Hentschke Bau GmbH Bautzen simul⁺-Werkstatt; Pilotanwendung modularer Brückenbau
Zukunft des Bauens im Fokus: simul⁺-Werkstatt bei Hentschke Bau - Hentschke Bau
Wie können Infrastrukturprojekte künftig schneller, effizienter und nachhaltiger umgesetzt werden? Welche Potenziale bieten serielles Bauen, Leichtbautechnologien und innovative Baustoffe? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die simul⁺-Werkstatt „Serielles Bauen im Infrastrukturbereich und Leichtbautechnologien“, die am Dienstag, 29. September 2026, von 11 bis 16.15 Uhr bei der Hentschke Bau GmbH in Bautzen stattfindet.
Veranstaltet wird die Werkstatt von der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL). Im Mittelpunkt stehen innovative Ansätze für die Infrastruktur von morgen und der direkte Austausch zwischen Bauwirtschaft, Wissenschaft und kommunalen Auftraggebern.
Serielles Bauen als Chance für die Infrastruktur
Standardisierte und teilweise vorgefertigte Bauteile können dazu beitragen, Bauprozesse zu beschleunigen, Abläufe effizienter zu gestalten und gleichzeitig eine hohe Qualität sicherzustellen. Die simul⁺-Werkstatt richtet den Blick deshalb gezielt auf die Möglichkeiten des seriellen Bauens im Infrastrukturbereich sowie auf innovative Materialien und Technologien.
Neben dem modularen Bauen werden unter anderem Leichtbaulösungen und der Einsatz von Carbonbeton thematisiert. Ziel ist es, anhand konkreter Ansätze und Praxisbeispiele Wege aufzuzeigen, wie Effizienz, Nachhaltigkeit, Qualität und Wirtschaftlichkeit von Infrastrukturprojekten weiter verbessert werden können.
Experten aus Bauwirtschaft, Wissenschaft und Praxis
Das Programm verbindet unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen. Zu den Themen gehören unter anderem das serielle Bauen mit Carbonbeton, die Rahmenbedingungen für schnelles modulares Bauen sowie eine Pilotanwendung zum modularen Brückenbau. Auch die Frage, wie innovative Bauweisen durch die öffentliche Hand beschafft werden können, ist Bestandteil des Programms.
Mit Dr.-Ing. Frank Jesse bringt sich auch Hentschke Bau aktiv in das Fachprogramm ein. In seinem Vortrag geht es um faseroptisches Monitoring ab Werk als Einstieg in die prädiktive Instandhaltung. Damit rückt neben innovativen Bauweisen auch die intelligente und vorausschauende Überwachung von Bauwerken in den Fokus.
Forschung und Innovation direkt vor Ort erleben
Nach den Fachvorträgen bietet die Veranstaltung Raum für Netzwerkgespräche und eine begleitende Ausstellung. Den Abschluss bildet die Besichtigung der Forschungsbrücke openLAB. Das openBridgeLAB ist eine rund 45 Meter lange Forschungsbrücke und dient als Plattform für Forschung und Entwicklung unter realitätsnahen Bedingungen. Entstanden ist das openBridgeLAB im Rahmen des durch den mFUND geförderten Forschungsprojektes IDA-KI. Hier können neue Technologien, Messverfahren und konstruktive Lösungen nicht nur im Labor, sondern direkt an einem Bauwerk im Realmaßstab untersucht werden.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen der regionalen Baubranche, Vertreter von Kommunen und Landkreisen, Architekten und Bauingenieure sowie Akteure aus Wissenschaft und Fachverbänden. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Termin: Dienstag, 29. September 2026 Zeit: 11 bis 16.15 Uhr Ort: Hentschke Bau GmbH, Bautzen Teilnahme: kostenfrei Anmeldeschluss: Dienstag, 22. September 2026
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