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title: "Stadt Bern Neufeld; neues Fern- und Reisebus-Terminal geplant; Stimmberechtigte entscheiden 28. Februar 2027."
sdDatePublished: "2026-09-16T12:43:00Z"
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Stadt Bern Neufeld; neues Fern- und Reisebus-Terminal geplant; Stimmberechtigte entscheiden 28. Februar 2027.

SERVICE 17

Inspiration vom Eiffelturm und bald mehr Raum fur Velos beim Bollwerk

Rund 240 Personen haben am Velofo-
rum Schweiz in der BERNEXPO tiber
die Rolle des Velos in Gesellschaft und
Politik diskutiert. Christophe Naj-
dovski, einst Stellvertreter der ehema-
ligen Pariser Biirgermeisterin Anne
Hidalgo und fiir die Entwicklung der

Metropole zur Velostadt verantwort-
lich, demonstrierte auf eindrtickliche
Weise, was sich erreichen lasst, wenn
der politische Wille vorhanden ist.
Dank gezielter Umgestaltung des 6f-
fentlichen Raums sei die Nutzung der
Pariser Radwege von 2016 bis 2020 um

166 Prozent und zwischen 2020 und
2025 nochmals um 47 Prozent gestie-
gen, hielt der 57-Jahrige fest.
Bundesrat Albert Résti bekraftigte
das Ziel der Roadmap Velo, die Anzahl
der gefahrenen Velokilometer bis 2035
zu verdoppeln. Der Verkehrsminister

ao

ylied der Dte4s

hr und Stadtgrin

erwiderte auf kritische Stimmen von
Parlamentariern, dass die Umsetzung
des Veloweggesetzes voranschreite, es
in allen Kantonen eine Velofachstelle
gebe und ,,bis auf zwei, drei Kantone“
alle auf Kurs seien. Ebenfalls zu Wort
kam Matthias Aebischer, Gemeinderat

VELOFORUM

pau, Verke

der im innerschweizerischen Velover-
gleich gut abschneidenden Bundesstadt.
Er sprach tiber den Erfolg der zusatz-
lichen Velospur auf der Lorrainebriicke
und liess durchblicken, dass die Velofah-
renden demnachst auch beim Bollwerk
mehr Platz erhalten werden.

Foto: zvg

Stadt Bern will Voraussetzungen fur Terminal Neufeld schaffen

Im Neufeld soll ein neues Fern- und Reisebus-
terminal entstehen. Der Gemeinderat hat die
entsprechenden Vorlagen an den Stadtrat tiber-
wiesen. Dafiir miissen Zonenplan, Bauordnung
und Baulinienplan angepasst werden. Uber die
Planungsvorlage sollen die Stimmberechtigten
voraussichtlich am 28. Februar 2027 entscheiden.

Heute steht im Neufeld ein seit 2009 bestehen-
des Provisorium fiir Reisebusse. Es liegt in un-
mittelbarer Nahe des Autobahnanschlusses und
wird seit 2024 von der Autoeinstellhalle Waisen-
hausplatz AG (AWAG) betrieben. Das Provisorium
verfiigt weder tiber ein Terminalgebaude noch
uber wettergeschiitzte Aufenthaltsbereiche oder

fest installierte Toiletten und geniigt den heuti-
gen Anforderungen nicht.

Die Stadt will deshalb am bisherigen Standort
ein zeitgemasses Terminal bauen. Fur eine Kon-
zeptstudie und die anschliessende Projektierung
beantragt der Gemeinderat beim Stadtrat 2,55
Millionen Franken. Das Siegerteam der Studie
soll anschliessend mit der Planung und Ausfth-
rung beauftragt werden. Uber den eigentlichen
Baukredit wird spater separat entschieden. Bund
und Kanton sollen sich tiber das Agglomerations-
programm an den Baukosten beteiligen. Betrei-
berin des neuen Terminals soll wiederum die
AWAG werden.

Parallel zur Terminalplanung soll das Reisebusre-
gime der Stadt angepasst werden. Vorgesehen sind
kinftig Parkierungsgebtihren fiir Reisebusse in
der ganzen Stadt. Damit soll die Parkierung schritt-
weise aus der Innenstadt verlagert und das neue
Terminal langfristig selbsttragend betrieben wer-
den kénnen.

Die Stadt begriindet das Vorhaben auch mit der
Bedeutung des Busreiseverkehrs: Fern- und Rei-
sebusse sind als kollektives Verkehrsmittel in der
Regel klimafreundlicher als Flugreisen und indi-
viduelle Autofahrten. Mit dem neuen Terminal
soll ihnen in Bern eine geeignete Infrastruktur
zur Verfligung stehen.

Impact Hub Bern ladt zur Teilnahme am Impact

Der Impact Hub Bern erweitert sein Engagement
um den Impact Startup Accelerator. Hier werden
sechs Jungunternehmen vom April bis zum Sep-
tember nachsten Jahres im Impact Hub Bern von
Fachleuten begleitet. Jedes Jungunternehmen
wird dabei zudem monatlich mit 2000 Franken
unterstiitzt. Bewerben konnen sich Start-ups, de-
nen es neben wirtschaftlicher Tragfahigkeit auch
um gesellschaftliche oder d6kologische Wirkung
geht. Die sechs teilnehmenden Unternehmen sol-
len in einer Vorrunde von zwélf Kandidaten am
Impact Forum am 20. und 21. November im Impact
Hub Bern ermittelt werden.

KOLUMNE

«Die grossen Herausforderungen unserer Zeit
brauchen mutige unternehmerische Lésungen»,
begrtindet der Impact Hub Bern in einer Mittei-
lung seine Entscheidung fiir die Lancierung des
Forderprogramms. «Doch Wirkung entsteht nicht
von allein: Auch das Unternehmen dahinter muss
stark werden.» Dazu will der Impact Hub Startup
Accelerator mit der Schaffung von finanziellem
Spielraum, individueller Begleitung, der Vermitt-
lung von Fachwissen und seinem Netzwerk bei-
tragen.

Bei der Durchfiihrung des Programms arbeitet
der Impact Hub Bern mit einem Partnernetzwerk

Startup Accelerator

aus Start-up-Férderung, Wissenschaft, Wirt-
schaft und Impact Entrepreneurship zusammen.
Konkret werden in der Mitteilung der Berner
KMU- und Start-up-Forderer be-advanced, die
Berner Fachhochschule, die Universitat Bern und
die Commuity-Plattform Ting genannt. Letztere
stellt die finanziellen Forderbeitrage fiir die teil-
nehmenden Jungunternehmen zur Verfiigung.
Interessierte Jungunternehmen kénnen sich bis
zum 30. September online fiir die Teilnahme am
Forderprogramm bewerben. Das Programm ist
kostenlos, eine Equity-Abgabe wird nicht erho-
ben.

Nicht nur im
Sport gewinnt
Vertrauen und
Loyalitat

Bern ist eine Sportstadt. Nicht, weil
hier jede Saison Pokale in die Hohe
gestemmt werden, sondern weil Bern
etwas hat, das man nicht kaufen kann:
treue Fans. Menschen, die bleiben -
auch dann, wenn es sportlich gerade

nicht rundlauft. Schauen wir ehrlich
hin: Zuletzt gab es keine Titel zu feiern.
YB, der SCB, der BSV - grosse Namen,
grosse Erwartungen, aber eben auch
schwierige Phasen. Genau in solchen
Momenten zeigt sich das wahre Ge-
sicht einer Sportstadt. Die Kurve ist
nicht nur laut, wenn gewonnen wird. Sie
ist vor allem dann da, wenn Unterstit-
zung am meisten zahlt.

Das ist im Sport nicht anders als in
der Wirtschaft. Beide leben von trag-
fahigen Partnerschaften, verlasslichen
Rahmenbedingungen und Menschen,
die auch dann an Bord bleiben, wenn

Resultate und Leistungen voriiberge-
hend ausbleiben. Dann steigt die Ner-
vositat - und gleichzeitig zeigt sich, wie
belastbar das Fundament wirklich ist.

Damit Leistung entstehen kann,
braucht es ein Umfeld, das sie ermdg-
licht. Im Sport gehdéren dazu gute Trai-
ningsmdglichkeiten und eine ideale
Infrastruktur. In der Wirtschaft sind es
effiziente Bewilligungsverfahren, we-
niger Burokratie, offene Zugange und
die klare Uberzeugung, dass sich Mehr-
leistung lohnt.

Wir bei der Mobiliar dirfen auf eine
200-jahrige Firmengeschichte zurtick-

blicken. Diese Zeit war nicht frei von
Herausforderungen. Sie hat uns aber
eines gelehrt: Vertrauen und Loyalitat
entstehen vor allem im entscheiden-
den Moment - etwa im Schadenfall,
wenn eine Versicherung ihr Verspre-
chen einlést.

Erfolg muss man sich immer wieder
erarbeiten. Wer jedoch auf ein starkes
Fundament aus Vertrauen und Loya-
litat bauen kann, kommt auch durch
schwierigere Zeiten. Genau deshalb bin
ich Uberzeugt: Bern bleibt eine Sport-
stadt - gerade jetzt. Und sie bleibt die
Heimatstadt der Mobiliar.

Schwarztorstrasse:
Verbesserungen
fur den Fuss-/
Veloverkehr

Auf der nordlichen Seite der
Schwarztorstrasse in Bern werden
auf dem Abschnitt Lilienweg bis
Brunnmattstrasse Verbesserun-
gen fiir den Fuss- und Veloverkehr
realisiert. Um die Velofahrenden
besser zu schiitzen, wird der Velo-
streifen baulich von der Fahrbahn
abgetrennt. Flir die Fussganger
wird bei der Einmtindung Lilien-
weg eine Trottoirtiberfahrt gebaut.
Im Rahmen dieser Arbeiten wird
zudem die Abdichtung der Einstell-
halle unter der Schwarztorstrasse
saniert. Die Bauarbeiten startenam
Montag, 14. September 2026, und
dauern bis Friithling 2027. Stadtein-
warts kann der Verkehr die Bau-
stelle jederzeit passieren, der Velo-
gegenverkehr stadtauswarts wird
wahrend der Bauzeit tiber den Flie-
derweg und die Mattenhofstrasse
umgeleitet.

Thomas Trachsler
Leiter Versicherungen und Mitglied der
Geschaftsleitung, die Mobiliar,
Vorstandsmitglied HIV-Sektion Bern