit soll die Bedeutung von Frauen für die Landwirtschaft stärker sichtbar gemacht und auf die besonderen Herausforderungen aufmerksam gemacht werden, mit denen sie konfrontiert sind.

Henrike Müller, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft: “Unsere Landwirtinnen und Landwirte leisten einen unverzichtbaren Beitrag dazu, dass wir mit hochwertigen und regionalen Lebensmitteln versorgt werden. Dieses Jahr wurden die Betriebe aufgrund der anhaltenden Hitze vor eine besondere Herausforderung gestellt. Umso mehr weiß ich die Arbeit, den Einsatz und die Ausdauer unserer Landwirtinnen und Landwirte zu wertschätzen. Bei meiner Sommertour ‘Henrike packt an’ habe ich Höfe besucht und dabei auch aus erster Hand erfahren, welche Herausforderungen sich im Alltag ergeben. Gerade für Frauen in der Agrarwirtschaft sind Themen wie Elternzeit, die Altersvorsorge sowie eine geregelte Hofübernahme an die nächste Generation drängend. Hier wollen und müssen wir ansetzen.”

Andrea Geerken, erste Vorsitzende der Landfrauen: “Die Erntekrone symbolisiert Dankbarkeit für das, was unsere Böden hervorgebracht haben und zollt den Menschen Respekt, die dafür gearbeitet haben. Das betrifft insbesondere Frauen, deren Leistung auf den Betrieben meist noch nicht sichtbar genug ist. Wir müssen Chancengleichheit herstellen, daher wünschen wir Landfrauen uns verlässliche Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Damit wir auch morgen noch säen, pflegen und ernten können.”

Um Chancengerechtigkeit und Teilhabe zu stärken, setzt sich die Bremer Politik dafür ein, Förderprogramme gezielt für Frauen zu öffnen, soziale Absicherung zu verbessern, Netzwerke und Weiterbildungsangebote auszubauen. Die Erntekrone im Rathaus steht damit nicht nur für den Dank an die vergangene Ernte, sondern auch für den Blick auf die Zukunft der Landwirtschaft.

Achtung Redaktionen: Die Pressestelle des Senats bietet Ihnen das Foto zu dieser Mitteilung zur honorarfreien Veröffentlichung an. Foto: Umweltressort Foto-Download (jpg, 1.3 MB)

Ansprechpartnerin für die Medien: Ina Schulze, Pressesprecherin bei der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Tel.: (0421) 361-96 269, E-Mail: ina.schulze@umwelt.bremen.de