Johann-von-Gott-Werkstatt Reichenbach feierte 50 Jahre Jubiläum; Über 200 Mitfeiernde

50 Jahre Johann-von-Gott-Werkstatt in Reichenbach

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50 Jahre Johann-von-Gott-Werkstatt in Reichenbach

Am Klosterberg in Reichenbach konnte am 10. September mit vielen Gästen aus Kirche, Politik und Gesellschaft, Barmherzigen Brüdern, Mitarbeitenden und Werkstattbeschäftigten das 50-jährige Bestehen der Johann-von-Gott-Werkstatt gefeiert werden. Der Festtag begann mit einem Gottesdienst in der ehemaligen Klosterkirche, danach lud man zur Feier im festlich geschmückten Paulus-Schmid-Haus.

50 Jahre Johann-von-Gott-Werkstatt mit großem Festtag am 10. September in Reichenbach gefeiert

Viele lobende Worte, herzliche Begegnungen und beste Stimmung. So lässt sich die Jubiläumsfeier 50 Jahre Johann von Gott-Werkstatt schnell auf den Punkt bringen. Am 10. September trafen sich sämtliche Ehrengäste und über 200 Mitfeiernde zunächst in der Klosterkirche, um gemeinsam mit Festprediger Frater Thomas Väth, Ortspfarrer Alois Hammerer und Diakon Werner Szörenyi einen lebendigen Gottesdienst zu feiern. Der Festprediger hob hervor, dass es wichtig ist, anderen Gutes zu tun, so könne man etwa teilen oder sich in der Werkstatt gegenseitig helfen.

Nur Lob von den Festrednern

Elke Steubl, Verbundleiterin der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) in der Behindertenhilfe gGmbH, begrüßte charmant die Gäste und freute sich, dass unter ihnen auch vier Festredner waren. Provinzial Frater Rudolf Knopp, Bezirkstagsvizepräsident Thomas Thumann, der Chamer Landrat Christian Schindler und der Reichenbacher Bürgermeister Eduard Hochmuth hatten ihre Glückwünsche zum Jubiläum dabei und alle waren sich einig: Die Johann-von-Gott-Werkstatt ist eine Erfolgsgeschichte voller Engagement, Verantwortung und Menschlichkeit. In einem Film von Anna-Maria Schießl wurde die ganze facettenreiche Bandbreite der Aufgabenfelder vorgestellt.

Der Provinzial rückte den Werkstatt-Namenspatron und Ordensstifter Johannes von Gott in den Mittelpunkt: „Sein Anliegen war es, den Menschen mit Würde zu begegnen und sie zu unterstützen. Dabei ging es ihm um das, was die vielzitierte ‚Augenhöhe‘ meint.“ So auch sein Wunsch am Ende: Eine gute Zukunft auf Augenhöhe.

Wichtiger Partner in der Region

„Die Barmherzigen Brüder sind ein wichtiger Partner und Arbeitgeber in der Region“, hob Bezirkstagsvizepräsident Thumann hervor. Aktuell sei der Bezirk für 147 Leistungsberechtigte zuständig. Für die Zukunft und die nächsten 50 Jahre wünschte er alles Gute.

Landrat Schindler zeigte sich beeindruckt von der Herzlichkeit, mit der er von Anfang an empfangen wurde. Nach seinen Worten sind es „die Menschen, die diesen Ort hier ausmachen.“ Es war ihm ein wichtiges Anliegen, sich für die wertvolle Arbeit, die hier geleistet wird, zu bedanken.

In seinem historischen Rückblick betonte Bürgermeister Hochmuth wie wichtig die Arbeit schon immer war und weiter ist. Sein Fazit: „Das was der Orden hier auf dem Klosterberg geschaffen hat, ist außergewöhnlich.“ Darauf könnten alle stolz sein. Er wünschte allen eine erfolgreiche Zukunft.

Mit Musik geht alles besser, so heißt es. Monika Bückert, Vinzenz Bückert mit Alfred Stadler und die Klosterspatzen sowie Katharina Mezei an der Kirchenorgel hatten im Verlauf des Vormittags mehrfach den Beweis dafür geliefert. Nach einem leckeren Essen präsentierte sich die Einrichtung nachmittags mit einem kreativen Bühnenprogramm und vielen Mitmachaktionen.

Elke Steubl und das engagierte Jubiläumsteam konnten am Ende mehr als zufrieden sein: Ein Jubiläum, wie es besser kaum geht!

Michaela Matejka Barmherzige Brüder Behindertenhilfe gGmbH Oberpfalz

Fotos: Michaela Matejka und Christine Pestenhofer

Das Gruppenfoto (1. Reihe, links oben) zeigt: (von links) Frater Thomas Väth, Landrat Christian Schindler, Elke Steubl, Bürgermeister Eduard Hochmuth, Bezirkstagsvizepräsident Thomas Thumann und Provinzial Frater Rudolf Knopp (vorne), dazu Frater Donatus Wiedenmann, Landtagsabgeordneter Dr. Gerhard Hopp und Landtagsabgeordneter Julian Preidl (hinten)

Die weiteren Fotos zeigen den Jubiläumsgottesdienst in der Klosterkirche, die Filmpräsentation im Festsaal und die zahlreichen Mitmachaktionen: vom Ketten-Basteln bis zum Maßkrug-Weitwurf.