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title: "MSV Duisburg siegt gegen Havelse; Last-minute Eigentor entscheidet"
sdDatePublished: "2026-09-16T04:07:00Z"
source: "https://www.presseportal.de/pm/147981/6352805"
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MSV Duisburg siegt gegen Havelse; Last-minute Eigentor entscheidet

Duisburg siegt "total dramatisch" in letzter Sekunde, Düsseldorfs "Eichhörnchen-Taktik" greift, Viktoria Köln springt auf Rang 2

Duisburg siegt "total dramatisch" in letzter Sekunde, Düsseldorfs "Eichhörnchen-Taktik" greift, Viktoria Köln springt auf Rang 2

Duisburg jubelt in letzter Sekunde dank eines Slapstick-Eigentors. MSV-Coach Dietmar Hirsch tröstet den Havelser Pechvogel Dennis Duah. "Dass er den Ball in der letzten Minute so abfälscht, dass er reingeht, tut halt weh, vor allem, wenn man so gut gespielt hat. Das war total dramatisch. Aber ich wollte ihn einfach trösten, weil er mir schon sehr leidtat." Über die Leistung seines Teams verliert er nicht so herzliche Worte. "So viel quer, so viel zurück, so fehlerbehaftet. Wir haben überhaupt keine Räume besetzt. Wir konnten teilweise, wenn wir den Ball hatten, niemanden anspielen, weil wir im Mittelfeld eine katastrophale, wirklich katastrophale Aufteilung hatten." Am Ende zählt aber auch für ihn das Ergebnis. "Das hat Nerven gekostet, das war anstrengend. Wir haben in der letzten Saison auch Last-Minute-Siege gehabt. Vielleicht brauchen wir das zumindest einmal in der Saison", meint Hirsch. Havelse-Coach Samir Ferchichi hadert nach dem Spiel mit dem Schiedsrichter-Gespann. Vor der Gelb-Roten Karte für Yannick Mausehund hat er einen Ellbogentreffer eines MSV-Spielers im Gesicht einer seiner Spieler wahrgenommen. "Letztendlich werden die Dinge, so ehrlich muss ich sein, gegen den kleineren Verein gepfiffen. Wir arbeiten Woche für Woche sehr, sehr hart, damit wir diese Spiele so bestreiten können, wie wir sie bestreiten. Dann finde ich es sehr, sehr schade, dass Spiele durch die ein oder andere Situation so entschieden werden und wir in der letzten Minute so den Kürzeren ziehen."

Düsseldorf setzt Serie fort! "Bis zur Länderspielpause ist es ein bisschen Eichhörnchen-Taktik. Wir müssen gucken, dass wir möglichst viele Punkte sammeln", erklärte Fortunas Vorstand Sport Samir Arabi vor dem Spiel. In Regensburg sammelt Düsseldorf drei weitere Punkte ein und steht nun bei zehn Zählern aus den letzten vier Spielen. "Alles hart erkämpft. Angekommen ja, die zwei Niederlagen zum Start haben wehgetan. Das Umfeld ist ambitioniert und da waren wir schon in der Bringschuld. Aus dieser Situation heraus die Punktezahl in den Spielen zu machen, ist toll, aber es geht weiter. Dann wollen wir die englische Woche abrunden", fasst es Trainer Alexander Ende zusammen. "Wir werden aufstehen und weitermachen, wir sind auf einen guten Weg. Irgendwann wirst du auch belohnt werden", prophezeit SSV-Coach Sascha Hildmann und fügt in Bezug auf Tabellenplatz 19 hinzu: "Ist noch nicht beunruhigend, weil es noch sehr am Anfang einer Saison ist. Der Tabellenplatz spiegelt überhaupt nicht unsere Leistung wider. Irgendwann wird auch dieser Schalter umgelegt und auch solche Spiele für uns entschieden werden. Wichtig ist, dass wir ruhig bleiben und weiterarbeiten."

Nächster Sieg für Viktoria Köln! Bei Aufsteiger Meppen gelingt ein 3:1-Erfolg, wodurch die Kölner auf Platz 2 springen. "Wir haben den 6. Spieltag, das hat überhaupt keine Bedeutung. Für uns geht es um die Leistung", bremst Trainer Marian Wilhelm. "Uns fehlt der Punch. Das ist ärgerlich. Am Ende sind es zwei Standards, die die Tür öffnen für Viktoria Köln. Wir sind verdammt nah dran in den letzten Wochen, es fehlt nicht viel. Wir bleiben dran und bei uns, das ist das Wichtigste", hadert Meppens Coach Lucas Beniermann.

Der Punktgewinn gegen Verl stimmt Großaspach-Coach Pascal Reinardt nicht vollkommen zufrieden. " T rotzdem geht mir das am Anfang ehrlich gesagt auf die Nerven. In 6 Spielen kriegen wir das vierte Mal in den ersten 5 Minuten ein Gegentor. Falls irgendjemand eine Erklärung hat, darf er gerne auf mich zukommen." Auch Verl-Coach Orest Shala äußert Kritik an seiner Mannschaft. "Wir hatten keinen Zugriff im Pressing. Dadurch sind wir sehr, sehr oft hinterhergelaufen. Wenn du so oft hinterherläufst, bist du müde, dann machst du technische Fehler. Und dann war es auch in Ballbesitz richtig schlecht." Am Ende steht ein 1:1 im Dorf-Duell.

Würzburg jubelt nach dem 1:0-Sieg gegen Aachen. "Wir haben uns den Sieg erarbeitet. Wir haben uns auch das Glück erarbeitet, als Marko (Rajkovacic) nach der Halbzeit 2-3-mal gut hält", fasst es Trainer Michael Schiele zusammen. Auf Aachener Seite hadert man mit der Niederlage. "Wir haben eine Topleistung abgeliefert. Wenn man sieht, mit welchem Durchschnittsalter wir heute aufgelaufen sind, mit welcher Energie und wie wir Fußball gespielt haben, kann ich nicht irgendwie irgendwas bemängeln", erklärt Mersad Selimbegovic und fügt hinzu: "Samstag geht es weiter. Es geht in unseren Tivoli, es geht mit unseren Fans. Und da werden wir das drehen, weil wir die Sache irgendwie drehen müssen. So Fußball zu spielen und nicht zu gewinnen, kann nicht lange dauern." Zudem spricht er ein großes Lob für den Aachener Anhang aus. "Das ist die ganze Zeit der beste Mann der Aachener, ohne Wenn und Aber."

Nachfolgend Clips und Stimmen zum 6. Spieltag der 3. Liga. Bei Verwendung bitte MagentaTV als Quelle angeben. Weiter geht's am Mittwoch mit Teil 2 der Konferenz live ab 18.30 Uhr - u.a. mit SV Waldhof Mannheim gegen Rot-Weiß Essen. Alle Spiele der 3. Liga gibt es nur bei MagentaSport live.

MSV Duisburg - TSV Havelse 2:1

Von "katastrophaler" Aufteilung zu Last-Minute-Glück: "Vielleicht brauchen wir das zumindest einmal in der Saison"

Schöne Geste: Nach dem Spiel geht MSV-Trainer Dietmar Hirsch zu Eigentorschütze Dennis Duah und tröstet. Der Clip dazu: clipro.tv

Patrick Sussek, Duisburger Torschütze zum 1:1: "Das fühlt sich natürlich gut an, reinzukommen, nach so einer schlechten Halbzeit. Wir haben auch die 2. Halbzeit nicht unbedingt besser gestaltet. Aber das ist unsere Wucht, das ist unsere Mannschaft, die Mentalität. Und das zeigt sich dann hinten raus auch: die Klasse, dass wir die Spiele hinten raus drehen, gewinnen und 3 Punkte einfahren." ...ob Siege wie der gegen Havelse - nach zwei Unentschieden letzte Saison - der Unterschied zwischen einem Drittliga-Spitzenteam und einem potenziellen Aufsteiger sind: "Klar, letztes Jahr haben wir uns zweimal schwergetan. Da hat der Gegner es auch wieder gut gemacht. Dass wir so ein Spiel hinten raus noch entscheiden, kann ein entscheidender Faktor sein. Das haben wir in der frühen Saisonphase nicht zum ersten Mal gezeigt. Da gilt es, dranzubleiben, das vielleicht noch öfter so zu machen und mehr Punkte einzusammeln." Link zum Interview: clipro.tv

Dietmar Hirsch, Trainer Duisburg: "Ich weiß nicht, ob das die schönsten Siege sind. Wir haben hier zuletzt bessere Spiele abgeliefert und verdienter gewonnen. Das hat Nerven gekostet, das war anstrengend. Wir haben in der letzten Saison auch Last-Minute-Siege gehabt. Vielleicht brauchen wir das zumindest einmal in der Saison." ...über die Spielweise in der 1. Halbzeit: "Wir haben gegen Düsseldorf gesagt, dass Ballbesitz keine Tore schießt. Das haben wir in der 1. Halbzeit auch gesehen: So viel quer, so viel zurück, so fehlerbehaftet. Wir haben überhaupt keine Räume besetzt. Wir konnten teilweise, wenn wir den Ball hatten, niemanden anspielen, weil wir im Mittelfeld eine katastrophale, wirklich katastrophale Aufteilung hatten. Wir hatten überhaupt keine Verbindungen. Uns hat echt - das haben wir den Jungs nach Düsseldorf gesagt - der Mut komplett gefehlt. Immer in die Breite spielen, das kann ich auch machen. Einen Dreieraufbau zu machen, das kann ich in der Mitte auch. Das war ideenlos, mutlos." ...zur Verletzung von Joshua Bitter: "Wir mussten direkt einmal wechseln, Josh Bitter, das ist auch ärgerlich. Wir haben schon zwei sehr gute Spieler, die verletzt sind. Das war ohne Fremdeinwirkung. Wir monieren immer auch den Platz Wir haben hier Footballer draufgehabt. Der Platz hat in der Mitte komplette Löcher. Ich glaube, er ist in so ein Loch getreten. Das ist komplett ärgerlich. Wir hätten ein anderes Geläuf verdient gehabt, vor allen Dingen, wenn man das Spiel machen muss. Aber daran lag es nicht." ...darüber, dass er nach dem Spiel zu Eigentorschütze Dennis Duah gegangen ist: "Das ist kein richtiger Fehler. Das gehört einfach zum Fußball dazu. Dass er den Ball in der letzten Minute so abfälscht, dass er reingeht, tut halt weh, vor allem, wenn man so gut gespielt hat. Dann ist es leider so im Fußball: Die eine Aktion bleibt halt hängen und die 94 Minuten vorher, wo er super gespielt hat, die vergisst er. Das sollte er mitnehmen. Tränen gehören nicht dazu. Man muss es akzeptieren, Spiele zu verlieren. Das müssen wir auch manchmal. Das war total dramatisch. Aber ich wollte ihn einfach trösten, weil er mir schon sehr leidtat." Link zum Interview: clipro.tv

Samir Ferchichi, Trainer Havelse: "Frust und Unglück habe ich über andere Sachen. Aber wir können gerne aufs Sportliche kommen. Wir haben es taktisch sensationell gemacht. Wir sind aus unserer Fünferkette in die Viererkette gegangen, haben vier Innenverteidiger aufgestellt, weil wir wussten, dass wir aus einem 4-4-1-1 und einem sukzessiven 4-4-2, wenn (Rasim) Bulic in die Dreierkette gefallen ist, das sensationell verteidigt haben. Ich habe Duisburg in der 1. Halbzeit in keinerlei Phase auch nur ansatzweise gefährlich gesehen. Wir gehen über einen Standard verdient in Führung. Dann kann man das Spiel ab der Gelb-Roten Karte auch nicht mehr bewerten, weil der Plan, den wir grundsätzlich hatten, aus Umschaltmomenten nach vorne zu kommen und weiterhin strukturiert zu verteidigen, irgendwann auch schwierig ist." ...über den Platzverweis von Yannick Mausehund: "Ich glaube schon, dass das am Ende eine Gelbrote Karte ist. Aber letztendlich muss man das im Gesamtkontext sehen. Vielleicht zeigt ihr auch mal die Szene an der Linie, als der Ellenbogen ins Gesicht von unserem Spieler geht. Das wäre mal interessant, weil das Situationen sind, die klar entschieden worden sind. Letztendlich werden die Dinge, so ehrlich muss ich sein, gegen den kleineren Verein gepfiffen. Da stelle ich mich vor meine Jungs und sage, sie haben brutal gefightet, sie haben brutal gearbeitet. Wir arbeiten Woche für Woche sehr, sehr hart, damit wir diese Spiele so bestreiten können, wie wir sie bestreiten. Dann finde ich es sehr, sehr schade, dass Spiele durch die ein oder andere Situation so entschieden werden und wir in der letzten Minute so den Kürzeren ziehen. Wenn es da eine Art der Kommunikation geben soll, bin ich auch ein Fan davon. Das kann man in der Öffentlichkeit machen. Am Ende sehen auch 20.000 meine Fehler - und auch die Fehler des Unparteiischen. Dann finde ich, kann man auf dem Platz ganz normal darüber reden. Da ist mir diese Außendarstellung und Hände runter, das hat nichts mehr mit Fußball zu tun, sorry. Generell gibt es keine Kommunikation auf dem Platz, weil man von außen den Eindruck erwecken könnte, man wäre schwach. Das ist meine Meinung." ...über den Ellenbogen ins Gesicht, den er meint: "Es geht gar nicht um Kleinigkeiten. Der vierte Offizielle sieht es, er drückt den Pieper. 100 Prozent, wird nicht gepfiffen. Das ist in Ordnung. Das akzeptieren wir. Aber wir müssen über diese Szenen sprechen, weil sie letztendlich Fußballspiele auf diesem Niveau entscheiden. Wir sind im Profibereich. Da stelle ich mich auch maximal schützend vor meine Truppe und sage, die haben brutal gespielt. Mit tut es in der Seele weh, wenn durch solche Entscheidungen Duisburg am Ende maximal verdient gewonnen hat. Aber ich muss meine Mannschaft verteidigen und den Finger in die Wunde legen." Link zum Interview: clipro.tv

SSV Jahn Regensburg - Fortuna Düsseldorf 1:2

10 Punkte aus den letzten 4 Spielen - Düsseldorfs "Eichhörnchen-Taktik" greift

Sascha Hildmann, Trainer SSV Jahn Regensburg: "Aktuell ist es schwer. Es tut verdammt weh, weil wir so viel investieren in so ein Spiel. Über 90 Minuten sind wir Düsseldorf angelaufen und haben versucht sie unter Druck zu setzen, haben auch Fehler provoziert. Wir haben uns nicht belohnen k